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Test-Fazit: bFly PowerBase

Inhaltsverzeichnis

  1. 3 Test-Fazit: bFly PowerBase

Nicht alle Geräte reagieren gleich stark auf den Untergrund, man sollte da unbedingt ausprobieren. Während die bFly PowerBase unter meiner Vorstufe schon ungeerdet wahre Wunder bewirkt und mit dem aktivierten Erdungsmodul noch mal eine Schippe drauflegt, ist der Effekt unter den Monos geringer ausgeprägt. Zu meinem VPI Scout 2 mit dem ZYX Fuji und der klar und offen-neutral spielenden Neukomm MCA112S Phonostufe passt wiederum die bFly BaseTwo tonal etwas besser, weil sie hier runder wirkt – der offenen und obenrum schon recht energiegeladenen Spielweise des ZYX kommt dieser vergleichsweise etwas stoischere Charakter eben eher entgegen.

bFly Audio Gerätebasen

Um Ihnen ein Eindruck zu geben, in welcher Größenordnung die Effekte der bFly-Basen liegen, möchte ich deren Einsatz mit anderen Veränderungen in einer HiFi-Kette vergleichen. Stellen Sie sich also vor, sie geben 750 Euro für ein besseres Lautsprecherkabel aus: Der Einsatz der bFly PowerBase dürfte in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle größere Verbesserungen mit sich bringen, vermute ich. In meiner Kette würde ich den Effekt als Basis der Norma-Vorstufe sogar mit einem Komponentenwechsel mit deutlich höheren Kosten vergleichen – in etwa so, wie wenn Sie von einem Vollverstärker der 2.500-Euro-Klasse auf ein Modell des gleichen Herstellers für 4.000 Euro wechseln würden.

Die Pro-Füße der PowerBase

Wenn ich die Veränderungen durch die bFly-Basen also mal ganz schmucklos niederschreibe, liest sich das ein wenig wie aus einem Standardkompendium für HiFi-Journalisten, aber dafür können weder die Basen noch ich etwas:

Schon die bFly BaseTwo beeinflusst so gut wie jeden Aspekt der Wiedergabe positiv und tut dies besonders ausgeprägt, wenn es um Ruhe und Sauberkeit, Definition und räumliche Größe geht. Mit der bFly PowerBase werden diese Punkte in noch stärkerem Maße aufgegriffen und ergänzt durch noch lebensechter wirkende Plastizität und Konturiertheit sowie einen kontrollierteren, strafferen, agileren Bass bei schon merklich gesteigerter Auflösung im Hochton. Mit der Erdung verstärken sich die Effekte ein weiteres mal, wenn auch in geringerem Maße als beim Wechsel von BaseTwo auf PowerBase. Vor allem profitiert nun wieder die Auflösung, und es kommen höhere feindynamische Differenzierungsfähigkeit und ein Mehr an Energie im oberen Frequenzspektrum hinzu. Beides tut erstaunlich viel für die Wahrnehmung von Natürlichkeit der Wiedergabe. So macht es viel Spaß, Aufnahmen neu zu entdecken. Und das ist keine Phrase, sondern die Wirklichkeit der vergangenen Wochen in meinem Hörraum – und die der Zukunft, denn auf die bFly-Basen kann ich nicht mehr verzichten.

Die bFly PowerBase …

  • ist perfekt verarbeitet. Es macht einfach Freude, sie anzufassen und anzuschauen.
  • verstärkt die positiven Auswirkungen der BaseTwo (Größe des Klangbilds, Sauberkeit, Ruhe, Definition) noch und addiert verbesserte Feindynamik, plastische Konturiertheit und Auflösung hinzu.
  • bewirkt mit eingestecktem Erdungsmodul eine noch etwas direktere, differenziertere und im energiereicheren Hochton detailiertere Wiedergabe.
  • strafft und konzentriert den Bassbereich zugunsten punktgenauer Schlagkräftigkeit.
  • ist mechanisch für so gut wie alle Geräte geeignet, dennoch sollte sie vor der Kaufentscheidung ausprobiert werden – unter manchen hell und eher nervös spielenden Geräten kann die sich etwas „introvertierter“ auswirkende BaseTwo angesichts der (gefühlt) zusätzlichen Energie der PowerBase im Hochton die passendere Wahl sein.
  • erzielt je nach Gerät, das darauf stehen darf, einen größeren Klanggewinn als ich ihn selbst bei teureren Kabelexperimenten erlebt habe.

Fakten:

  • Modell: bFly Audio PowerBase
  • Konzept: Gerätebasis mit Erdungsmodul
  • Preise: 649 Euro bis 1.099 Euro (größenabhängig)
  • Maße: S 250 x 300 x 56 mm, M 440 x 350 x 56 mm,
    L 500 x 400 x 56 mm, XL 560 x 460 x 56 mm
  • Farben: Schwarz, Bambus
  • Garantie: 2 Jahre
  • Modell: bFly Audio BaseTwo
  • Konzept: Gerätebasis
  • Preise: 319 Euro bis 659 Euro (größen- und Standfuß-abhängig)
  • Maße: S 250 x 300 x 56 mm, M 440 x 350 x 56 mm,
    L 500 x 400 x 56 mm, XL 560 x 460 x 56 mm
  • Farben: Schwarz, Multiplex
  • Garantie: 2 Jahre

Hersteller & Vertrieb:

bFly-audio
Theodor-Sachs-Straße 60 | 86199 Augsburg
Telefon: 0821 – 998 77 97
Web: www.bfly-audio.de
eMail: info@bfly-audio.de

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Über den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: SME Model 15 Tonarm: SME 309 Tonabnehmer: MC: Denon DL-103R, Dynavector DV-20X2 H, Transrotor Figaro; MM: Shelter 201 Sonstiges: Flux-HiFi (Nadelreiniger), VPI HW-16.5 (Plattenwaschmaschine)

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Luxman DA-06 CD-Player: NAD C546BEE SE Musikserver: Audiodata MusikServer MSII, Readynas Duo NAS-Server Streamer: Auralic Aries Computer/Mediaplayer: HP Notebook mit JRiver Sonstiges: iFi iPurifier II (USB-Filter)

Vollverstärker: Denon PMA-2010AE

Vorstufen: Hochpegel: Octave HP300 MK II Phonoverstärker: BMC Audio MCCI Signature ULN, Octave HP300-Phonoboard

Endstufen: Musical Fidelity M8 700m (Monos)

Lautsprecher: Blumenhofer Acoustics Genuin FS 1 Mk2

Kopfhörer: Beyerdynamic DT-990, Sony MDR-1000X

All-In-One: Ruark Audio R4

Kabel: Lautsprecherkabel: fis Audio Studioline, Ascendo Tri-Wire-Kabelsatz, Dynamikks Speakerlink, Ecosse ES 2.3, Zu Audio Libtec NF-Kabel: fis Audio Premiumline Lifetime, Ecosse, Vovox und andere Digitalkabel: Audioquest Cinnamon (Toslink), Boaacoustic Silver Digital Xeno (USB), Wireworld Series 7 Starlight Gold (Koax-S/PDIF) Netzkabel: fis Audio Studioline Netzleiste: fis Audio Black Magic

Rack: Creaktiv Trend 3

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 30 m² Höhe: 3,4 m

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