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Test-Fazit: Fischer & Fischer SN 470

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  1. 3 Test-Fazit: Fischer & Fischer SN 470

Mit der könnte ich leben. Die Fischer & Fischer SN 470 bietet klanglich das, worauf ich am meisten Wert lege – ein sehr sauberes, auch bei höheren Pegeln dynamisch bleibendes Klangbild mit offener, involvierender Bühnendarstellung – und kombiniert diese Tugenden mit sehr hoher handwerklicher Qualität. Nicht nur Fit & Finish stimmen, auch in den Details herrscht Perfektion. Die SN 470 scheint wie für die Ewigkeit gebaut und hat Spaß daran, musikalisch-klanglich zu verführen.

Steckbrief Fischer & Fischer SN 470:

  • Ist sie erst einmal eingespielt, was etwas dauert, gibt sie sich insgesamt tonal neutral – im Zweifel sogar eher minimal wärmer – und sehr breitbandig, ohne echte Verrundungen an den Frequenzbandenden.
  • Fischer & Fischer SN 470Sie besitzt einen erstklassigen Bassbereich: tiefgehend, substanziell, durchtrainiert, unverschmiert. Ein Sahnestück.
  • Nach gebührender Einspielzeit arbeiten Tiefmittel- und Hochtöner Hand in Hand, audiophile Ängste vorm Einsatz vorwitziger Flächenstrahler im tonalen Obergeschoss sind unbegründet, hier wirkt nichts entkoppelt. Wie es in dieser Preisklasse auch sein soll, wird ein gutes Auflösungsvermögen geboten.
  • Das Klangbild zeichnet sich durch große Sauberkeit aus. Dass das Schiefergehäuse so gut wie kein Eigenleben zeigt, macht sich positiv bemerkbar.
  • Rhythmusgefühl, Timing, Grob- wie Feindynamik zählen definitiv zu den Stärken dieses Lautsprechers. Auch bei höheren Pegeln wird nicht komprimiert.
  • Die virtuelle Bühne öffnet sich angenehm involvierend nach vorne, gibt sich ziemlich groß, insbesondere wird ein breites Panorama aufgezogen – die Tiefenstaffelung ist dagegen ausbaufähig, aber durchaus in Ordnung.
  • Die Lokalisationsschärfe ist gut, Stimmen und Instrumente besitzen einen Körper, aber andere Lautsprecher modellieren diesen noch plastischer heraus. Angenehm: Die Bühne wirkt ausnehmend „nebelfrei“ und transparent, hier macht sich offenbar wieder das besondere Gehäusekonzept bezahlt.
  • In Sachen Verarbeitung ein Musterbeispiel für „Made in Germany“.

Fakten:

  • Modell: Fischer & Fischer SN 470
  • Konzept: Drei-Wege-Standlautsprecher, Bassreflexsystem, Gehäuse aus Naturschiefer
  • Preis: 13.800 Euro (SL-Variante (geschliffen und lackiert): 15.700 Euro)
  • Abmessungen & Gewicht: 1160 x 325 x 405 mm (H×B×T, inkl. Bodenplatte), 89 kg/Stück
  • Wirkungsgrad: 89 dB/1W/1 m
  • Nennimpedanz: 4 Ohm
  • Sonstiges: Gehäuse auch geschliffen und lackiert lieferbar
  • Garantie: 10 Jahre

Hersteller & Vertrieb:

Fischer & Fischer
Bahnhofstraße 2 | 57392 Schmallenberg-Bad Fredeburg
Telefon: 02974 – 83484
eMail: info@fischer-fischer.de
Web: www.fischer-fischer.de

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Test: Fischer & Fischer SN 470 | Standlautsprecher

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Über den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: SME Model 15 Tonarm: SME 309 Tonabnehmer: MC: Denon DL-103R, Dynavector DV-20X2 H, Transrotor Figaro; MM: Shelter 201 Sonstiges: Flux-HiFi (Nadelreiniger), VPI HW-16.5 (Plattenwaschmaschine)

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Luxman DA-06 CD-Player: NAD C546BEE SE Musikserver: Audiodata MusikServer MSII, Readynas Duo NAS-Server Streamer: Auralic Aries Computer/Mediaplayer: HP Notebook mit JRiver Sonstiges: iFi iPurifier II (USB-Filter)

Vollverstärker: Denon PMA-2010AE

Vorstufen: Hochpegel: Octave HP300 MK II Phonoverstärker: BMC Audio MCCI Signature ULN, Octave HP300-Phonoboard

Endstufen: Musical Fidelity M8 700m (Monos)

Lautsprecher: Blumenhofer Acoustics Genuin FS 1 Mk2

Kopfhörer: Beyerdynamic DT-990, Sony MDR-1000X

All-In-One: Ruark Audio R4

Kabel: Lautsprecherkabel: fis Audio Studioline, Ascendo Tri-Wire-Kabelsatz, Dynamikks Speakerlink, Ecosse ES 2.3, Zu Audio Libtec NF-Kabel: fis Audio Premiumline Lifetime, Ecosse, Vovox und andere Digitalkabel: Audioquest Cinnamon (Toslink), Boaacoustic Silver Digital Xeno (USB), Wireworld Series 7 Starlight Gold (Koax-S/PDIF) Netzkabel: fis Audio Studioline Netzleiste: fis Audio Black Magic

Rack: Creaktiv Trend 3

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 30 m² Höhe: 3,4 m

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