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Test-Fazit: Denon PMA-A110 und Denon DCD-A110

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Denon PMA-A110 & Denon DCD-A110: Klangtest & Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Denon PMA-A110 und Denon DCD-A110

Denon PMA-A110 komplett von vorne

Coole Optik, heißblütiger Klang: So könnte man den in „Silver Graphite“ gekleideten Verstärker Denon PMA-A110 mit wenigen Worten beschreiben, wenn man ihn digital ansteuert. Wobei heißblütig keinesfalls mit „heimelig warm“ zu verwechseln ist: Beim Jubiläums-Amp stehen vielmehr Dynamik und Detailfreude – in diesen Bereichen ist er auch von teureren Verstärkern kaum zu schlagen! – sowie tonale Präsenz/Frische im Vordergrund. Nein, Warm- und Weichhörer werden den offensiv-anmachenden Japaner wohl eher weniger ins Herz schließen. Hörer, die es packend und informativ mögen, dagegen umso mehr! Sauber-unzischelige, neutrale (mit meinen Sehring 903 klappte es hervorragend) oder im Zweifelsfall dann eher etwas zurückhaltender oder wärmer tönende Zuspieler und Lautsprecher vorausgesetzt. Meine verflossenen, tonal eher etwas wärmer abgestimmten Spendor SP100 R2 hätten bestimmt ebenfalls wie die Faust aufs Auge gepasst, ebenso die Bryston Mini A Bookshelf.

 Denon DCD-A110 komplett von vorneDer Denon DCD-A110 geht nicht ganz so temperamentvoll wie sein kraftstrotzender Bruder zur Sache, wobei hier sicherlich auch die analogen Cincheingänge beziehungsweise die Umgehung des internen DACs des PMA-A110 mit reinspielen. Analog befeuert verliert das Klangbild des PMA-A110, so mein Gefühl, einen unterschwelligen Hauch an Präsenz und Struktur – was aber durchaus auch als gefälliger empfunden werden kann, zumal Dynamik und Auflösung immer noch sehr ausgeprägt sind. Zugegeben: Die Stärke der Veränderung geht schon in Richtung Erbsenhörerei. Aber Denon steht mit dieser Kombi eben auch mit beiden Beinen fest im anspruchsvollen und um Subtilitäten ringenden High-End-Bereich! Auch hierzu meinen Glückwunsch an den Jubilar.

Der Denon PMA-A110 (digital per USB-B angesteuert) zeichnet sich aus durch …

  • ein Auflösungsvermögen, das nicht nur in seiner Preisklasse seinesgleichen sucht. Gleiches gilt mit Blick auf die rasanten dynamischen und feindynamischen Fähigkeiten. In diesen Bereichen markiert der Japaner sowas wie eine Benchmark!
  • ein tonal eher etwas präsentes, anspringendes als vollmundiges Klangbild.
  • eine Mittenwiedergabe, die Stimmen in den unteren Lagen tonal so unterfüttert, wie sich’s gehört, nach oben heraus geht es einen Tick frischer zu. Hochtonseitig entsprechend keinesfalls schüchtern, aber frei von künstlichen Härten oder Zischeleien und vielmehr hochdifferenziert.
  • einen standesgemäß tiefreichenden, druckvollen, sehr konturierten Bass, der Oberbass ist tonal eher auf der minimal schlanken als kräftigen Seite zuhause.
  • eine tadellose, präzise Bühnenabbildung, hohe Ortungsschärfe. Manche Verstärker suggerieren allenfalls noch ein bisschen mehr eindeutige Ruhe beziehungsweise Schwärze zwischen den Instrumenten.
  • hohe Pegelfestigkeit und Kontrolle, 2 x 80 Watt sind zwar per se nicht wenig, lesen sich aber dennoch zahmer, als es klingt.
  • tolle Verarbeitung, puristisch-klassische optische Anmutung und Funktionalität.

Der Denon DCD-A110 …

  • domestiziert das Klangbild des PMA-A110 gegenüber dessen USB-B-Eingang unterschwellig, wenn man so will:
    – leichte Rücknahme der tonalen Präsenz.
    – dynamisch nicht ganz so Funken schlagend, aber immer noch gut auf Zack.
    – ist verarbeitungsseitig ebenfalls über jeden Zweifel erhaben, allein das „hausgemachte“ Laufwerk ist ein Highlight.

