
Test: Econik Eleven | Aktivlautsprecher
Passt!
von Joerg Dames
Im Test: Econik Eleven - Aktivlautsprecher mit Wireless-Option
UVP zum Testzeitpunkt: 8.249 Euro
„Econik“, so hieß früher tatsächlich mal die Elektropop-Band eines Bekannten. Den Bandnamen der Schrammelpunkkapelle, in der ich trommelte, fand ich cooler – in Sachen Erfolg war der Name „Schlusslicht“ aber auch Programm. Econik Speakers https://www.hifipilot.de/ ist da offenbar schon mehr Glück und wohl insbesondere Können beschieden: Seit 2023 pflegen und erweitern Berthold Daubner und Jens Hörmann ihr eigenes Made-in-Germany-Lautsprecherportfolio stetig. Viele Leser werden die beiden als „HifiPiloten“ kennen, mithin als Direktvertriebler ausgesuchter, auf Preiswürdigkeit bedachter Marken wie Buchardt, Aperion oder IOTAVX. Ob nun zu Luft oder sonst wo: Der aktive Standlautsprecher Econik Eleven (8.249 Euro mit AMT, inklusive Streamer) darf aktuell als Krone der Schöpfung der beiden Ingenieure gelten.
So schlicht und reduziert das Setup von Econik-Lautsprechern am Ende sein kann – bereits ein Paar Aktivlautsprecher und der mit ihnen kabellos verbundene „Stereo Hub“ genannte Streamer bilden ein Komplettsystem –, so interessant sind die vielen (Wahl-)Möglichkeiten, die sich für den stolzen Besitzer ergeben. Meine Kollegen Michael Bruß und Jochen Reinecke lassen sich in ihren Tests über die Features der kleineren Systeme Econik Six (sehr ausführlich!) und Econik Four bereits umfänglich aus, sodass ich mich in dieser Sache kürzer fasse und dafür lieber etwas spezifischer auf die Econik Eleven eingehe.

Vom Erzgebirge bis nach China …

Der Kurzsteckbrief: Die mit DSPs ausgestatteten Econik Eleven bilden, wie sich’s für die Preisklasse gehört, kein Master-Slave-System, sondern jeweils gleichwertig mit vier 150-Watt-Verstärkern bestückte, „echte“ Aktivboxen – mit Gehäusen aus dem Erzgebirge, Konussen aus Norwegen (SEAS), einem AMT-Hochtöner sowie interner Verkabelung aus Deutschland (Mundorf, in-akustik) und Elektronik aus China (Platin).
Der eigentliche Sinn

Wer will, kann die Lautsprecher per XLR-Kabel beschicken, was den eigentlichen Sinn des Konzepts aber konterkariert: Sämtliche Econik-Lautsprecher verstehen sich auf WiSA (Wireless Speaker and Audio) und deswegen mit allen WiSA-unterstützenden Zuspielern. Der Stereo Hub von Platin ist letztlich der Tipp von Econik und im Bundle mit den Lautsprechern ziemlich günstig zu haben (300 Euro Aufpreis bzw. 500 Euro für den Surround Hub X für bis zu 7.1 oder 5.1.2). Man habe auch mit anderen und teureren Playern experimentiert, sagt mir Berthold Daubner am Telefon, aber klanglich keine Vorteile feststellen können. Kurzum: Der UPnP/DLNA-kompatible Streamer funktioniert in praxi wie eine klassische Vorstufe mit Digitaleingängen und einem analogen Line-Eingang (siehe Bild unten), die ihr Ausgangssignal zu den Lautsprechern funkt.

