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Testfazit: Blumenhofer Acoustics 4×17 P

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Blumenhofer Acoustics 4x17 P: Klangeindruck
  2. 3 Testfazit: Blumenhofer Acoustics 4x17 P

Dynamisch brennt dieser Hornlautsprecher ein regelrechtes Feuerwerk ab und bietet genau das, was sich Freunde des Prinzips wünschen. Zur sportlich-dynamischen Gangart der Blumenhofer 4×17 P passt ihre Tonalität, die etwas leichter gehalten und nichts für „echte Warmhörer“ ist, sowie die Art der Raumdarstellung, die sich nicht nur weitläufig gibt, sondern auch sehr involvierend.

Blumenhofer Acoustics 4x17 P, Doppel rechts

Die 4×17 P ist damit eine sehr willkommene Bereicherung im Blumenhofer-Portfolio, denn sie bringt in normal dimensionierten Wohnräumen die Tugenden der Lautsprechermanufaktur rüber, ohne optisch allzu dick aufzutragen. Und wer doch Areale jenseits der 50 qm zu beschallen hat, findet ja einige Alternativen im Line-up der Bayern.

Steckbrief Blumenhofer Acoustics 4×17 P:

  • Insgesamt tonal balanciert mit etwas leichterer Note: Die mittleren und oberen Basslagen sind ein wenig schlanker gehalten, der Präsenzbereich ist etwas deutlicher, Richtung Superhochton wird linear durchgezogen. Die beiden letzten Punkte lassen sich durch den Pegelsteller für den Hochton anpassen.
  • Der Tiefton kommt sehr knackig, schnell und federnd rüber und gibt sich variabel, denn er ist für die Wiedergabe von akustischen wie elektronischen Bässen gleichermaßen gut geeignet. Der absolute Tiefgang ist fürs Konzept und die Größe des Lautsprechers völlig okay – freilich kann man in dieser Liga auch mehr bekommen (insbesondere von Aktivlautsprechern). Für den schieren Bass-Impact und -Tiefgang wurde der Lautsprecher aber auch nicht konzipiert.
  • Die Anbindung der Mitten an den Bass erfolgt bruchlos, und das ist schon ein kleines Kunststückchen – welches man insbesondere dem Bassdepartment hoch anrechnen muss. Dank der Hörner sind Mitten und Hochton sehr dynamisch, wirken subjektiv „sehr schnell“. So schnell, dass das tonale Untergeschoss erst einmal mitkommen muss. Offenbar kein Thema für die 4×17 P. Sehr gut!
  • Überhaupt: Die Kerntugend ist die hohe Dynamik. Egal ob Impulse, Transienten, Feinheiten der Stimmartikulation oder heftige Schläge auf Toms und Becken – dergleichen kommt frappierend lebensecht rüber. Horn-Fans kommen voll auf ihre Kosten.
  • Der ambitionierten Preisklasse angemessenes Auflösungsvermögen im Mitten-/Hochtonband, aber es gibt noch Luft nach oben.
  • Die Raumdarstellung passt zum Grundcharakter dieses Lautsprechers – sie ist involvierend. Die Musik traut sich oft vor die Boxen-Grundlinie, geht auf den Hörer zu, was für eine direkte Ansprache sorgt. Insgesamt ist die Bühne ziemlich weitläufig, links und rechts von der Boxenkante tut sich was und natürlich auch in der Tiefe des Raums. Wobei das mit der Tiefenstaffelung eher Normalmaß ist, da geht in dieser Klasse mehr. Aber meist nicht mit Hörnern. Ähnliches gilt für die Präzision der Abbildung und das Gefühl der Plastizität der einzelnen Klänge: Für ein Horn-Konzept ist es super, was die 4×17 P leistet, aber es ist nun auch nicht das Ende der Fahnenstange.

Fakten:

  • Modell: Blumenhofer Acoustics 4×17 P
  • Konzept: 2-Wege-Hornlautsprecher mit Bassreflexsystem
  • Preis: 24.900 Euro
  • Abmessungen & Gewicht: 118 x 31 x 61 cm (HxBxT), circa 50 kg/Stück
  • Ausführungen: Walnuss, Kirsche, Ahorn, Birke / Sonderfurniere wie Zebrano, Eiche, Apfel, Olive, Ebenholz, Makassar sind aufpreispflichtig
  • Nennimpedanz: 8 Ohm
  • Wirkungsgrad: circa 91 dB
  • Sonstiges: Bi-Wiring-Terminal, steckbare Impedanzlinearisierung, Hochton-Regler von 0 bis -3 dB
  • Garantie: 10 Jahre

Hersteller & Vertrieb:

Blumenhofer Acoustics
Hölden 2 | 86877 Walkertshofen
Telefon: +49 (0) 8239 – 7394
E-Mail: info@blumenhofer-acoustics.com
Web: https://www.blumenhofer-acoustics.com/

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Test: Blumenhofer Acoustics 4x17 P | Standlautsprecher

  1. 2 Blumenhofer Acoustics 4x17 P: Klangeindruck
  2. 3 Testfazit: Blumenhofer Acoustics 4x17 P

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: SME Model 15 Tonarm: SME 309 Tonabnehmer: MC: Denon DL-103R, Dynavector DV-20X2 H, Transrotor Figaro; MM: Shelter 201 Sonstiges: Flux-HiFi (Nadelreiniger), VPI HW-16.5 (Plattenwaschmaschine)

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Luxman DA-06 Musikserver: Innuos Zenith Mk3 Streamer: Auralic Aries Computer/Mediaplayer: HP Notebook mit JRiver

Vorstufen: Hochpegel: Pass XP-12 Phonoverstärker: BMC Audio MCCI Signature ULN

Endstufen: Pass X250.8 (Stereo)

Lautsprecher: Blumenhofer Acoustics Gran Gioia 2x10

Kopfhörer: Beyerdynamic DT-990, Sony MDR-1000X

All-In-One: Ruark Audio R4

Kabel: Lautsprecherkabel: fis Audio Lifetime, Ascendo Tri-Wire-Kabelsatz, Dynamikks Speakerlink NF-Kabel: Boaacoustic Blueberry Signal.xlr, fis Audio Lifetime, Vovox und andere Digitalkabel: Audioquest Cinnamon (Toslink), Boaacoustic Silver Digital Xeno (USB), fis Magic LAN-Kabel, Wireworld Series 7 Starlight Gold (Koax-S/PDIF) Netzkabel: fis Audio Blackmagic, fis Audio Studioline Netzleiste: fis Audio Black Magic

Rack: Creaktiv Trend 3

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 40 m² Höhe: 2,45 m