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Test-Fazit: Cambridge Audio Edge A

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Cambridge Edge A: Klangtest und Vergleich
  2. 3 Test-Fazit: Cambridge Audio Edge A

Cambridge Edge A Vollverstärker mit DAC Front, seitlich

Der Cambridge Audio Edge A ist eine der Komponenten, die man auch im schnelllebigen Testerdasein in Erinnerung behält. Eine in dieser Preisklasse wohl sehr seltene Feinauflösung und Breitbandigkeit machen diesen Amp nicht nur zu einem echten „Analysewerkzeug“, sondern auch zu einer ungemein involvierend, anmachend aufspielenden Komponente, die ganz viel Hörspaß vermittelt. Der ideale Stoff für den Cambridge Edge A ist Musik, die mit feinen Nuancen, Details und/oder vielen Informationen zugleich bewehrt ist: Hier schält er jede kleine Einzelheit heraus und zeigt sich als ordnende Distanz, die zu keiner Zeit die Übersicht zu verlieren scheint. Er sollte unbedingt mit adäquaten Quellen und insbesondere Lautsprechern gepaart werden, damit alle seine Talente richtig zur Geltung kommen. Ich würde mich sogar zu der Aussage versteifen, dass die angeschlossene Peripherie auch noch eine bis zwei Preisklassen über dem Cambridge Audio Edge A liegen kann, um wirklich alles aus ihm rauszukitzeln. Dieser eh schon nicht kleine Amp kann sich durchaus mit Größerem messen.

Steckbrief Edge A Vollverstärker

  • Neutral wie im Tonstudio, keinerlei Schlagseite, nirgends.
  • Standfest, profund, tiefreichend im Bass.
  • Exzellent angebundenes und aufgelöstes Mittenband.
  • Klarer, lupenreiner Hochton bis in den Superhochton hinauf. Stets luftig-unbeschwert, weder abgedunkelt noch stechend-zischelig.
  • Enorme tonale Bandbreite, verbunden mit für die Preisklasse nachgerade exquisiter Feinauflösung.
  • Hier kommt jedes Detail auf den Tisch, ohne aber unangenehm ausgeleuchtet beziehungsweise überstrahlt zu werden.
  • Sehr wandlungsfähige, stets realistisch erscheinende, sich qualitativ voll dem hineingegebenen Material anpassende Bühnenbreite, -tiefe und -präzision.
  • Ausgezeichnete Feindynamik, aber kein ausgemachter Grobdynamiker.
  • Nicht zuletzt aufgrund des klugen Lautstärkeregelungskonzepts auch für Leisehörer, ein besonders geeigneter Amp. Weder tonal noch dynamisch geht irgendetwas verloren, wenn man ausnahmsweise in Flüsterlautstärke unterwegs ist.

Fakten:

  • Modell: Cambridge Audio Edge A
  • Konzept: Class-XA-Vollverstärker mit integriertem D/A-Wandler
  • Preis: 5.000 Euro
  • Maße & Gewicht: 46 x 15 x 40,5cm (B x H x T), (BxHxT), 24,4 kg
  • Eingänge: drei Analogeingänge (2 x Cinch, 1x XLR), fünf Digitaleingänge (2 x TOSLink und 1x koaxial, je 1 x USB und HDMI) sowie Bluetooth-aptX
  • Ausgänge: Lautsprecherterminal, 6,3-mm-Kopfhörerklinke, 1 x Pre Out,
  • Digitalformate: koaxial bis 24 Bit / 192 kHz, optisch bis 24 Bit / 96 kHz, USB bis 32 Bit/384 kHz / DSD256
  • Garantie: 5 Jahre bei Registrierung

Hersteller & Vertrieb:

Cambridge Audio
Alter Wandrahm 15 | 20457 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 947 92800
E-Mail: info@cambridgeaudio.com
Web: https://www.cambridgeaudio.com/deu/de

Test: Cambridge Audio Edge A | Vollverstärker

  1. 2 Cambridge Edge A: Klangtest und Vergleich
  2. 3 Test-Fazit: Cambridge Audio Edge A

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Plattenspieler: Rega Planar 3 Tonabnehmer: Rega Exact

Digitale Quellen: CD-Player: C.E.C. CD 5 Computer/Mediaplayer: Samsung-Notebook mit SSD und Foobar-Mediaplayer und Logitech Squeezebox-Server

Vollverstärker: Hegel H90

Vorstufen: Hochpegel: Abacus Preamp 14, Audreal XA-3200MK2 Phonoverstärker: Pro-Ject Phonobox MM, Pro-Ject Phonobox DS+

Endstufen: Audreal MS-3 (Röhren-Monos), Valvet E2 Endstufe

Lautsprecher: Harbeth 30.1, Nubert nuPro A-100, Nubert nuLine 244, Quadral Rondo

Mobiles HiFi: iPod classic 5 160GB mit Pro-Ject Dock-Box S digital

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon SPK 500, Real Cable OFC 400 NF-Kabel: Audioquest Evergreen Digitalkabel: Oehlbach XXL Series 7 MKII, Oehlbach XXL Serie 80

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