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Test-Fazit: Cambridge Edge M

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Klangtest und Vergleiche: Cambridge Edge M
  2. 3 Test-Fazit: Cambridge Edge M

Cambridge Audio Edge M von vorneDiese ehrlichen Arbeitstiere mit Model-Genen und No-Bullshit-Attitüde gehören zu den am universellsten einsetzbaren Endverstärkern unter 10.000 Euro, die mir bisher ins Rack gekommen sind: Tonal unbestechlich, dynamisch explosiv, blitzblank sauber und transparent mit fulminanten Kraftreserven auch für gehobene Ansprüche an den Beschallungspegel. Weil man mehrere Monos in Reihe schalten kann, sind dem Spieltrieb diesbezüglich kaum Grenzen gesetzt. Und weil die Cambridge Edge M so neutral spielen, sehe ich eigentlich keine Einschränkungen bei der (standesgemäßen) Partnerwahl. Musikalisch kommen sie ebenfalls mit allen Genres zurecht, die man sich so vorstellen kann, brillieren allerdings speziell mit dynamisch anspruchsvoller und komplexer Musik, der die präzise Kontrolle und klare Sauberkeit der Edge M sehr entgegenkommt, ganz besonders.

Einschränkungen? Hörertypen, die explizit seidig-duftigen Wohlklang im schummrigen Kaminzimmer der Highfidelity suchen, oder sich in intellektueller Analyse statt Musikgenuss verlieren wollen, seien entsprechende Alternativen ans Herz gelegt. Die Cambridge Edge M leisten sich halt keinerlei Extravaganzen und sind so etwas wie die besten Kumpel, mit denen man auch mal richtig abfeiern kann, die einen nach der Party dennoch zuverlässig und sicher wieder nach Hause bringen, wenn‘s sein muss …

Die Cambridge Edge M …

  • sind im gesamten Frequenzband neutral abgestimmte Mono-Endverstärker.
  • besitzen einen straffen und dennoch sehr druckvollen Bass, der extrem tief reicht und selbst dort noch mit herausragender Kontrolle agiert.
  • schließen an den Bass einen texturiert-griffigen Grundton an.
  • besitzen einen im besten Sinne unauffälligen, homogenen Mittelton mit sehr guter Transparenz und realistischer Substanz.
  • produzieren im symmetrischen Betrieb etwas mehr Details, Glanz und Luft in den oberen Frequenzen als unsymmetrisch betrieben.
  • sind absolut gesehen nicht die allergrößten Analytiker, sondern integrieren den klaren und sachlichen Hochton zweck- und musikdienlich.
  • beweisen herausragende dynamische Fähigkeiten, insbesondere mit großen Amplituden.
  • strahlen eine besondere, unterschwellige Ruhe aus.
  • bauen die virtuelle Bühne ziemlich genau um die Lautsprecherebene herum auf.
  • grenzen die Bühne erstaunlich klar ein, die Dimensionen derselben sind je nach Aufnahme fast beliebig variabel.
  • kennen in ihrer Preisklasse eigentlich nur in Sachen Kantenschärfe der Abbildung von Instrumenten und Stimmen vor allem im Zentrum der Bühne und bei der absoluten Hochtonauflösung Konkurrenz.
  • sind herausragend gut verarbeitet.

Fakten:

  • Modell: Cambridge Audio Edge M
  • Kategorie: Mono-Endverstärker (Transistor)
  • Preis: 8.998 Euro/Paar
  • Maße & Gewicht pro Stück: 150 x 460 x 405 mm (HxBxT), 23,6 kg
  • Farbe: Lunar grey
  • Eingänge: XLR oder RCA
  • Ausgänge: Lautsprecherausgang, Loop-Ausgang (symmetrisch und unsymmetrisch)
  • Ausgangsleistung je Monoblock (<1 % THD+N): 200 Watt an 8 Ohm, 350 Watt an 4 Ohm
  • Leistungsaufnahme: max. 1000 Watt, Standby: < 0,5 Watt
  • Garantie: 5 Jahre

Hersteller & Vertrieb:

Cambridge Audio Deutschland
Mönckebergstraße 27 |Hamburg 20095
Telefon: +49 (0) 41018099810
E-Mail: info@cambridgeaudio.com
Web: https://www.cambridgeaudio.com/deu/de

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Test: Cambridge Audio Edge M | Mono-Endverstärker

  1. 2 Klangtest und Vergleiche: Cambridge Edge M
  2. 3 Test-Fazit: Cambridge Edge M

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J.Sikora Initial Max mit Alu-Base und geregeltem Netzteil Plattenspieler: Pro-Ject Carbon Debut EVO Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: Transrotor Figaro, Ortofon 2M Bronze, Ortofon 2M Red Sonstiges: UKW-Tuner: Grundig FineArts T2

Digitale Quellen: D/A-Wandler: ifi iDSD nano, Norma Audio REVO DAC-Modul CD-Player: Technics SL-G700 Streamer: Métronome DSS 2, Cambridge CNX (V2) Computer/Mediaplayer: Nucleus by Roon, MacBook Pro

Vollverstärker: Audio Hungary Qualiton X200 KT150 (Röhre), Linn Classik Movie II (Surroundreceiver mit integriertem DVD-Player)

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2 Phonoverstärker: Linnenberg BIZET (MC), Norma Audio PH3 (Modul)

Endstufen: Norma Audio REVO PA-150

Lautsprecher: ATC SCM50PSL, Divine Acoustics Bellatrix, JBL 4309, Argon Audio Forte A5

Kopfhörer: Denon AD-H7200, Teufel Real Blue PRO, Beyerdynamic Free BYRD

Kopfhörerverstärker: Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon Reference SPK Black, Kimber Kable 12TC All Clear, Audioquest Rocket 22, Fastaudio Black Science SPK NF-Kabel: Gutwire EON-Z, Ortofon Reference 7NX-705, Graditech Kide 1 & Kide 3, Audioquest Yukon, Audioquest Mackenzie, fastaudio Black Science NF Digitalkabel: Supra Cables Sword Excalibur USB, AudioQuest Vodka & Cinnamon Ethernet, Graditech Kide Digital RCA, AudioQuest Carbon RCA Netzkabel: Supra Cables LoRAd 2.5 SPC, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Erdungskabel Gutwire Ultimate Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 (Customized)

Zubehör: Stromfilter: Supra Cables LoRad Netzleiste MD08 DC 16 EU Mk 3.1 Sonstiges: Audioplan PowerStar S4, bFly PowerBase M, bFly BaseTwo M, YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren Silver & Gold, The Gryphon De-Magnetizer, Audioplan Sicomin Antispikes und Gerätefüße, bFly MASTER Absorberfüße, Solidsteel SS6 (Lautsprecherständer)

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m

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