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Dass sich Elac aus Kiel längst nicht mehr ausschließlich mit rein passiven Schallwandlern begnügt, hat sich herumgesprochen. Die Norddeutschen bespielen inzwischen eine aktive Range vom audiophilen Navis-Top-Segment bis hinunter zu wohnraum- und geldbeutelfreundlichen Kompaktboxen, die mitten in eines der am heißesten umkämpften Marktsegmente zielen – wie zum Beispiel die Elac Debut ConneX DCB61 (799 Euro | https://elac.com/de).
Genau dort tummeln sich starke All-in-One-Lösungen à la Edifier S3000 MKII (ab 600 Euro), Argon Audio Forte A5 Mk2 (649 Euro), ihre streamingfähige Schwester Argon Audio Forte A5 Wifi (799 Euro) oder auch eine Nubert nuPro SP-200 (849 Euro), sodass der potenzielle Käufer die sprichwörtliche Qual der Wahl hat. Und die Elac Debut Connex DCB 61 haben auf jeden Fall schon mal ein visuelles Ass im Ärmel: Unser nordischer Aktivlautsprecher erscheint im satt gedämpften „Olivgrün“, bei dem Design-Bewusste mit Blick auf Wohnzimmerästhetik schwach werden dürften. Jedenfalls wandert der bewundernde Blick meiner besseren Hälfte öfter als üblich Richtung Lautsprecherständer. Wer in mattem Schwarz, Weiß oder hellem Walnuss-Furnier eher zum Kopfnicken tendiert, bekommt diese Varianten natürlich ebenfalls.
Blick aufs Herz

Blick in die Masterbox der Elac Debut ConneX DCB61, die auch die beiden Class-D-Verstärker für den Slave enthält
Die Optik der Elac Debut ConneX DCB61 wirkt also schon mal einnehmend, aber schauen wir mal unter die Haube. Elac hat dem auf der High End 2025 vorgestellten ConneX-Neuzugang eine vollaktive, DSP-gesteuerte Bi-Amping-Plattform als Herzstück verpasst: Auf jedes Chassis arbeitet ein eigener Class-D-Verstärker – nicht selbstverständlich in dieser Preisklasse. Schon eher ist das die Auftrennung in eine Master- und Slave-Box: Die gesamte Elektronik sitzt also in einem Lautsprecher, die zweite Box erhält das Signal über ein 3 Meter langes Kabel. Nominal 60 Watt zielen auf den 16,5-cm-Woofer und 20 Watt auf den 19-mm-Softdome-Tweeter im Waveguide. Macht zusammen 80 Watt je Box beziehungsweise 160 Watt (jeweils RMS) pro Paar – für die Impulsleistung gibt Elac jeweils gar glatt das Doppelte an.
Die digitale Weiche sitzt vor den Endstufen, trennt bei 2,9 kHz den Woofer mit flankensteilen Filtern vierter Ordnung, während der Tweeter mit Filtern zweiter Ordnung aus- beziehungsweise eingeblendet wird. Der Tieftöner soll im Übergangsbereich eine perfekte Addition der Schallquellen und eine homogene Richtcharakteristik erreichen, so Elac. Ein „Sleep Mode“ schaltet das Amp-Duo nach 20 Minuten Stille stromsparend (< 0,5 W) ab. Liegt ein Eingangssignal neu an, erwachen die Elac Debut ConneX DCB61 automatisch wieder, auch wenn letzteres einige Sekunden länger dauert, als es der „Generation Sofort!“ lieb sein dürfte.
Treiber und Gehäuse

Den 16,5-cm-Bassmitteltönern der Elac Debut ConneX DCB61 ist jeweils ein eigener 60-Watt-Amp zugewiesen
Der langhubige Bass-Mittentreiber kommt mit einer Polypropylen-Membran, seine Zentrierspinne erlaubt ±14 Millimeter lineare Auslenkung. Das ist beachtlich, auch wenn der kleine Standmount nicht unbedingt Subwoofer-like Luft zu verschieben verspricht. Dennoch: In Verbindung mit dem auf der Rückseite angeordneten Bassreflex-Schlitz verheißt das einen gewissen Wumms. Der Tweeter arbeitet mit einer Seidenkalotte, die ein Waveguide zur Optimierung von Dispersion und Direktivität umringt. Das zahlt, so viel verrate ich schon mal, hörbar in eine beeindruckende Räumlichkeit und einen breiten Sweetspot ein.
