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Inhaltsverzeichnis

  1. 1 Just another brick ...?
  2. 2 Dynaudio Emit 20: Klangtest und Vergleiche
  3. 3 Testfazit: Dynaudio Emit 20

„Die teuersten Lautsprecher der Welt!“ und „Die Mega-Millionen-Anlage!“ sind gerne genutzte, da aufmerksamkeitserregende Überschriften, die suggerieren, dass nur ein hoher finanzieller Einsatz sehr guten Klang ergeben kann. Die Frage, ob das denn wirklich so sein muss, beantworten viele Hersteller zum Glück in schöner Regelmäßigkeit mit „Nein“ – und so auch Dynaudio, obwohl die Dänen ja durchaus teuer können. Ganz aktuell setzen sie mit der neu aufgelegten Emit-Linie ein Ausrufezeichen hinter diese Aussage. Wir haben das größere der beiden Kompaktmodelle der Einstiegsserie, die Dynaudio Emit 20 (Preis: 950 Euro), zum Test geladen.

Die Dynaudio Emit 20 gibt es in drei Ausführungen: Weiß, Schwarz und Walnuss

Die Dynaudio Emit 20 gibt es in drei Ausführungen, nämlich in Weiß, Schwarz und Walnuss

Trickle-down-Woofer

Anders als in der Ökonomie funktioniert das mit dem Trickle-down im HiFi-Bereich ganz gut: Die Dynaudio Emit 20 dürfen nun mit einem 18 Zentimeter durchmessenden Tiefmitteltöner mit 0,4-Millimeter-Membran aus Magnesium-Silikat-Polymer (MSP) auftreten, der auf dem entsprechenden Treiber der größeren Evoke-Produktfamilie basiert. Beim Vorgängermodell handelte es sich noch um eine ältere Entwicklung mit 17-Zentimeter-Durchmesser.

Die Staubschutzkappe des Woofers der Emit 20 ist integraler Bestandteil der Membran, sie wird also nicht separat aufgeklebt

Die Staubschutzkappe des Woofers der Emit 20 ist integraler Bestandteil der Membran, sie wird also nicht separat aufgeklebt

Das von Dynaudio entwickelte MSP soll eine besonders gute Kombination aus Leichtigkeit, Steifigkeit und Dämpfung mitbringen. Das sind natürlich allesamt im Chassisbau geforderte Membraneigenschaften, doch dummerweise widersprechen sie sich physikalisch: Sehr leichtes und steifes Material resoniert gerne, steife und resonanzarme Materialien sind eher schwer, und stark dämpfendes Material ist gemeinhin weder leicht noch steif. Auf die richtige Mischung kommt es also an. Ein weiterer Vorteil dieses Materials sei, dass die MSP-Treibermembranen aus einem Stück gefertigt werden können, so Dynaudio. Die Dustcap – die Staubschutzkappe für den Antrieb – werde nicht geklebt, sondern sei integraler Bestandteil der Membran und besitze somit eine stabile Verbindung zur Schwingspule. Das soll laut Dynaudio der Präzision der Membranbewegung zugutekommen.

Eine weitere Besonderheit der Dynaudio-Treiber ist die Schwingspule aus Kupfer-beschichtetem Aluminium, die auf einen Glasfaserspulenträger gewickelt ist. Da Alu leichter ist als das normalerweise verwendete Kupfer, lassen sich mehr Wicklungen aufbringen – gut für die Magnetkraft des Antriebs –, ohne das Gewicht allzu sehr nach oben zu treiben, was wiederum für die Reaktionsschnelligkeit des Treibers insbesondere bei geringen Signalstärken wichtig sei.

