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Test-Fazit: Elac Miracord 80

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Elac Miracord 80: Klangtest und Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Elac Miracord 80

Elac Miracord 80

Der Elac Miracord 80 ist zusammen mit dem MM-Tonabnehmer D96 ein unkomplizierter und voll alltagstauglicher Plattenspieler mit nicht straight-neutral durchziehendem, aber angenehm balanciertem, auf Langzeitgenuss ausgelegtem Klang. An den Frequenzextremen hält er sich ein wenig zurück, Dampfhammerbass und Hochtonblendwerk sind seine Sache nicht, dafür fokussiert er sich gekonnt auf den Bereich, in dem die Musik vor allem lebt: Die Mitten – die feindynamisch bestechend, gleichsam seidig und unterm Strich schön organisch anmuten.

Mit ihrer im Grunde klassisch-englischen Abstimmung verführt die Kombi aus Elac-Miracord-80-Plattenspieler und D96-Tonabnehmer den Hörer zum genießerischen Versinken in die Musik, statt mit vordergründigem Fastfoodaroma zu locken.

Sehr schlank abgestimmte Anlagen dürften weniger von ihrer Charakteristik profitieren. Je nach Hörgeschmack dafür aber neutral abgestimmte bis tieftonstarke Systeme, die sonst mit allzu fetten Tiefbässen eventuell zum „Aufschaukeln“ neigen würden. Und wer will, kann dem Miracord 80 einen noch höherwertigen Tonabnehmer verpassen und ihm damit andere Richtungen vorgeben – denn wie schon gesagt: Das nötige hohe Potenzial besitzt er.

Die Kombination aus Elac Miracord 80 und Tonabnehmer D96 …

  • zeigt sich im Mittelton und unteren Hochton beziehungsweise bei der Stimmwiedergabe hochbegabt: Die Kombi erfreut Hörer und Hörerinnen mit ihrer seidigen Textur, angenehmer Tonalität und einer für die Klasse herausragenden feindynamischen Differenzierung.
  • kontrolliert und konturiert den entsprechend schön straff ausfallenden Bassbereich sehr gut und zeichnet ihn vollkommen klar nach.
  • spielt im Hochton vorbildlich rein und sauber – insgesamt auch hier eher musikdienlich allürenfrei als sensationsheischend.
  • hält sich tonal ab oberen Mittelton, insbesondere im Superhoch beziehungsweise bei der „Luftigkeit“, sowie im Bass tonal leicht zurück.
  • schiebt grobdynamisch zwar nicht übermäßig fett, kann dafür aber bestens kontrolliert zulangen und lässt etwa auch die Mitten-Impulse von Percussion-Instrumenten ordentlich knallen.
  • schafft eine vorbildlich dreidimensional greifbare Instrumenten- und Stimmenprojektion auf einer bestens geordneten Bühne, die gegenüber teureren Plattenspielern lediglich in der Tiefe etwas weniger ausgebaut anmutet.
  • kann mit einem höherwertigen Tonabnehmer noch weiter wachsen.
  • ist herausragend verarbeitet und sieht richtig „smart“ aus.

Fakten:

  • Modell: Plattenspieler Elac Miracord 80 und MM-Tonabnehmer D96
  • Konzept: riemengetriebener Plattenspieler mit zwei Geschwindigkeiten
  • Preis: Laufwerk mit Tonarm: 2.200 Euro; Tonabnehmer: 300 Euro
  • Ausführung: Nussbaum (Chassis)/Schwarz (Profil) oder Hochglanzschwarz (Chassis)/Schwarz (Profil)
  • Maße & Gewicht: 470 x 374 x 148 mm, 14 Kilogramm
  • Sonstiges: wählbare Plattenteller-Drehzahlen 33,3/45 RPM, PID-gesteuerter Motor, optische Geschwindigkeitskontrolle, 10“-Karbon-Tonarm mit VTA- und Höheneinstellung
  • Garantie: 2 Jahre

Hersteller & Vertrieb:

Elac Electroacustic GmbH
Fraunhoferstraße 16 (Wissenschaftspark) | 24118 Kiel
Telefon: +49 (0) 431-64774-0
E-Mail: info@elac.de
Web: https://www.elac.de/

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Test: Elac Miracord 80 | Plattenspieler

  1. 2 Elac Miracord 80: Klangtest und Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Elac Miracord 80

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J.Sikora Initial Max mit Alu-Base und geregeltem Netzteil Plattenspieler: Pro-Ject Carbon Debut EVO Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: Transrotor Figaro, Ortofon 2M Bronze, Ortofon 2M Red

Digitale Quellen: D/A-Wandler: ifi iDSD nano, Norma Audio REVO DAC-Modul Streamer: Nucleus by Roon, Waversa Systems Wstreamer mit WLPS/LP-Linearnetzteil Computer/Mediaplayer: MacBook Pro

Vollverstärker: Audio Hungary Qualiton X200 KT150 (Röhre), Linn Classik Movie II (Surroundreceiver mit integriertem DVD-Player)

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2 Phonoverstärker: Linnenberg BIZET (MC), Norma Audio PH3 (Modul)

Endstufen: Norma Audio REVO PA-150

Lautsprecher: ATC SCM50PSL, Argon Audio Forte A5, JBL 4309, JL Audio e110 (Subwoofer)

Kopfhörer: Denon AD-H7200, Sony WF-1000XM3, Teufel Real Blue NC, Beyerdynamic Free BYRD

Kopfhörerverstärker: ifi iDSD nano, Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon Reference SPK Black, Audioquest Rocket 22 Bi-Wire, Fastaudio Black Science SPK NF-Kabel: Gutwire EON-Z, Ortofon Reference 7NX-705, Graditech Kide 1 & Kide 3, Audioquest Yukon, Audioquest Mackenzie, fastaudio Black Science NF Digitalkabel: JIB Boaacoustic Silver Digital Xeno USB, Supra Cables Sword Excalibur USB, AudioQuest Vodka & Cinnamon Ethernet, Graditech Kide Digital RCA, AudioQuest Carbon RCA Netzkabel: Supra Cables LoRAd 2.5 SPC, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Entkopplungsfüße Divine Acoustics Kepler, Erdungskabel Gutwire Ultimate Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 (Customized)

Zubehör: Stromfilter: Supra Cables LoRad Netzleiste MD08 DC 16 EU Mk 3.1 Sonstiges: bFly PowerBase M, bFly BaseTwo M, YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren Silver & Gold, The Gryphon De-Magnetizer, Audioplan Antispikes, Audioplan Gerätefüße, bFly MASTER Absorberfüße, Solidsteel SS6 (Lautsprecherständer)

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m

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