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Test-Fazit: Canton B-100

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Canton B100 Online Exklusiv: Klangtest & Vergleiche
  2. 3 Test-Fazit: Canton B-100

Canton B 100: Schallwanddetail und Vorderansicht

Zunächst: Wertige Verarbeitung, Hochglanz-Lackierung und schnörkellose, zeitlos wirkende Linienführung – optisch mutet die Canton B 100 durchaus kostspieliger an als das mit 1.500 Euro bedruckte Preisschild suggeriert. So tritt sie wohlproportioniert im geräumigen Wohnzimmer (25 – 40 m²) auf, mutet gleichwohl in kleiner dimensionierten Hörumgebungen nicht überdimensioniert an – optisch wie akustisch. Klanglich profitiert die B-100 von den Entwicklungen höherpreisiger Modelle: Mit ihren Titanium-Membranen und dem keramischen Hochtöner zeitigt sie ein unangestrengtes, luftiges, insgesamt auf der lichteren Seite von neutral angesiedeltes, modernes Klangbild.

Nicht zuletzt die hohe Sprachverständlichkeit, die Transparenz und die zwar erwachsene, über typisches Kompaktboxenniveau hinausgehende, dennoch unaufdringliche, raumakustisch sehr unkritische Basswiedergabe zählen zu den weiteren Stärken der B 100. Zumindest, wenn „fetter Bassdruck“ oder „warmes Klangbad“ beim Lautsprecherkauf nicht ganz oben auf der Prioritätenliste stehen. Verstärkerseitig gibt sich die Canton B 100 gutmütig, arbeitet unkapriziös mit einem NAD 316 BEE V2 zusammen, während sie ein Waversa WSlim Lite zu Höchstleistungen animiert. Ja, ganz unkompliziert bietet die Canton B 100 reichlich Anmachfaktor.

Die Canton B 100 …

  • weist einen härtefreien, transparenten und prononcierten Hochton auf, was eine direkte und anspringende Charakteristik befördert.
  • zeigt sich grob- wie feindynamisch sehr talentiert, auch bei geringen Pegeln.
  • ist andererseits ziemlich pegelfest.
  • tönt im Mittenband schlackenfrei-transparent. Hohe Sprachverständlichkeit und eher leicht schlanke als üppige Grundtonunterfütterung.
  • ist kein markerschütterndes Tiefbassmonster, bietet gleichwohl hinreichend Tiefgang für eine Standbox und eine gute Raumakustikverträglichkeit. Ansonsten geht es neutral und antrittsschnell im Bass zu.
  • virtualisiert ein von der Boxengrundlinie nach vorne, in Richtung Hörer gehendes Bühnenbild. Tiefe und Breite sind nicht übermäßig ausgeprägt, dennoch fühlt man sich als Hörer schön involviert.
  • sieht schick aus – wenn man klare Linienführung mag.

Fakten:

  • Modell: Canton B 100
  • Konzept: 3-Wege-Standlautsprecher mit Bassreflexsystem
  • Preis: 1.498 Euro
  • Ausführungen: Hochglanz-Lackierung in schwarz oder weiß
  • Wirkungsgrad: 86 dB/W/m
  • Nennimpedanz: 4 – 8 Ohm
  • Maße & Gewicht: 105 cm H x 21 cm B x 33 T / 24 kg pro Stück
  • Garantie: 5 Jahre

Vertrieb:

Canton Elektronik GmbH
Neugasse 21-23 | 61276 Weilrod
Telefon: +49 (0) 6083 – 287-0
E-Mail: info@canton.de
Web: https://www.canton.de/

Canton B 100 in Weiß

Die Canton B 100 gibt es auch in Weiß

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Test: Canton B 100 Online Exklusiv | Standlautsprecher

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  2. 3 Test-Fazit: Canton B-100

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Plattenspieler: Linn LP12, Pro-Ject Perspective Anniversary

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Mytek Brooklyn CD-Player: Sony CDP X-707 ES Streamer: Auralic Aries Femto, Auralic Aries Mini, Linn Sneaky DS Computer/Mediaplayer: Mac Mini mit Audirvana DAC/Kopfhöreramp

Vollverstärker: Cayin MT-34L, Sony TA-DA 9000 ES, Pioneer SC-LX 89, Elac Element

Vorstufen: Hochpegel: Sony TA-E 80 ES Phonoverstärker: Mytek Brooklyn

Endstufen: 2 x Sony TA-N 80 ES (Bi-Amping)

Lautsprecher: Kii Three, KEF LS 50, Isophon Vertigo (Signature Upgrade), Audiostatic ES 300 (Fullrange Elektrostaten), Elac 247.3 Canton Vento 890.2, Vento 830.2/Vento Center/Sub 600

Kopfhörer: Beyerdynamic DT 1770 PRO, Astell&Kern AK T8iE, Sennheiser Momentum 2, Beyerdynamic DT 1990 PRO

Mobiles HiFi: Astell&Kern AK 380, Calyx M, Chord Mojo