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Testfazit: Copland CSA150

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Klangtest und Vergleiche: Copland CSA150
  2. 3 Testfazit: Copland CSA150

Copland CSA150 Hybrid-Verstärker mit Röhre

Der Copland CSA150 ist ein tonal weitestgehend ausgewogener, langzeittauglicher Vollverstärker mit durchgehend hohem Niveau sowie herausragender Abbildung. Mit seinem tendenziell eher vollmundigen Bass, den schönen Klangfarben und der tollen Feindynamik dürfte er jedoch eine besondere Versuchung für Genießer und „Bauchhörer“ sein, die auch subtile Zwischentöne zu schätzen wissen.

Der Copland CSA150 transportiert eine gute Portion des Zaubers, den Röhrenfreunde so lieben, doch im Gegensatz zu SETs & Co. ist der Copland CSA150 elektrisch mit so gut wie jedem Lautsprecher kombinierbar. Als klanglich optimale Partner würde ich insgesamt neutrale oder im Bass leicht schlanke Boxen empfehlen.

Dank seines gleichbleibend hohen Qualitätslevels ohne Ausrutscher nach unten darf ich dem Copland CSA150 auch ganz abgesehen von irgendwelchen Klangpräferenzen zudem ein sehr gutes Preis-Soundverhältnis attestieren. 

Der Copland CSA150 … 

  • besitzt einen körperhaft-druckvollen, federnden, nicht ultra-trockenen und leicht warmen Bassbereich mit tadellosem Tiefgang.
  • spielt im Mittenbereich geradlinig linear ohne tonale Betonungen oder andere erkennbare Charaktereigenschaften. Gleichwohl suggeriert er eine angenehm organische Klangfarbenpalette.
  • vermählt oft widersprüchliche positive Eigenschaften wie Fülle und Präzision im Bass oder Seidigkeit und silbrigen Glanz im Hochton auf hohem Niveau miteinander.
  • hat ein tolles Händchen für feindynamische Abstufungen aus, das ihn von den meisten anderen Verstärkern dieser Preisklasse abhebt.
  • verleiht großen Orchestern durchaus den nötigen Wumms – wenn auch einen Hauch abgesoftet.
  • beeindruckt mit einer erstaunlichen holografischen Dreidimensionalität und virtuellen Fassbarkeit einzelner Schallquellen. Die räumlichen Dimensionen geraten in ihrer Ausdehnung angemessen.
  • bietet gelegentlichen Vinyl-Hörern ein solides MM-Phonoteil.
  • überzeugt mit einem sehr guten D/A-Wandler-Modul. Über ein externes Upgrade lohnt sich erst ab dem vierstelligen Preisbereich wirklich nachzudenken.
  • ist bis auf Streaming und Phono-MC voll ausgestattet, bestens verarbeitet und sieht richtig schick aus.

Fakten:

  • Modell: Copland CSA150
  • Konzept: Hybrid-Vollverstärker mit integriertem D/A-Wandler
  • Preis: 5.200 Euro
  • Maße und Gewicht: 435 x 165 x 370 mm; 13,6 kg
  • Analoge Eingänge: 2 x Cinch Hochpegel, 1, XLR Hochpegel, Cinch Tape In, Phono (MM)
  • Digitale Eingänge: Koax, USB-B, 2 x Toslink
  • Ausgänge: Lautsprecherterminal für ein Boxenpaar, 6,3-mm-Klinke (Kopfhörer), RCA-Record-out-Festpegelausgang, RCA-Vorverstärkerausgang regelbar
  • Ausgangsleistung: 2 x 150/270 Watt an 8/4 Ohm (RMS)
  • Sonstiges: Fernbedienung, optionales Bluetooth-Modul (aptX HD)
  • Garantie: 2 Jahre
  • weitere technische Informationen auf der Website des deutschen Vertriebes

Deutscher Vertrieb:
ATR – Audio Trade
Schenkendorfstraße 29 | 45472 Mülheim an der Ruhr
Telefon: +49 (0) 208-882 66 0
E-Mail: info@audiotra.de
Web: https://www.audiotra.de/

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Test: Copland CSA150 | Vollverstärker mit DAC & Phono

  1. 2 Klangtest und Vergleiche: Copland CSA150
  2. 3 Testfazit: Copland CSA150

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J.Sikora Initial mit Alu-Base und geregeltem Netzteil Plattenspieler: Pro-Ject Carbon Debut EVO Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: Transrotor Figaro, Ortofon 2M Bronze

Digitale Quellen: D/A-Wandler: ifi iDSD nano, Norma Audio REVO DAC-Modul Streamer: Nucleus by Roon, Waversa Systems Wstreamer mit WLPS/LP-Linearnetzteil Computer/Mediaplayer: MacBook Pro

Vollverstärker: Audio Hungary Qualiton X200 (Röhre), Linn Classik Movie II (Surroundreceiver mit integriertem DVD-Player)

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2 Phonoverstärker: Linnenberg BIZET (MC), Pro-Ject Phono Box RS (MM/MC), Norma Audio PH3 (Modul)

Endstufen: Norma Audio REVO PA-150

Lautsprecher: ATC SCM50PSL, Argon Audio Forte A5, JBL 4309, JL Audio e110 (Subwoofer)

Kopfhörer: Denon AD-H7200, AudioQuest Nighthawk, AKG N60 NC Wireless, Sony WF-1000XM3

Kopfhörerverstärker: ifi iDSD nano, Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon Reference SPK Black, Audioquest Rocket 22 Bi-Wire, Fastaudio Black Science SPK NF-Kabel: Gutwire EON-Z, Ortofon Reference 905-Silver & Reference 7NX-705, Graditech Kide 1 & Kide 3, Audioquest Yukon, Audioquest Mackenzie, fastaudio Black Science NF Digitalkabel: JIB Boaacoustic Silver Digital Xeno USB, AudioQuest Vodka & Cinnamon Ethernet, Graditech Kide Digital RCA, AudioQuest Carbon RCA Netzkabel: Audioquest Tornado, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Entkopplungsfüße Divine Acoustics Kepler, Erdungskabel Gutwire Ultimate Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 (Customized)

Zubehör: Stromfilter: Tsakiridis Super Athina Sonstiges: bFly PowerBase M, bFly BaseTwo M, YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren Silver & Gold, The Gryphon De-Magnetizer, Audioplan Antispikes, Audioplan Gerätefüße, bFly MASTER Absorberfüße, Solidsteel SS6 (Lautsprecherständer)

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m

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