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Test-Fazit: Blumenhofer Tempesta 20

Die Blumenhofer Tempesta 20 sind antrittsstarke Allrounder, die sich dank ihrer gelungenen Über-Alles-Abstimmung für sämtliche Musikrichtungen eignen, da sie sich selber nie in den Vordergrund spielen, sondern jegliches Musikmaterial mit einer überzeugenden Direktheit übermitteln. Besonders hervorzuheben ist, dass sie dabei sehr unkompliziert sind – sowohl was ihre Aufstellung als auch was ihre elektrischen Parameter betrifft und damit die Auswahl geeigneter Verstärker. Dank ihres hohen Wirkungsgrades und ihrer Impedanzlinearisierung eignen sie sich auch hervorragend zur Kombination mit Röhrenverstärkern.

blumenhofer tempesta 20

Steckbrief Blumenhofer Tempesta 20:

  • Die Performance der Tempesta 20 zeichnet sich insgesamt durch eine hohe Kohärenz und einen überzeugenden Gesamteindruck aus.
  • Tonal sind die Tempesta 20 sehr ausgewogen. Insgesamt klingen sie im Vergleich zu anderen Lautsprechern dieser Größenklasse vielleicht etwas defensiver an den Frequenzextremen, alles in allem aber komplett und einfach richtig.
  • Im Bass reichen die Tempesta 20 nicht so weit hinab, wie man das angesichts der Gehäuseausmaße erwarten könnte. Da sie sich nach unten aber sauber ohne irgendwelche Überhöhungen aus dem Geschehen ausklinken, eignen sie sich auch für eine eher wandnahe Aufstellung.
  • Die Mitten zeichnen sich durch eine direkte Ansprache aus. Verfärbungen, wie sie Hörnern oft nachgesagt werden, sind definitiv nicht auszumachen. Dafür vermitteln die Tempesta 20 etwa Stimmen mit einer tollen Unmittelbarkeit.
  • Auch im Hochton agieren die Tempesta 20 sehr direkt und punkten mit einem hohen Auflösungsvermögen. Dass sie hier kein Glitzern produzieren, rechne ich eher ihrer hohen Neutralität zu, statt dies als Manko zu monieren.
  • Die exzellente Dynamik, mit der die Tempesta in allen Frequenzbereichen agieren, überzeugt bei jeglichem Musikmaterial. Den Blumenhofer gelingt die Gratwanderung, einerseits unglaublich auf Zack zu sein, andererseits aber nie ins Nervöse zu kippen, auf den Punkt.
  • Auch die Auflösung liegt auf einem sehr hohen Niveau. Zusammen mit der tollen Dynamik hat das die Qualitäten eines Monitorlautsprechers. Dank der direkten Ansprache besteht aber nicht die Gefahr, dass die Wiedergabe zu nüchtern oder gar langweilig wird.
  • Die Räumlichkeit, die die Tempesta 20 aufbauen, ist eher „klassisch“. Die Darstellung beginnt an der durch die Positionen der Lautsprecher definierten Basislinie. Dabei neigen die Tempesta 20 dazu, das akustische Geschehen in der Mitte zu fokussieren und zeigen hier eine hohe Konturschärfe und eine exakte Ortungsschärfe. Bei der Darstellung großer Konzertsäle oder eines breiten Bühnengeschehens verschwimmt die Darstellung an den Rändern etwas.

Fakten:

  • Modell: Blumenhofer Tempesta 20
  • Konzept: passiver Zwei-Wege-Standlautsprecher, Bassreflex
  • Preis: 5.700 Euro (Paar)
  • Maße & Gewicht: 116,5 x 24 x 34,6cm (HxBxT), 27 kg/Stück
  • Farben: Standardfurniere Walnuss und Kirsche, andere Furniere sowie Lackierung in seidemattem Lack auf Kundenwusch
  • Garantie: 10 Jahre
  • Sonstiges: Bi-wiring Anschlüsse, Impedanzlinearisierung, Frontabdeckung lieferbar.

Hersteller & Vertrieb:
Blumenhofer Acoustics

Telefon: 08239-7394
eMail: info@blumenhofer-acoustics.com
Web:www.blumenhofer-acoustics.com

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    Über die Autorin / den Autor

    Profilbild von Ralph Werner Ralph Werner

    Equipment

    • Analoge Quellen:
      • Festplatte: SME Model 15
      • Tonarm: SME 309
      • Tonabnehmer: MC: Denon DL-103R, Dynavector DV-20X2 H, Transrotor Figaro; MM: Shelter 201
      • Sonstiges: Flux-HiFi (Nadelreiniger), Stack Audio Serene Mat & Stabiliser, VPI HW-16.5 (Plattenwaschmaschine)
    • Digitale Quellen:
      • D/A-Wandler: Rockna Wavelight+
      • Musikserver: Antipodes K22 G4
      • Computer/Mediaplayer: Software: MinimServer/MPD mit JPLAY-App, Squeeze-Server/Player mit Material/iPENG, Roon
      • Sonstiges: Network Acoustics Eno2 (Ethernet-Filter), Pink Faun LAN Isolator, Silent Angel Bonn N8 (Switch)
    • Vorstufen:
      • Hochpegel: Electrocompaniet EC 4.8 MKII
      • Phonoverstärker: BMC Audio MCCI Signature ULN
    • Endstufen:
      • Electrocompaniet AW 800 M
    • Lautsprecher:
      • Acapella High BassoNobile MK2
    • Kopfhörer:
      • Audeze LCD-2, Beyerdynamic DT-990, Sennheiser HD 800 S, Sony MDR-1000X, Teufel Supreme In
    • All-In-One:
      • Ruark Audio R4
    • Kabel:
      • Lautsprecherkabel: Dyrholm Audio Phoenix, fis Audio Studioline
      • NF-Kabel: Dyrholm Audio Phoenix XLR & Cinch, Boaacoustic Blueberry Signal.xlr, fis Audio Livetime (Cinch), Vovox und andere
      • Digitalkabel: Audioquest Cinnamon (Toslink), Audioquest Vodka 48 (HDMI/I2S), Boaacoustic Silver Digital Xeno (USB), fis Audio Magic (LAN-Kabel), Wireworld Series 7 Starlight Gold (S/PDIF koaxial)
      • Netzkabel: fis Audio Blackmagic, fis Audio Studioline
      • Netzleiste: fis Audio Blackmagic
    • Rack:
      • Creaktiv Trend 3 (Rack) auf bFly Audio b.DISC (Spikeaufnahmen) stehend, Stack Audio Auva EQ (Geräte-Entkopplungsfüße)
    • Zubehör:
      • Audes ST-3000 Power Conditioner (Trenntrafo)
    • Größe des Hörraumes:
      • Grundfläche: 40 m²
      • Höhe: 2,45 m