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Test-Fazit: Grandinote Domino & Demone

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Grandinote Domino & Demone: Klangtest und Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Grandinote Domino & Demone

Mono-Endverstärker Grandinote Demone und Vorverstärker Grandinote DominoIch gebe zu, es fällt schwer den drei unkonventionellen Italienern mit ihrer natürlichen und emotionalen Spielweise gänzlich sachlich zu begegnen. Und müsste ich die Grandinote-Verstärkerkombi stilistisch einordnen, dann würde ich sie mit ihrer plastischen Abbildung und den kräftigen, dennoch mit feinem Pinsel aufgetragenen Klangfarben irgendwo zwischen Realismus und Impressionismus verorten.

Unterm Strich stehen die Grandinote-Amps damit zwischen den oftmals eher romantischen oder gar expressionistischen Röhrenverstärkern und der Neuen Sachlichkeit vieler transistorierter Verstärker wie Soulution oder Audionet. Magris Symbiose aus Röhren- und Transistorklang verbindet für mich auf wundervolle Weise Ehrlichkeit mit Emotionalität. Damit eignet sie sich die Kombination aus Grandinote Domino und Grandinote Demone gleichermaßen für Monitorhörer, die gerne tief in die Aufnahme hineinhören wollen, als auch für Genusshörer.

Sie haben jetzt immer noch Bedenken wegen der „nur“ 2 x 60 Watt? Die können Sie in wahrscheinlich 90% aller praktischen Fälle beiseitelegen, denn die Grandinote Demone treiben nicht nur wirkungsgradstarke oder hochohmige Lautsprecher, sondern auch meine Gauder-Akustik zu absoluter Höchstleistung. Eine kleine Einschränkung gibt es dennoch: Mit Lautsprechern, deren Impedanz signifikant unter drei Ohm geht, sollten die Monoamps besser nicht kombiniert werden, will man ihre volle Magie im Bass entfalten. 

Die Grandinote Domino & Demone …

  • klingen über das gesamte Frequenzspektrum einfach „extrem richtig“.
  • gefallen mit einer enorm plastischen und greifbaren Darstellung von Instrumenten und Stimmen vor einem pechschwarzen Hintergrund.
  • verschweigen dem Zuhörer kein Detail, sezieren die Musik dennoch nicht, sondern präsentieren sie als Ganzes.
  • passen die Bühnendimensionen der jeweiligen Aufnahme an und erstaunen – sofern es das Musikmaterial zulässt – mit einer eindrucksvollen Abbildungshöhe und Tiefe.
  • haben mit ihrem hohen Dämpfungsfaktor und trotz der nominal bescheidenen 60 Watt die meisten Lautsprecher (> 3Ohm)  voll unter Kontrolle – auch im Bass.
  • beeindrucken mit ihrem neutralen, knackigen, dennoch druckvollen Tiefton. Dieser ist zudem perfekt an den Grundton angebunden und geht bei Bedarf bis ganz nach unten.
  • können für mich grob- und feindynamisch mit den jeweils Besten ihres Fachs mithalten.
  • bieten einen fein aufgelösten und absolut unaufdringlichen Hochton.
  • lieben farbige Mitten und Stimmen und ähneln hier manchem Röhrenverstärker.
  • sind sehr konsequent und puristisch aufgebaut (kein Phonozweig oder DAC im Vorverstärker und keine Biwiring-Anschlüsse an der Endstufe). Alles an diesem No-Compromise-Design ist dem Klang untergeordnet.
  • gehen nicht nur optisch, sondern auch funktional durchaus als Heizradiatoren durch: die konstruktionsbedingte Abwärme ist besonders im Sommer beträchtlich.
  • verbrauchen als Trio zusammen konstant 410 Watt. Dabei rät Magri aus klanglichen Gründen den Vorverstärker möglichst immer anzulassen, was mit rund 40 Watt zu Buche schlägt.

 Fakten: 

 Grandinote Domino

  • Konzept: Dualmono-Transistor-Vorverstärker
  • Preis: 12.900 Euro
  • Maße & Gewicht: (B x H x T): 318 x 196 x 408 mm; 16 kg
  • Farben: Schwarz
  • Eingänge analog: 3 x XLR, 3 x Cinch
  • Ausgänge analog: 1 x XLR, 1 x Cinch
  • Leistungsaufnahme im Leerlauf: 40 Watt
  • Sonstiges: Infrarot Fernbedienung
  • Garantie: 5 Jahre

 Grandinote Demone

  • Konzept: Class-A-Transistor-Mono Endstufe
  • Preis: 30.000 Euro (Paar)
  • Maße & Gewicht: (B x H x T): 318 x 196 x 473 mm; 30 kg
  • Farben: Schwarz
  • Eingänge: 1 x XLR
  • Ausgangsleistung: 2 x 60 Watt an 4 und 8 Ohm
  • Leistungsaufnahme im Leerlauf: 185 Watt je Mono
  • Garantie: 5 Jahre

Vertrieb:
KlangLoft München
Otto-Hahn-Straße 14 | 85609 Aschheim
Telefon: +49(0)89-960 58 981
E-Mail: info@KlangLoft.de
Web: https://www.klangloft.de/

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Test: Grandinote Domino & Demone | Vor- und Endverstärker

  1. 2 Grandinote Domino & Demone: Klangtest und Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Grandinote Domino & Demone

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Digitale Quellen: CD-Player: TAD D-1000 MkII Streamer: Auralic Aries G1 mit Hoerwege-Netzteil

Vorstufen: Hochpegel: Grandinote Domino

Endstufen: Grandinote Demone

Lautsprecher: Gauder Akustik Berlina RC7 Diamond Black Edition DV

Kabel: Lautsprecherkabel: Wireworld Gold Eclipse 7 NF-Kabel: Wireworld Platinum Eclipse 7 XLR Digitalkabel: Wireworld Platinum Starlight 7 AES/EBU

Rack: Bassocontinuo Reference Line Accordeon

Zubehör: Stromfilter: Furman IT Ref 16 IE Power Conditioner; HMS Energia SL/OV Sonstiges: Meraki MS220-8P (Switch modifiziert für Audio Streaming), SSC Basen und IsoAcoustic Pucks, Cable Elevators

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 17 m² mit Akustikdecke (Troldtekt Wave) und diversen Absorbern (Fast Audio Plano XL Stahl, GIK Acoustic Bass Trap Soffit, DAAD 4 & 3 und Diffusoren von Artnovion).