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Test-Fazit: Cambridge Edge M

Cambridge Audio Edge M von vorneDiese ehrlichen Arbeitstiere mit Model-Genen und No-Bullshit-Attitüde gehören zu den am universellsten einsetzbaren Endverstärkern unter 10.000 Euro, die mir bisher ins Rack gekommen sind: Tonal unbestechlich, dynamisch explosiv, blitzblank sauber und transparent mit fulminanten Kraftreserven auch für gehobene Ansprüche an den Beschallungspegel. Weil man mehrere Monos in Reihe schalten kann, sind dem Spieltrieb diesbezüglich kaum Grenzen gesetzt. Und weil die Cambridge Edge M so neutral spielen, sehe ich eigentlich keine Einschränkungen bei der (standesgemäßen) Partnerwahl. Musikalisch kommen sie ebenfalls mit allen Genres zurecht, die man sich so vorstellen kann, brillieren allerdings speziell mit dynamisch anspruchsvoller und komplexer Musik, der die präzise Kontrolle und klare Sauberkeit der Edge M sehr entgegenkommt, ganz besonders.

Einschränkungen? Hörertypen, die explizit seidig-duftigen Wohlklang im schummrigen Kaminzimmer der Highfidelity suchen, oder sich in intellektueller Analyse statt Musikgenuss verlieren wollen, seien entsprechende Alternativen ans Herz gelegt. Die Cambridge Edge M leisten sich halt keinerlei Extravaganzen und sind so etwas wie die besten Kumpel, mit denen man auch mal richtig abfeiern kann, die einen nach der Party dennoch zuverlässig und sicher wieder nach Hause bringen, wenn‘s sein muss …

Die Cambridge Edge M …

  • sind im gesamten Frequenzband neutral abgestimmte Mono-Endverstärker.
  • besitzen einen straffen und dennoch sehr druckvollen Bass, der extrem tief reicht und selbst dort noch mit herausragender Kontrolle agiert.
  • schließen an den Bass einen texturiert-griffigen Grundton an.
  • besitzen einen im besten Sinne unauffälligen, homogenen Mittelton mit sehr guter Transparenz und realistischer Substanz.
  • produzieren im symmetrischen Betrieb etwas mehr Details, Glanz und Luft in den oberen Frequenzen als unsymmetrisch betrieben.
  • sind absolut gesehen nicht die allergrößten Analytiker, sondern integrieren den klaren und sachlichen Hochton zweck- und musikdienlich.
  • beweisen herausragende dynamische Fähigkeiten, insbesondere mit großen Amplituden.
  • strahlen eine besondere, unterschwellige Ruhe aus.
  • bauen die virtuelle Bühne ziemlich genau um die Lautsprecherebene herum auf.
  • grenzen die Bühne erstaunlich klar ein, die Dimensionen derselben sind je nach Aufnahme fast beliebig variabel.
  • kennen in ihrer Preisklasse eigentlich nur in Sachen Kantenschärfe der Abbildung von Instrumenten und Stimmen vor allem im Zentrum der Bühne und bei der absoluten Hochtonauflösung Konkurrenz.
  • sind herausragend gut verarbeitet.

Fakten:

  • Modell: Cambridge Audio Edge M
  • Kategorie: Mono-Endverstärker (Transistor)
  • Preis: 8.998 Euro/Paar
  • Maße & Gewicht pro Stück: 150 x 460 x 405 mm (HxBxT), 23,6 kg
  • Farbe: Lunar grey
  • Eingänge: XLR oder RCA
  • Ausgänge: Lautsprecherausgang, Loop-Ausgang (symmetrisch und unsymmetrisch)
  • Ausgangsleistung je Monoblock (<1 % THD+N): 200 Watt an 8 Ohm, 350 Watt an 4 Ohm
  • Leistungsaufnahme: max. 1000 Watt, Standby: < 0,5 Watt
  • Garantie: 5 Jahre

Hersteller & Vertrieb:

Cambridge Audio Deutschland
Mönckebergstraße 27 |Hamburg 20095
Telefon: +49 (0) 41018099810
E-Mail: info@cambridgeaudio.com
Web: https://www.cambridgeaudio.com/deu/de

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    Über die Autorin / den Autor

    Profilbild von Michael Bruss Michael Bruss

    Equipment

    • Analoge Quellen:
      • Festplatte: J. Sikora Initial Max mit Alu-Base und geregeltem Netzteil
      • Plattenspieler: Pro-Ject Celebration 40 mit Ortofon SPU Celebration 40 (MC)
      • Tonarm: J. Sikora KV12 VTA
      • Tonabnehmer: Aidas Cu Durawood (MC)
    • Digitale Quellen:
      • D/A-Wandler: Norma Audio REVO DAC-Modul
      • Streamer: Métronome DSS 2
      • Computer/Mediaplayer: MacBook Pro
    • Vollverstärker:
      • SVS Prime Wireless Pro Soundbase
    • Vorstufen:
      • Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2, Rotel DX-3
      • Phonoverstärker: Linnenberg Bizet MKI (MC), Norma Audio PH3 (Modul, MM), Pro-Ject Phono Box DS3 B, Pro-Ject Step up Box S3
    • Endstufen:
      • Norma Audio REVO PA-150
    • Lautsprecher:
      • ATC SCM50PSL, ATC HTS7, KSD Home PUNKT 10 (aktiv)
    • Kopfhörer:
      • Final Audio D8000 Pro Limited Edition, Denon AD-H7200, Teufel Real Blue PRO, Beyerdynamic Free BYRD
    • Kopfhörerverstärker:
      • Mytek Liberty THX AAA HPA
    • Kabel:
      • Lautsprecherkabel: Ortofon Reference SPK Black, Audioquest Rocket 22, Fastaudio Black Science SPK
      • NF-Kabel: Gutwire EON-Z Xhadow-XLR, Gutwire Synchrony 2 SE XLR, Ortofon Reference 7NX-705 RCA, Graditech Kide 1 & Kide 3 RCA, Audioquest Yukon RCA, Audioquest Mackenzie RCA & XLR, fastaudio Black Science NF RCA
      • Digitalkabel: Supra Cables Sword Excalibur USB, AudioQuest Vodka & Cinnamon Ethernet, Graditech Kide Digital RCA, AudioQuest Carbon RCA
      • Netzkabel: Supra Cables LoRAd 2.5 SPC, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2
      • Sonstiges: Erdungskabel Gutwire Perfect Ground
    • Rack:
      • Roterring Belmaro 33 (Customized)
    • Zubehör:
      • Stromfilter: Supra Cables LoRad Netzleiste MD08 DC 16 EU Mk 3.1
      • Sonstiges: Audioplan PowerStar S4, bFly BaseTwo M, YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren Silver & Gold, The Gryphon De-Magnetizer, Audioplan Sicomin Antispikes und Gerätefüße, Solidsteel SS6 (Lautsprecherständer)
    • Größe des Hörraumes:
      • Grundfläche: 24,5 m²
      • Höhe: 2,7 m