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Test-Fazit: Buchardt A500 und Audio Hub

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Klang und Vergleiche: Buchardt A500 und Buchardt Audio Hub
  2. 3 Test-Fazit: Buchardt A500 und Audio Hub

Buchardt A500 auf Lautsprecherständer

Der dänische Hersteller bringt mit dem aktiven A500 einen Lautsprecher mit kompaktesten Abmessungen und dennoch viel Tiefgang an den Start. Ideal für relaxte und entspannungssuchende Genusshörer, die ein homogenes, großes Klangbild mit reichlich Substanz und feinsinniger, seidiger Auflösung suchen. Der Betrieb mit dem hauseigenen Audio Hub gerät bereits befriedigend: Klassische Orchester blühen hier auf und Fans der Wall of Sound im Heavy Metal dürften bis zu gewissen Lautstärken ebenfalls ihre Freude haben.

Wer in die allerfeinsten Mitteltondetails eintauchen oder selbst härteste Impulse in ihrer ganzen Schlagkraft ungebremst körperlich erleben muss, sollte auf die XLR-Verbindung setzen. Die WiSA-Kompatibilität eröffnet zwar ein riesiges Feld an digitalen Möglichkeiten, der Audio Hub ist zudem vielseitig und ermöglicht die empfehlenswerte Raumkalibrierung – klanglich ist er mit den hochwertigen A500 nicht ganz auf Augenhöhe. Dankenswerterweise wirken die über USB auf die Lautsprecher einspielbaren Klang-Presets auch bei der analogen XLR-Verbindung. Mit adäquater Vorstufe werden aus angenehm abgestimmten, vielseitigen und beeindruckenden Lautsprechern audiophile Musikmonitore mit anmachendem Druck und Tiefgang im Bass sowie herausragender Hochtonauflösung.

Die Buchardt A500 …

  • offenbaren vor allem bei symmetrischer Ansteuerung eine sehr schöne Transparenz und Definition im Mittenbereich.
  • lösen im Hochton sauber-seidig und mit gefühlvoll differenzierter Feindynamik auf. Fans eines stressfreien und doch extrem klaren oberen Frequenzbands dürften hier sehr glücklich werden.
  • spielen so extrem tief in den Basskeller hinab, das sie ihrer Größe Lügen strafen, was im Umkehrschluss bedeutet, dass sie im Maximalpegel (für die meisten Hörer wohl sehr annehmbare) Kompromisse eingehen.
  • sind die angesichts ihrer Maße wahrscheinlich am mächtigsten und „größten“ klingenden Lautsprecher, die ich kenne.
  • sind in Standard-Konfiguration im Bass tendenziell wuchtig und kraftvoll abgestimmt.
  • legen in Sachen Grobdynamik und Präzision im analogen Betrieb noch eine Schippe auf ihre angesichts der Größe schon sehr respektable Leistung drauf.
  • bilden sehr weiträumig und tief in den Raum hinter der Lautsprecherebene ab.
  • lassen sich dank DSP und Raumeinmessung in einem weiten Rahmen tonal anpassen, verlieren aber ihren grundsätzlich warmen und weichen, angenehm stressfreien Charakter nie.
  • sind dank WiSA-Kompatibilität und des vielseitigen Audio Hub universell einsetzbar.
  • sind extrem gut verarbeitet und sehen einfach zum Anbeißen gut aus.

Fakten:

  • Modell: Buchardt A500 und Buchardt Audio Hub
  • Konzept: 3-Wege-Aktivlautsprecher mit DSP und Wireless
  • Preis A500: 3.500 Euro/Paar in schwarz seidenmatt, 3.650 Euro in Walnuss furniert
  • Preis Audio Hub: 700 Euro
  • Setpreis: 3.750 Euro (A500 in schwarz) / 3.900 Euro (A500 in Walnuss)
  • Maße & Gewicht A500 (BxHxT): 180 x 365 x 280 mm, 12,5 kg
  • Ausführungen: Schwarz seidenmatt, Walnuss Furnier, Weiß seidenmatt ab Februar 2021
  • Leistung interne Verstärker: 3 x 150 Watt pro Lautsprecher (Class-D)
  • Eingänge: Hochpegel analog (XLR symmetrisch), WiSA (Wireless Sound & Audio) mit 24 Bit / 96kHz
  • Sonstiges: DSP-Presets via USB, App für iOS und Android, Raumeinmessung nur via iOS-App
  • Garantie: Chassis 10 Jahre; Elektronik 2 Jahre

Vertrieb:

HifiPilot GmbH
Höhenstr. 7 | 75239 Eisingen
Telefon: +49 (0) 7232 – 3640155
E-Mail: kontakt@hifipilot.de
Web: https://www.hifipilot.de/

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Test: Buchardt A500 | Aktivlautsprecher, Kompaktlautsprecher

  1. 2 Klang und Vergleiche: Buchardt A500 und Buchardt Audio Hub
  2. 3 Test-Fazit: Buchardt A500 und Audio Hub

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J. Sikora Initial Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: Transrotor Figaro

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Linnenberg Telemann, Norma Audio REVO DAC-Modul Streamer: Auralic Aries, MacBook Pro

Vollverstärker: Linn Classik Movie II (Surroundreceiver mit integriertem DVD-Player)

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2 Phonoverstärker: Linnenberg Bizet, Neukomm MCA112S

Endstufen: Linnenberg LIsZT Stereo

Lautsprecher: Argon Audio Forte A5, Qin Prestige Three, Nubert NuPro A100

Kopfhörer: AudioQuest Nighthawk, AKG N60 NC Wireless

Kopfhörerverstärker: ifi iDSD nano, Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Gutwire Chime 3, Fastaudio Black Science NF-Kabel: Gutwire EON-Z, Gutwire Synchrony 2 SE, Audioquest Yukon, fastaudio Black Science Phono), Graditech Kide 3 und Kide 1 Digitalkabel: JIB Boaacoustic Silver Digital Xeno USB, AudioQuest Vodka und Cinnamon Ethernet, AudioQuest Carbon RCA, Graditech Kide Digital RCA Netzkabel: Audioquest Tornado, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Erdungskabel Gutwire Ultimate Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 Customized

Zubehör: Stromfilter: Tsakiridis Super Athina Sonstiges: YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren, The Gryphon De-Magnetizer

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m