Hinter dem erwähnten Bassreflex-Schlitz auf der Rückwand sitzt der doppelt gekrümmte S-Port-Bassreflexkanal (im Querschnitt S-förmig), der Strömungsgeräusche und stehende Wellen minimieren soll. Zwölf Millimeter starkes MDF mit Innenversteifung, sauber gefaste Kanten und die stöpselbaren Abdeckungen mit Stoffbespannung auf einem Kunststoffrahmen komplettieren das Gehäusekapitel.
HiRes & Heimkino
Alle eingehenden Signale laufen durch einen 24-Bit/48-kHz-DSP; was aber nicht bedeutet, dass die Elac Debut ConneX DCB 61 keine höheren Samplerates annimmt. Über USB-B, optisches S/PDIF per Toslink sowie Bluetooth akzeptieren die ConneX Auflösungen bis 96 kHz/24 Bit. Die 5.0-Bluetooth-Schnittstelle der Aktivlautsprecher arbeitet mit AAC, aptX und dem neuen LC3+-Codec, wie gesagt mit 96-kHz-Kompatibilität. Der HDMI-ARC-Eingang versteht neben Stereo-PCM dank eines integrierten Decoders auch Dolby Digital, sodass mit einem Subwoofer echter 2.1-Heimkinosound mit Low-Frequency-Effekt-Kanal machbar ist.
Am analogen Cinch-Paar lässt sich wahlweise eine Line-Level-Quelle oder ein Plattenspieler mit MM-Level-Output betreiben; letzteren bedient eine integrierte RIAA-Entzerrung mit rund 34 dB Gain. Ein Mikroschalter neben den Buchsen aktiviert die Entzerrung und Verstärkung, gleichzeitig wird der Eingang hochohmig (47 kΩ/100 pF).
Fernbedienung, Smartphone oder …
Ganz praktisch, falls mal die Fernbedienung verloren geht und das Handy nicht zur Hand ist oder man über andere Eingänge als Bluetooth hören möchte (die App-Steuerung funktioniert nur bei verbundenem Lautsprecher, was wiederum einen ausgewählten BT-Eingang erfordert): Auf der Rückseite der Master-Box befindet sich ein Dreh-Drückkopf, mit dem man die Lautstärke einstellen, den Eingang wechseln und das Gerät ein- oder ausschalten kann.

Mit dem oben-mittig auf der Rückseite des Master-Lautsprechers positionierten Regler lassen sich die Elac Debut ConneX DCB61 auch ohne Fernbedienung steuern
Sub-Out & XBass-Logik
Wer mächtiges Heimkino-Gebasse vermisst, kann per RCA-LFE-Ausgang einen Subwoofer ankoppeln; in diesem Moment greift automatisch ein 80-Hz-Hochpass auf die Hauptkanäle, womit der DCB61-Woofer entlastet wird. Das optionale XBass-Preset der Elac Debut ConneX DCB61 wiederum ist softwareseitig realisiert und laut Elac „eine statische, vom Nutzer nicht parametrierbare Anhebung im Bassbereich“. Gefühlt würde ich von vier oder fünf dB mehr im mittleren Bassbereich ausgehen und vermute zudem einen Limiter am Werk, zu dessen Auswirkungen ich im Klangteil ein paar Worte verlieren werde.
Zusammengefasst
Hinter dem wohnraumfreundlichen Äußeren steckt also eine durchweg moderne Aktivlautsprecherplattform – komplett mit App-Steuerung, DSP-Crossover, Bi-Amp-Design, HDMI-ARC-Komfort, aptX-Bluetooth und Phono-Option. Bei alledem gibt die Bedienung keine Rätsel auf: Die handliche IR-Fernbedienung regelt Quelle, Pegel, Mute-Schaltung sowie die XBass-Anhebung.

