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Test-Fazit: Fabs – fabulous earphones In-Ear-Hörer

Inhaltsverzeichnis

  1. 4 Test-Fazit: Fabs - fabulous earphones In-Ear-Hörer

Was zeichnet die Fabs unterm Strich nun aus? Klanglich sind es sehr gute und vor allem „musikalische“ In-Ear-Kopfhörer mit einem für den Alltag bestens zugeschnittenen, minimalistischen Design. Instrumente werden sehr realistisch, weil ausnehmend plastisch dargestellt und die Bühne ist für einen In-Ear erstaunlich groß. Den Hörern fehlt das letzte bisschen Auflösung, welches die Referenzhörer (Kopfhörer und IEMs) anderer Hersteller bieten, dafür zeichnen sich die Höhen durch eine reine, verzerrungsarme Darstellung aus, welche lange Hörsessions ermöglicht.

Fabs - fabulous earphones | In-Ear-Kopfhörer

Aber – zäumen wir das Pferd ruhig mal von hinten auf – das wirklich herausragende Merkmal der Hörer ist der Preis, zu dem diese (Klang-)Qualität möglich wird. Individuell angepasste Hörer fangen normalerweise erst bei Preisen an, die nahezu doppelt so hoch ausfallen wie bei unseren Probanden. Hier erhält man Fertigung und Beratung in Deutschland – mit Details wie getrennten Schallkanälen, Wunschkabelkonfiguration und Treibern, welche spezielle für eine neutrale Wiedergabe in solch einem Customdesign ausgewählt wurden (im Gegensatz zu einem Reshell, bei dem Treiber aus einem Universal-IEM in ein angepasstes Gehäuse gesetzt werden). Wer einmal angepasste Hörer benutzt hat, will nicht mehr zu Universals zurückwechseln – der Komfortvorteil ist einfach zu groß. Und die Fabs bieten in meinen Augen einen hervorragenden Einstieg in diese Welt.

Die Fabs – fabulous earphones-Dual-Driver:

  • sehr hohe Plastizität bei der Darstellung einzelner Instrumente durch getrennte Schallkanäle und Abstimmung
  • kohärente Mittenwiedergabe ohne Frequenzloch, dank guter Abstimmung der verwendeten Treiber und Frequenzweiche
  • angenehm natürliche Höhendarstellung ohne Klirren o.ä. für langfristigen Musikgenuss
  • gute Bühnendarstellung, gutes Zusammenspiel mit Crossfeed
  • ausgezeichnete Dynamik im Hochtonbereich, welche im Bassbereich etwas verloren geht
  • Fehler in der Quelle wie beispielsweise Rauschen decken die Hörer aufgrund ihrer hohen Sensitivität gnadenlos auf
  • bauartbedingter extrem hoher Komfort (die Fabs fallen auch für In-Ears recht klein aus) in Verbindung mit höchster Isolation
  • maximale Individualisierbarkeit möglich (Anpassung, Farben, Kabel)
  • aufwändiger, aber lohnender Anpassungsservice beim Testen der Hörer
  • herausragendes Preis-/Leistungsverhältnis

Fakten:

  • Konzept: Individuell angepasster In-Ear-Hörer, Zwei-Wege-System
  • Preis: 600 Euro
  • Ausführungen: Maßanfertigung, weiß, schwarz, transparent, oder farbig
  • Kabel: Weiß, Schwarz, individuelles Design auf Anfrage möglich
  • Impedanz: 35 Ohm/1.000 Hz
  • Empfindlichkeit: 109 dB/1.000 Hz/100 mV
  • Anschluss: 3,5 mm Klinkenstecker 90°, auch für iPhones
  • Sonstiges: optional auch Kabelausgang oben, Metalldesign, Gravuren etc., Kunden außerhalb Berlins können bei jedem anderen Hörgeräteakustiker die Abformungen anfertigen lassen und an Fabs senden, per eMail ist eine Anleitung dazu erhältlich
  • Garantie: 24 Monate

Vertrieb/Hersteller:
ZAPLETAL Akustik
Telefon: +49 (0)30 81409119
eMail: mail@fabsearphones.de
Web: www.fabsearphones.de

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Test: Fabs - fabulous earphones | Kopfhörer

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Über den Autor

Equipment

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Musical Fidelity X-DACv3 mit PSU CD-Player: Sony SCD-XB790, BDP-S790

Vorstufen: Hochpegel: Marantz AV7005 (AV)

Kopfhörer: AKG 271, AKG 501, AKG 701, Audio Technica A900Ltd, Beyerdynamic DT880, Beyerdynamic T1, Denon D7000, Grado HF-1, Sennheiser HD650, Sennheiser HD800, Sennheister HD800S, UltimateEars Triple Fi Pro

Kopfhörerverstärker: Ray Samuel Audio Emmeline The Hornet, Headamp GS-1 w/DACT, Musical Fidelity X-CANv3 (modifiziert) mit PSU, Meier Audio Corda HeadFive, Corda Swing

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