Die Clous
Doch was heißt schon klassisch? Wir dürfen die Clous nicht vergessen. Denn während ich die ganze Einrichtung und Paarung des Econik-Streamer-und-Lautsprecher-Systems als nicht ganz unfummelig empfinde und durchaus dankbar für die frei verfügbaren Erklärbärvideos mit Jens Hörmann bin (je eins für die grundsätzliche Einrichtung, Raumeinmessung und Klangpresets), sorgen in meinem Fall gerade der Wechsel aufs Studio-Preset sowie die automatische Raumeinmessung für einen echten klanglichen Gewinn. Klang-Preset? Ja, von der Econik-Website lassen sich quasi sechs tonale Geschmacksrichtungen downloaden, die die Lautsprecher überdies mal zu 2,5- mal zu 3-Wege-Lautsprechern machen. Ich entscheide mich für die neutrale, dreiwegrige Studio-Variante: Das Aufspielen vollzieht sich per USB-Stick und -Buchse unmittelbar am Lautsprecher und ist ruckzuck erledigt – es braucht dafür auch keinen Stereo Hub.

Hub, Hub, hurra!
Wer indes von den Vorzügen eines manuellen Equalizers oder besagter Raumeinmessung profitieren will, der braucht den Hub. Und die Econik-App, mit der man nicht zuletzt die Kanäle zuordnen kann und die nach erfolgter Einrichtung gerne auch mal ein Cover anzeigt, aber verwirrenderweise nicht zum Abspielen taugt – okay, kein Problem, mit Bubble klappt’s bei mir prima. Und zu guter Letzt ist ein Apple-Device vonnöten oder beispielsweise das optional erhältliche Mikrofon (plus 75 Euro), sofern man denn automatisch raumeinmessen will und wie ich lediglich ein schnödes Android-Phone besitzt.

Der Wirkbereich der Einmessung liegt zwischen 20 und 500 Hertz, also praktischerweise dort, wo mitunter böse Moden lauern, die Korrektur dann aber letztlich nicht Gefahr läuft, noch bösere Phasenfehler zu veranstalten. In meinem Hörraum sind Moden weniger ein störendes Thema, unter 100 Hertz „schluckt“ die Akustik vielmehr, aber ich will hier nicht doppelmoppeln und komme im Klangteil auf den bei mir durch die „Raumautomatik“ zu vernehmenden Unterschied kurz zu sprechen.
Warum … ein Standlautsprecher?
Bevor wir im Hörraum auf die Playtaste drücken, will ich die Frage loswerden, warum die Herren Hörmann und Daubner denn unbedingt einen Standlautsprecher an den Start bringen wollten, wo doch insbesondere schon die kompakte Econik Six „ein echtes Pfund im Bass auf die Waage bringt, das größere Lautsprecher nahezu überflüssig erscheinen lässt“, wie sich Kollege Michael Bruß in seinem Testfazit klar ausdrückt. Und so geht’s Econik auch weniger um den Rumms und Bums seiner Eleven als um Ausgewogenheit: Die Kombination aus 6,5-Zoll-Bässen und 5-Zoll-Mitteltönern, die ein Konzept wie die Eleven ermögliche, liefere nicht zuletzt einen organischeren Mittelton, man präferiere hier schlichtweg den 5-Zöller mit Schilf-/Papierzellstoff-Membran aus der SEAS-Prestige-Familie, so Berthold Daubner.

Doch das ist natürlich nicht alles. Denn auch die beiden reinen Tieftöner (80 Hertz Trennfrequenz) auf der Rückseite der Econik Eleven sollen nicht bloß für mehr Alarm sorgen. Sie sind bewusst weiter oben positioniert, dadurch soll im Verbund mit den beiden unten auf der vorderen Schallwand montierten Tiefmitteltönern (350 Hertz) eine bessere, dröhnfreiere Raumanregung resultieren. Beide Treiberdoppel spielen rückseitig übrigens auf dedizierte Kammern. Meine Erfahrungen mit solchen Treibertopologien, die sich freilich nur mit halbwegs ausgewachsenen Standlautsprechern realisieren lassen, sind übrigens ziemlich gut, wenn ich mich beispielsweise an manche großen Sehring- oder Nubert-Modelle erinnere – wir werden hören.
AMT oder Kalotte?