Die „Elac ConneX App“ erlaubt unter anderem eine Soundindividualisierung – sowohl über die Anwahl von Presets als auch per Equalizer
Per L/R-Schalter auf der Rückseite der Master-Box lassen sich die Kanäle den jeweiligen Boxen zuordnen, je nachdem, ob die Master-Box links oder rechts stehen soll. Und zu guter Letzt erlaubt die „Elac ConneX App“ für iOS und Android per Bluetooth-Koppelung die Steuerung von Auto On, Xbass, Night Mode und die Anpassung der Lautstärke sowie der EQ-Einstellungen. Hier kann man „frei“ mit immerhin fünf Bändern experimentieren – oder Presets für die Platzierung entweder im Regal, auf dem Tisch, an der Wand oder als Ersatz für die TV-Lautsprecher auswählen. Und jetzt hören wir mal rein.
Elac Debut ConneX DCB61: Klangtest und Vergleiche
Das Testumfeld ist mein 25-Quadratmeter-Wohnraum mit dickem Teppich und großen Fast-Audio-Absorbern hinter der großen Stoff-Couch. Die Boxen stehen auf den 60 Zentimeter hohen Solidsteel-SS6-Ständern – und sind leicht in Richtung Sofahörplatz angewinkelt. Zuspieler Nummer 1 ist ein Sony-TV, der via HDMI-ARC seine Signale ausgibt. Zuspieler Nummer 2 ist mein iPhone 15, das per AAC-Bluetooth Apple-Music-Streams füttert. Die Inbetriebnahme gelingt (ungelogen) in weniger als zwei Minuten: Verbindungskabel anschrauben, HDMI-Kabel einstecken, Strom drauf, Pairing-Taste für Bluetooth – fertig. Der EQ bleibt auf „Shelf“, was bei diesen Lautsprechern der „Free/Standmount“-Einstellung entsprechen dürfte, die in der App-Hilfe angeführt wird.
Vorab: Genuss statt Askese
Bevor wir mit der Klangvöllerei beginnen, ein Wort zur Musikdiät: Die Elac Debut ConneX DCB61 sollen alltagstaugliche Wohnzimmer-Lautsprecher sein, keine Nahfeld-Monitore, und, seien wir mal ehrlich, auch keine audiophilen Klanglupen. Deshalb stehen praxisgerechte Genres wie Pop, Rock und fette Orchester sowie der damit einhergehende Spaß oben auf meiner Test-Playlist – von Massive Attack über Muse und Florence and the Machine bis hin zur „Rienzi“-Ouvertüre und John Williams’ „Rey’s Theme“. Jazzig-Intimes und audiophile Kleinstbesetzungen dienen als Gewürz, nicht als Hauptspeise. Und bei Elac hat man dieses Rezept vollständig gelesen und Gault-Millau-würdig in der Entwicklerküche komponiert, denn genau diese musikalische Marschrichtung spiegelt das Lieblings-Menü des Elac-Duos: Mit Genuss statt Askese.
Bass mit Charakter
„Angel“ von Massive Attack startet mit einem subsonischen Flattern, bei dem manche Kompakte schnell in die Knie gehen. Die Elac Debut ConneX DCB61 halten erstaunlich souverän dagegen und liefern ein solides Fundament. Es reicht tiefer hinab als bei den Argon Audio Forte A5 – dort fällt der Pegel ab der 50-Hertz-Marke deutlicher ab – während die deutlich kostspieligeren Elac Navis ARB-51 (1.998 Euro) oder Canton Smart Vento 3 (2.300 Euro) noch eine halbe Oktave drunter setzen. Früh fällt auf, dass Elac den Oberbass der Debut ConneX nicht über Gebühr künstlich aufplustert, sondern eher eine Etage tiefer ein Pfund drauflegt. Drums wirken daher fett-substanziell, bleiben aber frei vom für viele Kompaktboxen typischen Oberbassdröhnbäuchlein. Ich hab’s hier ja eh lieber brut als süffig – gut also, dass sich zudem auch noch der EQ nach eigenem Gusto einstellen lässt. Bei mir steht am Ende -2 dB bei 60 Hz, -1 dB bei 230 Hz, flat bei 910 Hz, +1 dB bei 3,6 kHz und +2 dB bei 14 kHz auf dem Display des iPhone.