Fakten:

Modell: Denon PMA-A110

  • Konzept: Vollverstärker mit D/A-Wandler
  • Preis: 3.499 Euro
  • Maße & Gewicht: 434x450x182 mm (B x T x H), 25 kg
  • Farben: Silver Graphite
  • Eingänge digital: USB-B-Schnittstelle (PCM bis 384 kHz, DSD bis 11,2 MHz), 3 x optisches und 1 x koaxiales S/PDIF (PCM bis 192 kHz/24 Bit)
  • Eingänge analog: 2 x Hochpegel, Endstufe direkt, Phono MM/MC, Tape
  • Ausgänge: 1 x Rec/Sub-Out, Lautsprecherterminal
  • Ausgangsleistung: 2 x 80 Watt an 8 Ohm, 2 x 160 Watt an 4 Ohm
  • Sonstiges: Systemfernbedienung, abschaltbares Auto-Off
  • Garantie: 5 Jahre, inklusive Echtheitszertifikat vom leitenden Denon-Ingenieur
  • weitere technische Daten des Herstellers

Modell: Denon DCD-A110

  • Konzept: SACD-Player
  • Preis: 2.999 Euro
  • Maße & Gewicht: 434 x 405 x 138 mm (B x T x H), 16 kg
  • Farben: Silver Graphite
  • analoge Ausgänge: Stereo-Cinch
  • digitale Ausgänge: Cinch, Toslink
  • Kompatibilität: CD, SACD, DVD-R/RW und DVD+R/RW | DSD bis zu 5,6 MHz und PCM bis zu 192 kHz/24 Bit
  • Sonstiges: Systemfernbedienung, abschaltbares Auto-Off
  • Garantie: 5 Jahre, inklusive Echtheitszertifikat vom leitenden Denon-Ingenieur
  • weitere technische Daten des Herstellers

Hersteller/Vertrieb:

Denon Deutschland | A Division of Sound United
An der Kleinbahn 18
41334 Nettetal
Telefon: +49 (0) 2157 – 1208-0
E-Mail: info@denon.de
Web: https://www.denon.com/de-DE

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Test: Denon PMA-A110 und Denon DCD-A110 | Vollverstärker & SACD-Player

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  2. 3 Test-Fazit: Denon PMA-A110 und Denon DCD-A110

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Norma HS-DA1 PRE, Keces S3 Streamer: SOtM sMS-200 ultra & SOtM sPS-500, Volumio Primo, Auralic Aries Computer/Mediaplayer: Laptop mit JRiver MC

Vollverstärker: Abacus Ampino

Vorstufen: Hochpegel: Funk MTX Monitor V3b-4.3.1, Funk MTX Monitor V3b-4.2.1 (Upgrade von V3b), Funk LAP-2.V3 (Upgrade von Lap-2.V2)

Endstufen: Bryston 7B³

Lautsprecher: Sehring S903, Spendor D9

Kopfhörer: MrSpeakers Ether 2, Denon AH-D9200, AKG K812, AKG K712 Pro, RHA T20, Soundmagic E80, AAW Q

Kopfhörerverstärker: Norma HS-DA1 PRE, Keces S3, Reußenzehn Harmonie III

Mobiles HiFi: Onkyo DP-X1, iBasso DX-80

Kabel: Lautsprecherkabel: HMS Armonia, WSS Platin Line LS4, Real Cable BW OFC 400, HMS Fortissimo NF-Kabel: Straight Wire Virtuoso Digitalkabel: USB-Kabel: AudioQuest Carbon, Boaacoustic Silver Digital Xeno, BMC Pure USB1 Netzkabel: Tellurium Q Black, Quantum-Powerchords, Swisscables Reference Netzleiste: HMS Energia MkII

Rack: Lovan Classic II

Zubehör: Stromfilter: HMS Energia MkII Sonstiges: AudioQuest Jitterbug

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 29 m² Höhe: 3,3 m