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Test-Fazit: Eversolo DMP-A10

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Eversolo DMP-A10: Hörtest & Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Eversolo DMP-A10

Die Streaming-Vorstufe EverSolo DMP-A10

Der Eversolo DMP-A10 ist preislich schon eine gewisse Hausnummer. Wer sich fragen sollte, ob sich der Aufpreis zum DMP-A8 lohnt, dem kann ich subjektiv ohne zu zögern antworten: Ja, absolut. Ich stehe auf diese luzide Auflösung, die frappierende Durchhörbarkeit, die weitläufige und präzise Bühnenillusion sowie die „schnelle“ Dynamik. Aber: Fans wärmerer, euphonischerer Klangabstimmungen mag der A10 vielleicht schon zu geradlinig daherkommen, da könnte der vollmundiger und nonchalanter tönende, preiswertere A8 sogar der passendere Netzwerkplayer sein. Auch ich war ja nach dem Test des Eversolo DMP-A8 so begeistert, dass ich ihn mir im Anschluss kaufte, zumal die oben beschriebenen Unterschiede nicht so groß ausfallen wie das beispielsweise bei verschiedenen Lautsprechern der Fall sein kann: Der A8 ist kein signifikantes „Tendenzgerät“, aber die nuancierten Informationen, die unterschwellige „Filterlosigkeit“ die der Eversolo DMP-A10 zusätzlich beisteuert, fesseln mich persönlich noch stärker an die Musik.

Spätestens, wenn ich dann noch an die reichhaltige Ausstattung, die vielen Features, die der Chinese bietet, denke, merke ich, dass ich von der Entwicklungsleistung der Ingenieure nachhaltig beeindruckt bin. Auch der Eversolo DMP-A10 markiert für mich ganz klar ein Highlight.

Der Steckbrief des Eversolo DMP-A10:

  • Ein insgesamt sehr reines und lehrbuchartig neutrales Klangbild.
  • Hochtransparenter und -luftiger Hochtonbereich, der zwar nicht schönfärbt, aber aufgrund seiner Reinheit keineswegs harsch oder übermotiviert wirkt. Künstlich absoften ist die Sache des DMP-A10 grundsätzlich nicht.
  • Der Mittenbereich ist quasi ein Pendant zu den oberen Lagen: Unverfärbt, unverstellt, sehr transparent/differenzierend, keine Romantik, aber dennoch nicht einfach nur oberlehrerhaft korrekt, sondern überzeugend organisch.
  • Auch der Tiefton kommt ohne euphonisches Wärmepolster und zieht straight-neutral nach unten durch. Sehr konturiert. „Schnelle“ Grobdynamik.
  • Schöne Bühnentiefe, hohe Ortungsschärfe, nicht nur die Stereomitte, auch die Randbereiche werden akkurat ausgeleuchtet. Man bekommt beim Hören ein involvierendes 3D-Gefühl suggeriert.
  • Feindynamisch ist der A10 sehr agil, er liefert Impulse blitzschnell und glockenklar abgestuft ab und zeichnet auch leiseste Pegel sowie Tempoveränderungen akkurat nach. Musikalischer Dramaturgie verhilft der Player dadurch zu eindeutigeren Entfaltung.
  • Sehr wertige Verarbeitung, hochwertige Komponenten und mannigfaltige, zum Teil sehr praktische Konfigurations- und Spielmöglichkeiten ohne Ende.

Fakten:

  • Modell: Eversolo DMP-A10
  • Konzept: Streamer, DAC, Vorstufe mit digitaler und analoger Lautstärkeregelung
  • Preis: 3.780 Euro
  • Maße und Gewicht: 11,7 x 43 x 31 cm (HxBxT), ca. 7 kg
  • Analoge Eingänge: 2 x Cinch, 1 x XLR
  • Digitale Eingänge: 2 x koaxial, 2 x optisch, USB-B (Isoliert), USB-A (OTG), Bluetooth-Empfang (SBC), HDMI (ARC)
  • Netzwerk: UPnP, NFS, SMB, Schnittstellen für WiFi & Ethernet plus SFP (Glasfaseranschluss)
  • Analoge Ausgänge: 1 x Cinch, 1 x XLR, 2 x Subwoofer (Cinch)
  • Digitale Ausgänge: koaxial, optisch, USB-A
  • Auflösungen: max. 768 kHz und DSD512 per USB, 192 kHz und 24 Bit via S/PDIF; max. 384 kHz und 32 Bit / DSD512 via Netzwerk
  • Streamingdienste: Qobuz, Tidal, Amazon, HiResAudio, Deezer, Spotify, Apple Music und viele mehr dank APK-Download
  • Farben: Schwarz
  • Garantie: 2 Jahre

Vertrieb:

AudioNEXT GmbH
Isenbergstraße 20
45130 Essen
Telefon: +49 (0) 201 – 799 39 404
E-Mail: info@audioNEXT.de
Web: https://www.audiodomain.de 

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Test: Eversolo DMP-A10 | Netzwerk-Player

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Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Plattenspieler: Linn LP12, Pro-Ject Perspective Anniversary

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Mytek Brooklyn DAC+ CD-Player: Sony CDP X-707 ES Musikserver: Innuos ZENMini MK3, Roon Nucleus, Synology DS220+ Streamer: Auralic Aries Femto, Eversolo DMP-A6 ME, Eversolo DMP A8, Wattson Audio Emerson Digital und Analog Sonstiges: Mutec REF10 SE120 und MC-3+USB, Innuos PhoenixNET und PhoenixUSB

Vollverstärker: Cayin MT-34L

Vorstufen: Hochpegel: Sony TA-E 80 ES Phonoverstärker: Mytek Brooklyn DAC+

Endstufen: 2 x Sony TA-N 80 ES (Bi-Amping)

Lautsprecher: Kii Three, KEF LS 50 Meta

Kopfhörer: Beyerdynamic DT 1990 PRO, Beyerdynamic T1 (3rd. Gen.), HiFiMAN Deva PRO

Kopfhörerverstärker: Chord Hugo 2, Mytek Brooklyn DAC+

Mobiles HiFi: Astell&Kern AK 380, Chord Mojo

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