Der in der Dynaudio Emit 20 verbaute Tiefmitteltontreiber mit MSP-Membran besitzt einen kräftigen Antrieb

Der in der Dynaudio Emit 20 verbaute Tiefmitteltontreiber mit MSP-Membran besitzt einen kräftigen Antrieb

Nicht beim Gewicht gespart hat Dynaudio dagegen beim Magneten der Tiefmitteltöner. Das Magnetensemble der neuen Emit-20-Woofer könnte rein vom Augenschein und Materialeinsatz her durchaus in einem der Top-Modelle der Dänen zum Einsatz kommen – gleich zwei „gestapelte“ Magnete sitzen hinter dem Korb, bauen zusammen fast so hoch wie dieser und dürften zu einem großen Teil für die gut 10 Kilogramm einer Emit 20 (und damit fast 3 Kilogramm mehr als die alte Emit M20) verantwortlich zeichnen. So etwas habe ich in dieser Preisklasse noch nicht gesehen. Im Zusammenspiel mit der ebenfalls neu gestalteten, langhubig ausgelegten Sicke dürfte dieser Treiber durchaus Power haben. Interessanterweise hat Dynaudio die neuen Emit 20 nicht ganz so tief abgestimmt wie die Vorgänger: Statt 50 Hertz bei -3 dB stehen beim Neuling 52 Hertz bei -6 dB auf dem Datenblatt.

Hochtöner-Größe

Direkt aus der größeren Evoke-Linie hat Dynaudio den bereits dort sehr überzeugenden Cerotar-Hochtöner übernommen – die zweite größere Veränderungen zur 2015er-Emit-Serie nach dem kräftigeren Woofer. Der beschichtete Textilhochtöner mit einem Membrandurchmesser von 28 Millimetern besitzt die von Dynaudio entwickelte Hexis-Innenkuppel: Die Hexis ist eine Art „Dom“ hinter der Gewebekalotte, der durch seine Form und Struktur wie ein Diffusor agieren und stehende Wellen aufbrechen soll. Das führe zu geringeren Resonanzen, einem glatteren Frequenzgang und höherer Effizienz, so Dynaudio.

Der Hochtöner der Emit 20 wurde direkt aus der größeren Evoke-Linie übernommen

Der Hochtöner der Emit 20 wurde direkt aus Dynaudios größerer Evoke-Linie übernommen

Und während die Magnete im Tief-/Mitteltöner aus herkömmlichem Ferrit bestehen, darf sich der Cerotar mit einem Ferrit+/Strontiumcarbonat-Keramik-Magnetsystem schmücken, das ein stärkeres Magnetfeld bei gleicher Größe liefern soll als herkömmliche Ferritmagnete.

Eher ungewöhnlich hoch liegt übrigens die Trennfrequenz zwischen Tiefmitteltöner und Hochtöner: Bei 3800 Hertz setzt Dynaudio eine „hybride Topologie erster und zweiter Ordnung für Hoch- und Tieftöner“ ein – heißt, dass der Tieftöner mit zwölf Dezibel pro Oktave tiefpassgefiltert wird und der Hochtöner nach unten mit sechs dB/Oktave ausläuft.

Gehäusepragmatismus

Einer der größten Kostenfaktoren im Lautsprecherbau sind die Gehäuse, wie hinlänglich bekannt. Und während Dynaudio bei der Evoke-Serie an dieser Stelle eher klotzt als kleckert, merkt man den Emit 20 ein klein wenig den Kostendruck der niedrigeren Preisklasse an. Also – relativ zur Evoke betrachtet. Absolut gesehen können sie sich mit den 18 Millimeter starken Seitenwänden und der 25 Millimeter dicken Front aus MDF mit den direkten Wettbewerbern mehr als messen. Nur gibt’s eben keine sich nach hinten verjüngenden Seitenwände und kein so verführerisch handschmeichelndes Furnier wie bei den teureren Geschwistern, sondern „Folie auf Kiste“. Dafür lassen sich sogar bei den Kleinsten die schwarzen Lautsprecherabdeckungen mit Magneten am Gehäuse fixieren – nicht gerade selbstverständlich für Lautsprecher dieser Klasse. Im Vergleich zum Vorgänger hat das Gehäuse mit seinen etwas schlankeren, höheren Proportionen zudem ein wenig an Eleganz gewonnen.