XBass-Overkill?
Es geht aber auch anders, wenn gewünscht: Ein Tipp auf die Fernbedienung, und das XBass-Preset ist aktiv. Für meinen Hörgeschmack und Hörraum ist das aber selbst bei einer Aufstellung mit gut 80 Zentimeter Abstand zur Rückwand zu viel des Guten – die Raumresonanz bei 45 Hz macht sich so noch stärker bemerkbar. Zudem werden bei dynamischen Electro-Stücken die Technobass-Impulse ebenso wie die flankierenden Töne im Pegel (zu) rigoros dynamisch limitiert, was ich als störend empfinde. Dazu kommt, dass die filigranen Klick-Transienten in Yosi Horikawas „Bubbles“ ebenfalls an Definition einbüßen und bei hohen Pegeln fast schon verzerrt wirken, wenn das Klanggeschehen sehr komplex wird. In meinem gut gedämpften Raum übertüncht der XBass also filigrane Konturen und hat gewisse Artefakte zur Folge. Wer jedoch in einem Loft mit glatten Betonwänden lebt oder auf drei Meter Hörabstand das heimische Actionkino befeuern will, bekommt das Extra-Pfunde-Programm als Joker. Meine Empfehlung: Preset einschalten, zwei Tracks hören, wieder ausschalten – und dann entscheiden, ob es langfristig wirklich sein muss.
Dynamik
Im Direktvergleich schlägt das Elac-Paar die Argon Audio Forte A5 also in Sachen Tiefgang – und nach ordentlich Einspielzeit (100 Stunden sollten es für fabrikneue Modelle schon sein) liegen sie auch bei der Impuls-Attacke gleichauf. In „Hysteria“ von Muse drücken die schmaler bestückten Argons die Kickdrum eher zackig und trocken raus. Die Kielerinnen halten in Sachen Impulszackigkeit locker mit, stupsen das Ganze aber satter unterfüttert aus den Treibern, insbesondere bei freier Aufstellung. Die größere Fläche des 6½-Zöllers bringt einfach mehr Ooomph – hörbar beim wuchtigen Einstieg von Hans Zimmers „Time“, wo die Forte A5 schon früher Einbußen in der Autorität zeigen. Beethovens Tutti der 5. Symphonie bläst sich mit den Elac hubraumstärker auf, ohne ins Ostentative abzugleiten.
Die Pegelfestigkeit ist dabei durchaus für spaßbetonende Hörsessions geeignet, auch wenn sie nicht für Wohnzimmerkonzerte in Manowar-Livelautstärke oder landende Raumschiffe in Originallautstärke taugt. Gegen die Canton Smart Vento 3 haben dann – keine Überraschung – beide das Nachsehen, sowohl mit Blick auf den Tiefgang als auch auf die Pegelfestigkeit. Dennoch: Für ein Paar unter 800 Euro sind die Elac durchaus eine bemerkenswerte „Macht“.
Feindynamisch bewegen sich die Elac in der Komfortzone der Preisklasse: Leise Becken-Klingeln oder Fingerschnipsen im Intro von „Hotel California“ flackern sauber auf, verklingen nachvollziehbar und werden nicht von Grundton-Schub überdeckt. Die Gänsehaut, zu der vielfach teurere Lautsprecher beim Genuss von „Room 29“ von Chilly Gonzalez und Jarvis Cocker animieren, will allerdings nicht aufkommen.