Hochtonseitig kommen unsere Testlautsprecher überdies mit AMTs von Mundorf. Wer will, kann 600 Euro sparen und zu einem Paar Econik Eleven mit 25-mm-Textilkalotten aus der Excel-Serie von SEAS greifen. Die Gehäuseaussparungen sind so gehalten, dass man später jederzeit problemlos upgraden kann, zumal die Schraubverbindungen aller Treiber „offen“ liegen, was gleichzeitig den potenziellen klanglichen Vorteil birgt, sämtliche Schrauben bequem nachziehen zu können.
Das habe ich vor den ersten Hörrunden dann auch tatsächlich getan – hören wir mal, was dabei rauskommt …
Econik Eleven: Hörtest & Vergleiche

Unmissverständlich: der Bass
Ein tiefer, konturierter Bass zählte mit zu den obersten Entwicklungszielen, wenn ich die Jungs von Econik Speakers richtig verstanden habe. Nun, die Econik Eleven sprechen hier jedenfalls eine unmissverständliche Sprache. Klar, wenn ich meine unglaublich tieftontänzerischen Wilson SabrinaX von meiner ebenso pfeilschnellen wie bärenstarken Chord Electronics Ultima 5 befeuern lasse, merke ich, dass die Econik Eleven in Sachen Farbreinheit, Durchhörbarkeit und einer besonderen Art von Timing beziehungsweise „unmittelbarer Verbindung zum Gaspedal“ noch Luft nach oben haben, was die Basswiedergabe betrifft. Aber allein, dass ich überhaupt solche Vergleiche anstelle (meine Kombi kostet grob das Fünffache), adelt die Tieftonwiedergabe der Eleven.
Zum einen ist das Studio-Preset im Zusammenspiel mit der Raumeinmessung ein echter Gewinn. In meinem Hörraum habe ich kaum Probleme mit Moden, allerdings schluckt meine Akustik wie gesagt den Schalldruck unter 100 Hertz in gewissem Maße. Ich habe mich dran gewöhnt, und natürlich können sich untenrum dicker auftragende Komponenten keine Vorteile bei meinen Hörtests erspielen, im Gegenteil, auch meine SabrinaX liebe ich nicht zuletzt dafür, dass sie keinerlei dicke Backen macht. Die Tonalität der Econik Eleven gefällt mir nach der für mehr Bassvolumen sorgenden Raumeinmessung aber extrem gut: gehaltvoll, druckvoll, dennoch nicht die Bohne ostentativ, mithin im besten Sinne neutral.

Packende Pegelwechsel
Im Verbund mit der „Schnelligkeit“ und Konturiertheit, mit der die Eleven Bassimpulse ausspielen, ergibt sich wie von ganz allein überdies eine packende, aber keineswegs sensationsheischende Grobdynamik: Egal, ob Sie instrumentalen Hip-Hop à la Free the Robots (Album: Ctrl Alt Delete), komplexe Klassik von Rachmaninow (Symphony No. 2, Berliner Philharmoniker) oder das hinreißende „No One’s Fault“ des deutschen Jazztrios Triosence (Turning Points) hören, die Eleven zeichnen abrupte Pegeländerungen so zackig, markant und letztlich involvierend nach, dass man sich kaum „mehr“ wünschen kann.
Und klar, insbesondere der Kollege Michael Bruß weist mich immer wieder darauf hin: Grobdynamik findet natürlich nicht nur im Bass statt – und der Rest des Klangbildes steht den tiefen Tönen in keiner Weise nach. Und so sind die Econik Eleven wie geschaffen für das ebenso druckvolle wie virtuose Spiel des Ausnahmegitarristen Chris Letchford der amerikanischen Jazz-Metaller Scale the Summit (Album: V). Sie fahren den wechselhaften Akkord- und getappten Melodiefluss so ab, als ob es mit einem Sportwagenfahrwerk über die Buckelpiste geht. Wenn man nicht gerade zum Hörertypus zählt, der es eher rund und gemütlich mag: großartig!
Echte Herausforderungen

