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Testfazit: Dynaudio Evoke 10

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Dynaudio Evoke 10: Klangtest und Vergleiche
  2. 3 Testfazit: Dynaudio Evoke 10

Obwohl ich für die Dynaudio Evoke 10 eigentlich keine Genre-Einschränkungen äußern kann, würde ich sie ganz besonders Fans von anspruchsvoller elektronischer Musik, Singer-Songwriter-Material, Klassik und Jazz empfehlen. Mit diesen Aufgaben können die kleinsten Familienmitglieder der neuen Evoke-Serie ihre Talente – Transparenz, Impulstreue, räumliche Definition, zeitliche Kohärenz, tonale Homogenität und Detailauflösung – am wirkungsvollsten ausspielen. In diesen Disziplinen nimmt ihnen derzeit meines Wissens kaum ein anderer Lautsprecher ihrer Klasse die Butter vom Brot. Wer allerdings knallige Mucke mit möglichst viel Effet vor den Latz geknallt kriegen will oder in die tiefsten Frequenzgräben schaufeln möchte, findet sicherlich Alternativen.

Dynaudio Evoke 10, Eiche-Furnier

In Räumen ab 15 Quadratmeter dürften sich die Dynaudio Evoke 10 bereits wohlfühlen, so lange sie hier genügend Abstand zur Rückwand einhalten können – und sie hören sich sicherlich auch nicht verloren an, wenn es in Richtung 35 Quadratmeter geht. Dabei ist ein recht kräftiger Amp mit ordentlich Kontrolle meiner Erfahrung nach in jedem Fall empfehlenswert, allein schon, um den potenten Bassbereich vollständig ausloten zu können.

Die Dynaudio Evoke 10 …

  • spielen tonal ausgewogen mit einem tendenziell etwas kräftiger gehaltenen, druckvollen und – wenn der zuspielende Verstärker hinreichend Kontrolle besitzt – konturierten Bass. Dann ist auch eine bemerkenswert differenzierter Tiefton zu erleben. An zu schwachen Amps mit geringem Dämpfungsfaktor kann der Bass leicht aufblähen und hohl und undifferenziert wirken.
  • sind im Hochton angenehm seidig texturiert und nie harsch.
  • stechen in ihrer Klasse mit einem herausragenden Mitteltonbereich mit bemerkenswerter Detailfreude, Sauberkeit, Offenheit und feindynamischer Differenzierungsfähigkeit heraus.
  • verwöhnen mit einem farbstarken Klangbild, das bei aller Deckkraft eine hohe Transparenz behält.
  • integrieren die einzelnen Bestandteile des angelieferten Musiksignals zeitlich wie tonal harmonisch miteinander.
  • platzieren den Hörer in ein weit aufgefächertes, raumfüllendes und von den Lautsprechern abgelöstes klangatmosphärisches Geschehen hinein, wobei sie die eigentliche Bühne, auf der die Musiker stehen, weitestgehend frei von eigenen Neigungen dort positionieren, wo die Aufnahme sie vorsieht.
  • bilden Klangkörper körperlich-solide und dreidimensional auf dieser Bühne ab.
  • können bei Bedarf richtig grooven, was auf die Zeitkohärenz der Abstimmung, aber auch auf die ausgewogene Tonalität mit einem Schuss Extradruck im Bass zurückzuführen sein dürfte.
  • sind für ihre Größe recht hoch belastbar.

Fakten:

  • Modell: Dynaudio Evoke 10
  • Konzept: passiver Zweiwege-Kompaktlautsprecher, Bassreflexsystem mit rückwärtiger Öffnung
  • Preis: 1.400 Euro
  • Wirkungsgrad: 84 dB (2,83 V/1 m)
  • Maße & Gewicht: 180 x 315 x 266 (BxHxT), 6,7 kg/St.
  • Ausführungen: Hochglanz-Schwarz und Weiß, Furniere „Walnut Wood“ und „Blonde Wood“
  • Garantie: 8 Jahre bei Registrierung, sonst 2 Jahre

Hersteller & Vertrieb:

Dynaudio Germany GmbH
Ohepark 2 | 21224 Rosengarten
Telefon: +49 (0) 4108 – 41800
E-Mail: info@dynaudio.de
Web: https://www.dynaudio.de/

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Test: Dynaudio Evoke 10 | Kompaktlautsprecher

  1. 2 Dynaudio Evoke 10: Klangtest und Vergleiche
  2. 3 Testfazit: Dynaudio Evoke 10

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J.Sikora Initial mit Alu-Base und geregeltem Netzteil Plattenspieler: Pro-Ject Carbon Debut EVO Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: Transrotor Figaro, Ortofon 2M Bronze

Digitale Quellen: D/A-Wandler: ifi iDSD nano, Norma Audio REVO DAC-Modul Streamer: Nucleus by Roon, Waversa Systems Wstreamer mit WLPS/LP-Linearnetzteil Computer/Mediaplayer: MacBook Pro

Vollverstärker: Linn Classik Movie II (Surroundreceiver mit integriertem DVD-Player)

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2 Phonoverstärker: Linnenberg BIZET (MC), Pro-Ject Phono Box RS (MM/MC), Norma Audio PH3 (Modul)

Endstufen: Norma Audio REVO PA-150

Lautsprecher: ATC SCM50PSL, ATC SCM19, Argon Audio Forte A5, JL Audio e110 (Subwoofer)

Kopfhörer: Denon AD-H7200, AudioQuest Nighthawk, AKG N60 NC Wireless, Sony WF-1000XM3

Kopfhörerverstärker: ifi iDSD nano, Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon Reference SPK Black, Norma Audio IC2 Speaker, Audioquest Rocket 22 Bi-Wire, Fastaudio Black Science SPK NF-Kabel: Gutwire EON-Z, Ortofon Reference 905-Silver & Reference 7NX-705, Norma Audio IC2 Interconnect, Graditech Kide 1 & Kide 3, Audioquest Yukon, Audioquest Mackenzie, fastaudio Black Science NF Digitalkabel: JIB Boaacoustic Silver Digital Xeno USB, AudioQuest Vodka & Cinnamon Ethernet, Graditech Kide Digital RCA, AudioQuest Carbon RCA Netzkabel: Audioquest Tornado, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Erdungskabel Gutwire Ultimate Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 (Customized)

Zubehör: Stromfilter: Tsakiridis Super Athina Sonstiges: bFly PowerBase M, bFly BaseTwo M, YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren Silver & Gold, The Gryphon De-Magnetizer, Audioplan Antispikes, Audioplan Gerätefüße, bFly MASTER Absorberfüße, Solidsteel SS6 (Lautsprecherständer)

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m