Die Stoffabdeckung der Dynaudio Emit 20 haftet magnetisch

Die Stoffabdeckung der Dynaudio Emit 20 haftet magnetisch

Dynaudio Emit 20: Klangtest und Vergleiche

Yello ToyKlar, unterhalb von etwa 35 Hertz haben die Dynaudio Emit 20 im Hörraum nur noch wenig zu sagen – und doch fehlt bei „handgemachter“ Musik wie Jazz, aber auch bei Rock à la Rage Against the Machine nicht wirklich was. Bei Elektronik wie Yellos „Kiss the Cloud“ vom Album Toy (auf Amazon anhören) oder bei der Orgel in „Schlichte Weisen“ vom Album Cantate Domino blenden die Emit 20 die alleruntersten Töne sanft aus dem Geschehen aus, aber das können weder eine B&W 606 (700 Euro) noch die geschlossenen ATC SCM7 (1.300 Euro) besser. Im Gegenteil, wenn es um Druck und Volumen, um Punch und grobdynamische Wucht wie bei der fetten Bass-Drum in Brendan Perrys „This Boy“ (Album: Ark) geht, zeigt die Dänin beiden Brexitlern einigermaßen deutlich, wo der Wikinger die Bartaxt schwingt. Erst die Canton A45 BS (1.300 Euro) produzieren eine noch kräftigere, nachdrücklichere Schwärze als die Dynaudio Emit 20, und die ATC SCM7 wirken insgesamt etwas kontrollierter und zeichnen das Geschehen noch klarer. Aber: Keiner der genannten Lautsprecher vermag es so stimmig wie die Dynaudio, alle relevanten Bass-Eigenschaften ausgewogen zu einem präzise-informativen und dabei immer angenehmen und substanziellen Ganzen zu vereinen.

The Cat Empire So Many NightsDiese integrative Fähigkeit zieht sich weiter in den Mittelton hinein, dessen wichtigste Charaktereigenschaft seine Charakterlosigkeit ist. Zwar können die B&W 606 die Stimme des Leadsängers von The Cat Empire in „Fishies“ vom Album So Many Nights (auf Amazon anhören) fast ebenso offen und fein im Detail aufgedröselt differenzieren, wirken aber einen entscheidenden Hauch weniger substanziell und vergleichsweise blasser in den Klangfarben. Die Dynaudio Emit 20 reproduzieren das Stimmgeschehen mindestens ebenso durchsichtig, porträtieren es aber etwas satter und mit einem die Details nicht überdeckenden Pinselstrich. So kommen sie in Sachen Natürlichkeit und Detailfreude im Mittenbereich schon ziemlich nah an die diesbezüglich herausragenden Dynaudio Evoke 10 (1.400 Euro) oder die Stimmspezialisten ATC SCM7 heran – und das will was heißen.

felix laband dark days exitMit eher symbolischem Respektabstand bezüglich der firmeninternen Hierarchie agieren die Cerotar-Hochtöner der Dynaudio Emit 20. Funkensprühendes Blechwerk in „Capulets and Montagues” auf Romeo and Juliet in der Aufführung der Münchner Symphoniker unter Sergiu Celibidache und feine Synthesizer-Texturen in Felix Labandes „Black Shoes“ (Album: Dark Days Exit; auf Amazon anhören) arbeiten sie hier fast ebenso detailliert und seidig aus dem Mix wie die Evoke 10. Dabei lassen sie höchstens ein klitzekleines bisschen dieses – oft nur erahnbare – ätherische Schweben beim Ausschwingen von Schlagzeugblechen auf wirklich herausragenden audiophilen Ausnahmen vermissen.