Nimm’s leicht – die Mitten
Die erwähnte leicht angehobene Bass-Basis spiegelt sich nicht in einem fülligen Grundton oder allzu satten Mittenfarben wider – und schon gar nicht in einer insgesamt warmen tonalen Färbung. Mark Knopflers Telecaster in „Sultans of Swing“ tönt aufgrund einer (wirklich nur minimalen) Grundtonsenke ansatzweise schlank im Charakter, ebenso wie akustische Instrumente wie etwa Violinen oder Trompeten. Honiggelbe Süße geht anders, auch wenn Klangfarbenzeichung für die Elacs kein Fremdwort ist und eine Oboe durchaus Aura verströmt. Aber eben mit Maß. Auf Stimmen hat diese Charakteristik unterschiedliche Auswirkungen. Jacintha zum Beispiel klingt weder dünn noch moppelig, während dunklere, volle Männerstimmen wie die von Tom Waits bisweilen nicht ganz die Erdung suggerieren, wie das zum Beispiel die Elac Narvis ARB-51 vermögen.
Abgesehen von dieser kaum wahrnehmbaren Eigenart bleibt der Bereich oberhalb des Grundtons vorbildlich neutral, transparent und zudem sauber: Im Brubeck-Klassiker „Take Five“ in der Version auf Jazz at the Pawnshop ist der Besen auf dem Snare-Teppich als solcher erkennbar und mutiert nicht zu undefinierbarem Rauschen. Das ist in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit und definitiv eher Kür als Pflicht.
Hochton-Seide ohne Weichzeichner
Im Hochton machen die Elac ihre Sache gut, wenn auch auf eine unauffällige Art, die ihrer Preisklasse vollauf angemessen ist. Der Waveguide-Tweeter klingt tendenziell angenehm-seidig, macht aber nicht den Fehler, dies über eine glattgebügelte Textur oder einen zurückgenommenen Pegel zu erzielen. Die filigranen Glockenspiel-Spitzen in „Frosti“ von Björks Album Vespertine perlen schimmernd, erhalten feindynamische Nuancen und klirren nicht im Geringsten störend. Mit aufgesteckter Stoffbespannung sinkt der Brillanz-Eindruck; wer ohne das stoffbespannte Gitternetz hört, bekommt mehr Luft und Prägnanz. Der Vergleich mit den Argon Forte A5 zeigt, dass die Däninnen bei schlechteren Aufnahmen früher Härten zeigen, ohne Details feiner aufzulösen.
Räumlichkeit– 4k-Breitwand statt Fensterausschnitt
Schon bei einer Basisbreite von gut zwei Metern zeichnen die Elac Debut ConneX DCB61 ein Panorama, das weder an den Schallwandkanten endet noch lediglich um die Lautsprecherbasis herum stattfindet: Links und rechts öffnen sie die Bühne vielmehr deutlich über die physische Aufstellung hinaus, während sie zugleich ein erstaunlich tiefes Bühnenrund hinter den Lautsprechern ausleuchten. Das macht die ConneX ja fast schon besser als die Narvis ARB-51, die ich als eher kompakt zwischen den Lautsprechern abbildend in Erinnerung habe. In Sachen dreidimensional greifbarer Abbildung und Ortungsschärfe kann die kleine Elac zwar nicht ganz mit den größeren Geschwistern mithalten, doch sie halten sich mehr als wacker – und für die Klasse fast schon sensationell gut: Billie Eilishs Stimme in „Everything I Wanted“ steht zentimetergenau fixiert, während sich die verhallten Synth-Flächen in zunehmend diffusere Hintergründe verflüchtigen, ohne den vokalen Fokus zu verschleiern.
Gleiches Bild bei groß besetzten Klassikern: In der „Rienzi“-Ouvertüre von Richard Wagner staffeln sich die Holzbläser hinter den Streichergruppen, dahinter blitzen Blechakzente auf, ehe der komplette Orchesterapparat in die Tiefe wächst. Man spürt die Platzierung einzelner Instrumente und kann die Dimension des Aufnahmeraums erahnen.
Test: Elac Debut ConneX DCB61 | Aktivlautsprecher








