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Test-Fazit: Dynaudio Excite X38

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Technisches ...
  2. 3 Auspacken, aufstellen und anschließen ...
  3. 6 Test-Fazit: Dynaudio Excite X38

Dynaudio Excite X38Mit der Excite-Serie hat Dynaudio genau das erreicht, was die Zielsetzung war, nämlich die hauseigene Klangphilosophie mit mehr Lebendigkeit und Dynamik anzureichern, ohne klangliche Kompromisse einzugehen. Das Ganze wird zu einem Preis angeboten, der mehr als fair ist. Die Dynaudio X38 ist nichts weniger als mein neues Highlight in der Preisklasse um 3.000 Euro – und ich muss mich schwer anstrengen, gedanklich einen Konkurrenten unter 5.000 Euro zu finden, der den Dynaudios in der Summe ihrer Eigenschaften das Wasser reichen könnte.

Ein bisschen ist die Excite-Serie also wie ein VW Golf. Sie gewinnt, indem sie nichts falsch macht – aber im Gegensatz zum Golf macht sie vieles auch noch viel besser als alle anderen und kostet dabei (wieder im Gegensatz zum Golf) weniger als ihre wahren Konkurrenten. Sie punktet mit in dieser Preisklasse selten zu findender Transparenz und Natürlichkeit sowie mit klanglicher Lockerheit und musikalischer Unaffektiertheit – und das schon an „normalen“ Verstärkern. Und immer wieder fällt mir ein Wort ein, wenn es um das vielleicht herausstechendste Merkmal der Dynaudio X38 geht: Integrationsfähigkeit.

Die Dynaudio Excite X38 …

  • spielen transparent, neutral und hoch auflösend. Sie geben sich homogen, natürlich und bevorzugen keinen Frequenzbereich: Der Bass reicht tief herunter und ist für die Preisklasse gut konturiert, die Mitten geraten ausnehmend verfärbungsfrei und transparent und der Hochtonbereich ist frei von Härten und kann mit einer hervorragenden Feindynamik aufwarten.
  • ist grobdynamisch kein Hans Dampf, sondern auf preiskassentypischem Niveau unterwegs. Es gibt in dieser Hinsicht effektvollere Lautsprecher – denen bisweilen dann aber die Ausgewogenheit der X38 fehlt.
  • spielen räumlich viel größer als erwartet. Gute Abbildungspräzision.
  • lassen sich auch mit kleineren Verstärkern und sogar guten Röhren (klangvoll) betreiben.
  • folgen Qualitätssteigerungen der Quellen und Verstärker bis weit über ihren Preisbereich hinaus.
  • bieten sehr gute Praxislösungen wie die von oben verstellbaren, versenkbaren Spikes.
  • fügen sich mit klassisch-eleganter, schlanker Form und sehr guter Verarbeitungsqualität gut in den Wohnraum ein.

Fakten:

  • Modell: Dynaudio Excite X38
  • Konzept: passiver Dreiwege-Standlautsprecher, Bassreflex
  • Preis: 2.990 Euro
  • Abmessungen & Gewicht: 205 x 1049 x 310 mm (BxHxT), 23 kg/Stück
  • Wirkungsgrad: 88 dB/W/m
  • Nennimpedanz: 4 Ohm
  • Garantie: 5 Jahre

Hersteller & Vertrieb:
Dynaudio International GmbH
Ohepark 2 | 21224 Rosengarten
Web: www.dynaudio.de
Telefon: 04108 – 4180-0
eMail: info@dynaudio.de

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Martin Logan

Test: Dynaudio Excite X38 | Standlautsprecher

  1. 2 Technisches ...
  2. 3 Auspacken, aufstellen und anschließen ...
  3. 6 Test-Fazit: Dynaudio Excite X38

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J.Sikora Initial mit Alu-Base und geregeltem Netzteil Plattenspieler: Pro-Ject Carbon Debut EVO Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: Transrotor Figaro, Ortofon 2M Bronze

Digitale Quellen: D/A-Wandler: ifi iDSD nano, Norma Audio REVO DAC-Modul Streamer: Nucleus by Roon, Waversa Systems Wstreamer mit WLPS/LP-Linearnetzteil Computer/Mediaplayer: MacBook Pro

Vollverstärker: Audio Hungary Qualiton X200 (Röhre), Linn Classik Movie II (Surroundreceiver mit integriertem DVD-Player)

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2 Phonoverstärker: Linnenberg BIZET (MC), Pro-Ject Phono Box RS (MM/MC), Norma Audio PH3 (Modul)

Endstufen: Norma Audio REVO PA-150

Lautsprecher: ATC SCM50PSL, Argon Audio Forte A5, JBL 4309, JL Audio e110 (Subwoofer)

Kopfhörer: Denon AD-H7200, AudioQuest Nighthawk, AKG N60 NC Wireless, Sony WF-1000XM3

Kopfhörerverstärker: ifi iDSD nano, Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon Reference SPK Black, Audioquest Rocket 22 Bi-Wire, Fastaudio Black Science SPK NF-Kabel: Gutwire EON-Z, Ortofon Reference 905-Silver & Reference 7NX-705, Graditech Kide 1 & Kide 3, Audioquest Yukon, Audioquest Mackenzie, fastaudio Black Science NF Digitalkabel: JIB Boaacoustic Silver Digital Xeno USB, AudioQuest Vodka & Cinnamon Ethernet, Graditech Kide Digital RCA, AudioQuest Carbon RCA Netzkabel: Audioquest Tornado, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Entkopplungsfüße Divine Acoustics Kepler, Erdungskabel Gutwire Ultimate Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 (Customized)

Zubehör: Stromfilter: Tsakiridis Super Athina Sonstiges: bFly PowerBase M, bFly BaseTwo M, YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren Silver & Gold, The Gryphon De-Magnetizer, Audioplan Antispikes, Audioplan Gerätefüße, bFly MASTER Absorberfüße, Solidsteel SS6 (Lautsprecherständer)

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m