Je nach Musikprogramm kann ich mich dabei des Eindrucks nicht erwehren, dass der gesamte Hochtonbereichs bei den Emit 20 ein wenig zurückhaltender wirkt als bei den Evoke 10. Das geht jedoch keinesfalls auf Kosten der Sauberkeit, mit der die 28-Millimeter-Kalotten zu Werke gehen. Im Gegenteil: Es ist klasse, wie informativ, detailliert und gleichzeitig angenehm und unaufdringlich ein Lautsprecher schon in der dreistelligen Preisklasse abgestimmt werden und wie klar er dabei wirken kann. Wenn man denn weiß, wie’s geht.

Kleiner Frechdachs

Diese Zielstrebigkeit macht sich nicht nur bei der Charakteristik der Hochtondarstellung bemerkbar. Wie gut ein Treiber Impulse, Transienten und feine Dynamiknuancen nachvollziehen kann, hängt vor allem davon ab, wie schnell er auf Signaländerungen reagiert. Und das scheint den Dynaudio Emit 20 außerordentlich gut und gefühlt schwerelos zu gelingen. Die Emit 20 sind die spritzigsten und „frechsten“ Dynaudios sind, die ich kenne. Selbst mit meinem guten alten Linn Classik Movie II und seinen 75 Watt pro Kanal (an 4 Ohm), mit dem sich die wirkungsgradschwächeren Evoke 10 etwas schwer tun, legen die Emit 20 los, als ob es kein Morgen gäbe – jedenfalls im Rahmen der Prämisse „Lautsprecher von Dynaudio“, die diesbezüglich sonst eher auf der zurückhaltenderen Seite angesiedelt sind.

Squarepusher Hard Normal DaddyDabei behalten sie bis in vergleichsweise hohe – mit Sicherheit nachbarschaftsfeindliche – Pegelregionen selbst mit den fiesen Synthie-Gemeinheiten von Squarepusher in „Rustic Raver“ (Album: Hard Normal Daddy; auf Amazon anhören) und der knalligen Drum-Programmierung in „Prisms“ von 65daysofstatic (Album: Wild Light) die Kontrolle über die Membranen und torpedieren die Trommelfelle unbeeindruckt mit auf den Punkt gewürzter Impulskost. Okay, sicher hat eine Canton Smart Vero 3 ein wenig höhere Pegelreserven, doch wer kann die schon in einer Mietwohnung (mehr als einmal) ausfahren …? Und wiederum ist es nicht der Akt („Hör hin, ich kann flott und laut!“) an sich, mit dem die Dynaudio Emit 20 beeindrucken, sondern die Contenance und Balance, mit denen sie diese dynamische Leistung gekonnt einbinden. Die Impulse und Transienten stechen nicht als Spotlight heraus, sondern bleiben immer Teil des Instruments und musikalischen Kontexts.

Dynaudio Emit 20 - perspektivisch

Räumlichkeit & Abbildung

Auch räumlich büßen die Emit 20 vergleichsweise wenig ein, wenn ich sie statt mit der Norma-Audio-Kombi REVO SC2/DAC und REVO PA150 mit dem Linn-DVD-Surroundreceiver ansteuere – übrigens auch nicht bei niedrigen Pegeln. Die Bühne zwischen den beiden Kompakten erstreckt sich in allen Fällen nicht allzu deutlich über die äußeren Gehäusewände hinaus, füllt aber den Raum dazwischen vom Boden bis zur Decke und von der Lautsprecherebene bis erstaunlich weit dahinter mit Leben. Und das bestens geordnet, denn die Chorreihen des Oskars Motettkör in „Stille Nacht, Heilige Nacht“ stehen wie festgenagelt und aufgefächert direkt vor der etwa 70 Zentimeter hinter den Lautsprechern befindlichen Rückwand – nicht jedoch „virtuell dahinter“ wie mit den Evoke 10 oder den ATC SCM7. Einzelne Stimmen arbeiten die Dynaudio Emit 20 dabei nicht übermäßig, aber für die Preisklasse kantenscharf genug heraus.

