Demnächst im Test:

ASR Basis Exclusive HV ASR Basis Exclusive HV Linnenberg J.S. Bach & G.P. Telemann Linnenberg J.S. Bach & G.P. Telemann AperionAudio Novus T5 Tower AperionAudio Novus T5 Tower Boaacoustic Evolution Black Digitalkabel Boaacoustic Evolution Black Digitalkabel
Billboard
Kimber Select

Test-Fazit: Cambridge Edge M

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Klangtest und Vergleiche: Cambridge Edge M
  2. 3 Test-Fazit: Cambridge Edge M

Cambridge Audio Edge M von vorneDiese ehrlichen Arbeitstiere mit Model-Genen und No-Bullshit-Attitüde gehören zu den am universellsten einsetzbaren Endverstärkern unter 10.000 Euro, die mir bisher ins Rack gekommen sind: Tonal unbestechlich, dynamisch explosiv, blitzblank sauber und transparent mit fulminanten Kraftreserven auch für gehobene Ansprüche an den Beschallungspegel. Weil man mehrere Monos in Reihe schalten kann, sind dem Spieltrieb diesbezüglich kaum Grenzen gesetzt. Und weil die Cambridge Edge M so neutral spielen, sehe ich eigentlich keine Einschränkungen bei der (standesgemäßen) Partnerwahl. Musikalisch kommen sie ebenfalls mit allen Genres zurecht, die man sich so vorstellen kann, brillieren allerdings speziell mit dynamisch anspruchsvoller und komplexer Musik, der die präzise Kontrolle und klare Sauberkeit der Edge M sehr entgegenkommt, ganz besonders.

Einschränkungen? Hörertypen, die explizit seidig-duftigen Wohlklang im schummrigen Kaminzimmer der Highfidelity suchen, oder sich in intellektueller Analyse statt Musikgenuss verlieren wollen, seien entsprechende Alternativen ans Herz gelegt. Die Cambridge Edge M leisten sich halt keinerlei Extravaganzen und sind so etwas wie die besten Kumpel, mit denen man auch mal richtig abfeiern kann, die einen nach der Party dennoch zuverlässig und sicher wieder nach Hause bringen, wenn‘s sein muss …

Die Cambridge Edge M …

  • sind im gesamten Frequenzband neutral abgestimmte Mono-Endverstärker.
  • besitzen einen straffen und dennoch sehr druckvollen Bass, der extrem tief reicht und selbst dort noch mit herausragender Kontrolle agiert.
  • schließen an den Bass einen texturiert-griffigen Grundton an.
  • besitzen einen im besten Sinne unauffälligen, homogenen Mittelton mit sehr guter Transparenz und realistischer Substanz.
  • produzieren im symmetrischen Betrieb etwas mehr Details, Glanz und Luft in den oberen Frequenzen als unsymmetrisch betrieben.
  • sind absolut gesehen nicht die allergrößten Analytiker, sondern integrieren den klaren und sachlichen Hochton zweck- und musikdienlich.
  • beweisen herausragende dynamische Fähigkeiten, insbesondere mit großen Amplituden.
  • strahlen eine besondere, unterschwellige Ruhe aus.
  • bauen die virtuelle Bühne ziemlich genau um die Lautsprecherebene herum auf.
  • grenzen die Bühne erstaunlich klar ein, die Dimensionen derselben sind je nach Aufnahme fast beliebig variabel.
  • kennen in ihrer Preisklasse eigentlich nur in Sachen Kantenschärfe der Abbildung von Instrumenten und Stimmen vor allem im Zentrum der Bühne und bei der absoluten Hochtonauflösung Konkurrenz.
  • sind herausragend gut verarbeitet.

Fakten:

  • Modell: Cambridge Audio Edge M
  • Kategorie: Mono-Endverstärker (Transistor)
  • Preis: 8.998 Euro/Paar
  • Maße & Gewicht pro Stück: 150 x 460 x 405 mm (HxBxT), 23,6 kg
  • Farbe: Lunar grey
  • Eingänge: XLR oder RCA
  • Ausgänge: Lautsprecherausgang, Loop-Ausgang (symmetrisch und unsymmetrisch)
  • Ausgangsleistung je Monoblock (<1 % THD+N): 200 Watt an 8 Ohm, 350 Watt an 4 Ohm
  • Leistungsaufnahme: max. 1000 Watt, Standby: < 0,5 Watt
  • Garantie: 5 Jahre

Hersteller & Vertrieb:

Cambridge Audio Deutschland
Mönckebergstraße 27 |Hamburg 20095
Telefon: +49 (0) 41018099810
E-Mail: info@cambridgeaudio.com
Web: https://www.cambridgeaudio.com/deu/de

Billboard
Lyravox Karlos

Test: Cambridge Audio Edge M | Mono-Endverstärker

  1. 2 Klangtest und Vergleiche: Cambridge Edge M
  2. 3 Test-Fazit: Cambridge Edge M

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J. Sikora Initial Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: Transrotor Figaro

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Linnenberg Telemann, Norma Audio REVO DAC-Modul Streamer: Auralic Aries, MacBook Pro

Vollverstärker: Linn Classik Movie II (Surroundreceiver mit integriertem DVD-Player)

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2 Phonoverstärker: Linnenberg Bizet, Neukomm MCA112S

Endstufen: Linnenberg LIsZT Stereo

Lautsprecher: Argon Audio Forte A5, Qin Prestige Three, Nubert NuPro A100

Kopfhörer: AudioQuest Nighthawk, AKG N60 NC Wireless

Kopfhörerverstärker: ifi iDSD nano, Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Gutwire Chime 3, Fastaudio Black Science NF-Kabel: Gutwire EON-Z, Gutwire Synchrony 2 SE, Audioquest Yukon, fastaudio Black Science Phono), Graditech Kide 3 und Kide 1 Digitalkabel: JIB Boaacoustic Silver Digital Xeno USB, AudioQuest Vodka und Cinnamon Ethernet, AudioQuest Carbon RCA, Graditech Kide Digital RCA Netzkabel: Audioquest Tornado, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Erdungskabel Gutwire Ultimate Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 Customized

Zubehör: Stromfilter: Tsakiridis Super Athina Sonstiges: YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren, The Gryphon De-Magnetizer

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m