Aber jetzt hat mich Michael abgelenkt, denn eigentlich war ich ja beim Bass. Und es fehlt etwas ganz Entscheidendes. Nämlich echte Herausforderungen wie die tiefen Bassflächen in Burials „Etched Headplate“ (Album: Untrue) und brutal drückende Impulse, wie sie tieftonseitig in „Skeng“ von The Bug (London Zoo) und „Broken Meat“ von Dive (Concrete Jungle) zu hören sind. Die beiden letztgenannten Tracks traue ich mich ob der Sorge um die beteiligten Konusse fast nie richtig laut zu hören, auch mit meinen Wilson SabrinaX nicht.
Doch die Eleven springen über diese Klinge so souverän, dass meine Nachbarn wohl kurz davor sind, den Katastrophenschutz einzuleiten: So tiefreichend und dennoch pegelfest und vor allem dröhnfrei-sauber habe ich schon lange nicht mehr gehört, da werden glatt Erinnerungen an die von meinen ehemaligen Bryston 7B3 (2 x 600 Watt an 8 Ohm) befeuerten Nubert nuVero 170 (genau: 170 Zentimeter hoch) wach, die beinahe PA-Feeling in meinem Hörraum aufkommen ließen – und meine Nachbarn sogar noch ein kleines Stückchen stärker einschüchterten. Was ich nicht unbedingt als Vorteil ansehe … By the way: Zur besseren Ankopplung der Basswiedergabe an den Hörraum (Stichwort: Dröhnfreiheit) schallwandeln die schwäbischen Boxenlulatsche ebenfalls mit bewusst auf Abstand gehaltenen Tieftönern.
Kurzum: Tadellos akkurat, überdurchschnittlich tiefreichend und unaufgesetzt machtvoll – untenrum sind die Eleven ganz weit oben.
AMTs und kein Kuschelrock – der Hochton

Okay, ein offenbar sportliches Klangbild – und obenrum lauert ein AMT, mag er auch von Mundorf sein: Das lässt einen frischen, vielleicht gar sehr frischen Hochton erwarten. Doch überraschenderweise zieht der Hochton der Econik Eleven die ersten Tage, während derer ich mit den Eleven sporadisch verschiedene Alben anspiele, keinerlei besondere Aufmerksamkeit auf sich. Doch was passiert, wenn ich etwa „So Did We“ (Album: Panopticon) meiner Lieblingsmetaller Isis oder das sperrige „My Name Is Mud“ (Pork Soda) von Primus in die Playlist schiebe? Deren prominente Hi-Hats sind zuverlässiger Garant für stressiges Hören, wenn das Audiosystem obenrum ein Dezibel zu viel ausschenkt, zumal die beiden Tracks schon von Haus aus eher kein Kuschelrock sind.
Doch die Econik Eleven zeigen sich hochtonseitig geradezu vorbildlich maßvoll: keine künstliche Helligkeit oder Härte, gleichwohl keinerlei euphonische Milde, wenn es die Aufnahme anders will. Auch die Luftigkeit gefällt: Die Eleven erzeugen ein schönes Gefühl einer tadellos offenen Superhochton-Ätherik, wenngleich die subtilen Duftnoten der Obertöne nicht ganz so feinfühlig-rein anmuten wie bei meinem Chord-Wilson-Gespann, das wahrscheinlich schlichtweg geringere Verzerrungswerte aufweist, auch meine früheren Sehring-Lautsprecher waren hier immer top. Aber das sind Unterschiede, die mit Blick auf die Preisklasse der Econik Eleven okay sind.
Gut zu wissen: Auflösung & Feindynamik