Anpassbar

Noch ein paar Worte zu den Basspfropfen für die Reflexöffnungen, denn die greifen recht deutlich ins Geschehen ein. Sie verändern die Tonalität von einem ansatzweise vollmundigen hin zu einem minimal schlanken Charakter, und die in meinem Hörraum herrschende Bassresonanz um 90 Hertz fällt mit ihnen quasi komplett weg. Der obere Mittelton und der Hochtonbereich stechen dafür prominenter und gefühlt etwas härter aus dem Mix heraus. Auf der Habenseite stehen Stimmen wie die von David Sylvian in „Darkest Birds“ vom Nine Horses-Album Snow Borne Sorrow dreidimensionaler und prägnanter im Raum zwischen den Lautsprechern, und die Feinheiten der elektrischen Spielereien im Mittelton erscheinen klarer definiert.

Der Bassreflexkanal der Dynaudio Emit 20 befindet sich auf der Rückseite

Der Bassreflexkanal der Dynaudio Emit 20 befindet sich auf der Rückseite

Klar, das kann man mögen und sogar besser finden, für mich geht so allerdings etwas vom angenehm runden Wohlfühlklang der kleinen Däninnen verloren. Daher bleiben die Stopfen in meinem Hörraum draußen – trotz der Raumresonanz, die ich aber durch eine etwas wandfernere Aufstellung ganz gut in den Griff bekomme. In Räumen unter 20 Quadratmetern dürfte es je nach den akustischen Gegebenheiten jedoch empfehlenswert sein, die Stopfen einzusetzen oder – mein Tipp – mit Wollknäueln im Bassreflexkanal zu experimentieren.

Testfazit: Dynaudio Emit 20

Die Dynaudio Emit 20 kommen in der Summe ihrer Qualitäten recht nah an ihre teureren Geschwister aus der Evoke-Linie heran, auch wenn sie stärker ins Lustzentrum des Genusshörers zielen, während die großen Schwestern eher den audiophilen Feingeist ansprechen. Selten habe ich so lange zufrieden Musik gehört und goutiert, ohne mich an irgendeiner Ecke oder Kante zu stören. Nein, die Emit 20 spielen nicht „spektakulär“ – höchstens spektakulär ausgewogen. Selbst der preisklassenüberragende Mittelton sticht nicht wirklich heraus, weil er vor allem eins ist: natürlich.

Dynaudio Emit 20 - auf der Rutsche

Wer also einen angenehm stressfrei und rund abgestimmten Allrounder ohne auffällige Inselbegabungen sucht, wer mit Genuss jede Art von Musik in Räumen mit einer Fläche zwischen circa 20 und 35 Quadratmeter erleben will und sein Budget nicht überstrapazieren möchte, kommt an einem Hör-Date mit den Dynaudio Emit 20 kaum vorbei.

Die Dynaudio Emit 20 …

  • klingen ganz und gar nicht nach Einstiegsklasse.
  • erwecken einen tonal vollständigen, weitgehend ausgewogenen und homogenen Eindruck ohne auffällige Schwächen.
  • wirken dank ihrer erstaunlich sauberen, verzerrungsfreien Spielweise sehr entspannt und erwachsen.
  • besitzen einen substanziell-druckvollen Bassbereich, der immer ausreichend, obschon nicht ausnehmend differenziert rüberkommt.
  • spielen gefühlt tiefer in den Basskeller hinab, als das Datenblatt angibt.
  • transportieren einen sauberen, neutralen, offenen und freien Mittelton mit natürlichen Klangfarben.
  • bewahren den Dynaudio-typisch seidig-feinen, sehr sauberen und verzerrungsfreien Hochton.
  • lösen gerade im Mittel- und Hochton fast schon beiläufig sehr gut auf – das heißt, dass sie diesen Aspekt nicht betonen und dennoch alle nötigen Informationen abliefern.
  • sind grobdynamisch sehr fähig, setzen sich gerade im Bass dabei impulsiv druckvoll und lässig bis zu gehobenen Pegeln durch.
  • spielen räumlich sehr frei und von den Lautsprechergehäusen losgelöst, ragen seitlich aber meist nicht darüber hinaus.
  • bauen einen großen und angemessen tiefen Raum auf, staffeln das Geschehen gut und trennen einzelne Instrumente ordentlich voneinander, bieten aber keine superscharfe Kanten- und Umrissdefinition.

