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Test-Fazit Chord CPM 2650 Integra

Inhaltsverzeichnis

  1. 5 Test-Fazit Chord CPM 2650 Integra

Summa summarum ist der Chord CPM 2650 Integra ein recht spezieller Fall. Auf der Soll-Seite steht ein Design, das wahrlich als Geschmackssache durchgeht, aber dem Kunden Gott sei Dank die Auswahl aus verschiedenen Farb- und Oberflächenoptionen ermöglicht. Schwerer wiegt bei einem Gerät der plus 5 kEuro Klasse aber, dass die Bedienung nicht wirklich überzeugt. Bei dem Preis möchte ich mich auch jedes Mal freuen, wenn ich das Gerät oder die Fernbedienung anfasse. Anschlussseitig gibt es dagegen nichts zu beanstanden – außer vielleicht, dass die Lautsprecherklemmen recht eng beieinander sitzen und so die Verwendung von richtig dicken Strippen erschweren.

Chord CPM 2650

Auf der Haben-Seite steht ein umwerfender Klang:

  • Überragend ist der Chord CPM 2650 im Bassbereich: Druck, Tiefe, Wucht und Auflösung liegen auf sehr hohem Niveau. Wummernde Pseudobässe enttarnt er natürlich sofort.
  • Mitten und Höhen zeichnen sich durch eine beeindruckende Dynamik aus. Sowohl Grob- als auch Feindynamik lassen nichts zu wünschen übrig. Damit der Chord diese Talente voll ausspielen kann, bedarf es aber eher gehobener Abhörlautstärken.
  • In den obersten Oktaven kann ich nicht wirklich etwas beanstanden – es gibt aber Verstärker, die hier noch mehr Auflösung und „Air“ bieten.
  • Die räumliche Darstellung des Chord ist über jeden Zweifel erhaben – allerdings ist auch dies pegelabhängig. Wenn der Chord ein Orchester in Original-Größe in den Raum stellen soll, dann möchte er das am liebsten auch in Original-Lautstärke tun …

Für dieses Klangerlebnis fordert der Chord aber einige Investitionen. Kabel wollen mit Sorgfalt ausgewählt sein. Und mit schlechtem Quellmaterial sollten Sie ihm lieber nicht kommen. Ungnädig wird er jeden Mangel der Aufnahme aufdecken und mittelmäßige oder schlechte Produktionen auch mittelmäßig oder schlecht wiedergeben. Erwarten Sie keine Gnade und verabschieden Sie sich schon mal von einigen liebgewonnenen Tonkonserven.

Wie gesagt: Zügeln Sie den Chord CPM 2650 nicht! Lassen Sie seinen dynamischen Qualitäten freien Lauf. Mehr Lautstärke heißt hier unmittelbar mehr Spaß. Und dann heißt’s: Augen zu, das Design vergessen und abheben.

Fakten:

  • Modell: Chord CPM 2650 Integra
  • Kategorie: Vollverstärker
  • Preis: 5.400 Euro
  • Maße & Gewicht: 480×170×380 mm (BxHxT), 16kg –
    inklusive Außengestell
  • Farbe: Silber
  • Ausgangsleistung: 2 × 120 W RMS an 8 Ohm, 2 × 170 W
    RMS an 4 Ohm
  • Anschlüsse: 2 Hochpegeleingänge XLR-
    Symmetrisch / Cinch-asymmetrisch, 2 Hochpegeleingänge
    Chinch, 2 Tape-Schleifen Cinch, ein Vorverstärkerausgang
    Cinch und Anschlüsse für ein Stereo-Lautsprecherpaar
  • Vertrieb:WOD Audio
    Web:www.wodaudio.de
    Telefon: 06187-90 00 77
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Test: Chord CPM 2650 Integra | Vollverstärker

  1. 5 Test-Fazit Chord CPM 2650 Integra

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: stst Motus 2 Tonarm: stst Vertex Tonabnehmer: Zyx Yatra

Digitale Quellen: D/A-Wandler: RME ADI-2 DAC FS (mit AKM-Chip) Musikserver: Antipodes S40

Vorstufen: Hochpegel: SPL Elektor Phonoverstärker: Lehmann Audio Black Cube SE II

Endstufen: Bryston 4B³

Lautsprecher: Horns FP12, Genelec 8020

Kopfhörer: Campfire Equinox, Grado PS500, Pioneer SE Monitor5, Austrian Audio Hi-X65

Kopfhörerverstärker: SPL Crimson 3 (Audio-Interface), RME ADI-2 DAC FS (mit AKM-Chip)

Kabel: Lautsprecherkabel: In-akustik Referenz LS-404 Micro Air NF-Kabel: Cardas Clear Light Digitalkabel: Boaacoustic Silver Digital Xeno

Rack: Horns EX

Zubehör: Stromfilter: Audioplan FineFilter S Sonstiges: Mehrfachsteckdose Audioplan PowerStar S, Gerätefilter Audioplan PowerPlant S, Netzleitungen Audioplan PowerCord, Netzteil (für DAC, Musikserver): Keces P8

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 17 m² Höhe: 2,6 m