Mehr als okay und mit zu den Schokoladenseiten der Econik Eleven zählen die Feindynamik und Auflösung, für die vor allem (aber nicht nur) der AMT verantwortlich zeichnet: Wer wissen will, welche Details seine Lieblingsmusik birgt und noch feinste Transienten so hellwach-energetisch wie möglich erleben möchte, wird in der Unter-Zehn-Kilo-Euro-Klasse und häufig auch drüber kaum etwas Besseres finden. Vielleicht reichen da nicht mal die quicklebendigen Abacus Horn ganz heran, da sie im Superhochton zu einer leichten Milde neigen, obwohl: Deren besondere und mithin höhere Klangreinheit lässt Feinheiten in der Musik wie nebenbei schön zur Geltung kommen. Geschmackssache. Eine Eigenschaft, die meinen aufs erste Hören womöglich ziemlich unspektakulär tönenden Wilson SabrinaX oder typischerweise auch Sehring-Lautsprechern ebenfalls zu Eigen ist.
Das besondere Wesen der Econik Eleven
Ha, jetzt habe ich es: Die Econik Eleven sind Freunde des Expliziten und sprechen mit dem Hörer sehr direkt. So könnte man das Wesen der Aktivsäulen wohl gut in einem Satz fassen. Befördert wird das durch ihr tonales Faible für die oberen Mitten, allenfalls unteren Höhen, die das Klangbild etwas frischer und direkter erscheinen lassen: Die Diskantsaiten von Gitarren oder Stimmen erscheinen präsenter, knackiger und frischer, als ich das gewohnt bin. G. Wellers nahezu magisches Westerngitarren-Album Pirate Songs of the Lower Islands verliert dadurch etwas von seiner mystischen oder zumindest eigentümlichen Atmosphäre – gewinnt dafür an unmissverständlicher Ausdruckskraft. Dazu passt, dass mir ausgerechnet beim schon eher bekifft gerappten „Skeng“ von The Bug die gute Sprachverständlichkeit der Econik Eleven ins Ohr fällt.

Ja, vor allem Hörer, denen es auch in den Mitten weniger um besonderes unterschwelliges Flair oder samtigen Schmelz geht als um Griffigkeit und klare Aussagen, sind bei den Econik Eleven an der absolut richtigen Adresse – hier wirken das leichte Präsenzpeak in der Tonalität sowie die eher das Ausdrückliche betonende Feinauflösung und -dynamik zusammen. Die Eleven geben sicherlich auch 1A-Studioabhören ab.
Kleiner Tipp
Wichtig, auch wenn ich mich wiederhole: Die Econik Eleven neigen zwar nicht die Spur zu Schöngeistigkeit, aber ebenso wenig zu unbotmäßigen Zischeleien, dafür ist der AMT einfach zu gut. Dennoch ein Tipp: Ich hatte zuerst Netzkabel der Marke Eigenbau verwendet, die regelmäßig ein bisserl Knackigkeit in die Musik eintragen, dafür nicht unbedingt die Reinheit des Gehörten befördern. Die bloße Verwendung der preisgünstigen (Preistipp!) Supra Cables LoRad 2.5 CS-EU Mk2 ist da schon ein Schritt nach vorn, es tönt im angenehmen Sinn „ruhiger“ und reiner.
Mitte und Manifestation – die räumliche Abbildung
Räumlich liefern die Econik Eleven wohl so ab, wie man das mit Blick auf ihre Klasse erwarten kann: Mir gefallen vor allem die schön ausgedehnte Höhe der vertikalen Abbildung und die präzise Stereomitte, die typischerweise Stimmen zwischen den Lautsprechern eindrucksvoll materialisieren lässt. Beides ist auch in dieser Preisklasse keineswegs selbstverständlich. Die generelle Ortungsschärfe gerät zwar nicht so monitoresk wie etwa bei den in dieser Sache famosen Abacus Horn (die dafür im Bassbereich nicht so gut wie die Eleven differenzieren), ich meine zudem zu verspüren, dass Musikereignisse links und rechts im Stereopanorama einen Tick dazu neigen, von den Lautsprechern „angezogen“ zu werden, statt sich vollends plastisch von ihnen in Richtung Mitte oder Hörer zu lösen. Aber das ist nah an der Einbildungsgrenze. Ansonsten und insbesondere in der Mitte löst sich das Klangbild von den Econik Eleven so schön in Richtung Hörer ab, wie ich das in meinem Raum bei der üblichen Aufstellung auch von anderen hochwertigen Lautsprechern kenne.
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