Fakten:

  • Modell: Dynaudio Emit 20
  • Konzept: 2-Wege-Kompaktlautsprecher mit Bassreflexgehäuse
  • Preis: 950 Euro
  • Maße & Gewicht: 205 × 370 × 325 mm (BxHxT mit Abdeckungen), 10,3 kg/Stück
  • Nennimpedanz: 6 Ohm
  • Empfindlichkeit: 86 dB/2.83V/1m
  • Ausführungen: Black Satin, White Satin, Walnuss
  • Garantie: 2 Jahre (8 Jahre bei Registrierung)

Weitere Informationen zur Dynaudio Emit 20 finden Sie auf der Website des Herstellers.

Vertrieb:

Dynaudio Germany GmbH
Ohepark 2 | 21224 Rosengarten
Telefon: +49 (0) 4108–41800
E-Mail: info@dynaudio.de
Web: https://www.dynaudio.de/

Billboard
AVM

Test: Dynaudio Emit 20 | Kompaktlautsprecher

  1. 1 Just another brick ...?
  2. 2 Dynaudio Emit 20: Klangtest und Vergleiche
  3. 3 Testfazit: Dynaudio Emit 20

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J.Sikora Initial mit Alu-Base und geregeltem Netzteil Plattenspieler: Pro-Ject Carbon Debut EVO Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: Transrotor Figaro, Ortofon 2M Bronze

Digitale Quellen: D/A-Wandler: ifi iDSD nano, Norma Audio REVO DAC-Modul Streamer: Nucleus by Roon, Waversa Systems Wstreamer mit WLPS/LP-Linearnetzteil Computer/Mediaplayer: MacBook Pro

Vollverstärker: Linn Classik Movie II (Surroundreceiver mit integriertem DVD-Player)

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2 Phonoverstärker: Linnenberg BIZET (MC), Pro-Ject Phono Box RS (MM/MC), Norma Audio PH3 (Modul)

Endstufen: Norma Audio REVO PA-150

Lautsprecher: ATC SCM50PSL, ATC SCM19, Argon Audio Forte A5, JL Audio e110 (Subwoofer)

Kopfhörer: Denon AD-H7200, AudioQuest Nighthawk, AKG N60 NC Wireless, Sony WF-1000XM3

Kopfhörerverstärker: ifi iDSD nano, Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon Reference SPK Black, Norma Audio IC2 Speaker, Audioquest Rocket 22 Bi-Wire, Fastaudio Black Science SPK NF-Kabel: Gutwire EON-Z, Ortofon Reference 905-Silver & Reference 7NX-705, Norma Audio IC2 Interconnect, Graditech Kide 1 & Kide 3, Audioquest Yukon, Audioquest Mackenzie, fastaudio Black Science NF Digitalkabel: JIB Boaacoustic Silver Digital Xeno USB, AudioQuest Vodka & Cinnamon Ethernet, Graditech Kide Digital RCA, AudioQuest Carbon RCA Netzkabel: Audioquest Tornado, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Erdungskabel Gutwire Ultimate Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 (Customized)

Zubehör: Stromfilter: Tsakiridis Super Athina Sonstiges: bFly PowerBase M, bFly BaseTwo M, YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren Silver & Gold, The Gryphon De-Magnetizer, Audioplan Antispikes, Audioplan Gerätefüße, bFly MASTER Absorberfüße, Solidsteel SS6 (Lautsprecherständer)

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m

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