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Testfazit: Balanced Audio Technology VK-3000SE

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Klangeindruck und Vergleiche
  2. 3 Testfazit: Balanced Audio Technology VK-3000SE

Die Essenz dieses Hybrid-Vollverstärkers zu beschreiben, ist alles andere als einfach. Denn bei einem einfachen „neutral“ kann man es nicht bewenden lassen, dafür besitzt er zu viel … Ja, was? Charakter? Facetten? Dabei trifft „neutral“ für den Mittel- und den Hochton durchaus zu, und auch im Bass offenbart der Ami keine wirklichen tonalen Abweichungen von der Norm. Hier tritt höchstens eine kleine Präferenz für Präzision und Straffheit zu Tage, die aber nur als Tendenz zu verstehen ist. Im Hochton braucht der BAT in seiner Preisklasse und ein gutes Stück darüber hinaus ebenfalls keine Konkurrenz zu fürchten.

BAT VK-3000SE

Grobdynamisch lässt sich der BAT nicht die Butter vom Brot nehmen und er stiehlt sie so gut wie allen anderen Amps direkt unter der Nase weg, wenn es um Feindynamik und Geschwindigkeit geht. Einschränkungen bezüglich des Musikgenres? Keine – alles geht, uneingeschränkt, ohne Präferenzen. Und mit welchen Lautsprechern würde ich den Balanced Audio Technology VK-3000SE verbinden? Auch hier lautet die Antwort: alles geht.

Mein Erstkontakt mit einem BAT-Gerät hat mich angefixt, und ich traue mich, den Balanced Audio Technology VK-3000SE den bestklingenden mir derzeit bekannten Vollverstärker zu nennen. Ein Problem habe ich jetzt aber: Wie kriege ich meine Finger an die große Röhrenkombi aus VK-53SE und VK-76SE? Nur mal so, zum Testen …?

Der BAT VK-3000SE …

  • klingt insgesamt tonal balanciert mit minimaler Tendenz zur freundlichen, langzeittauglichen Hochtongestaltung.
  • zaubert wunderbare Klangfarben und besitzt einen feinstofflichen, schwerelosen und unmittelbaren Mitteltonbereich.
  • produziert einen abgrundtiefen, straff kontrollierten Bass, der immer Druck bietet – aber keinen „Extraschub“.
  • hat Kraft und kann grobdynamisch jederzeit überzeugen, auch wenn dies in seiner Preisklasse kein Alleinstellungsmerkmal darstellt.
  • ist feindynamisch und in Sachen Transientenattacke eine Klasse für sich.
  • präsentiert einen außerordentlich frei von den Lautsprechern losgelösten, weiträumigen und vor allem sehr tief gestaffelten Bühneneindruck. Nach vorne, zum Hörer hin marschiert der BAT nicht.
  • bildet sehr plastisch und mit feiner Trennung der einzelnen Instrumente und Stimmen ab.
  • ist zweckmäßig designt und sehr gut verarbeitet, nur die scharfen Kanten des Gehäuses in Verbindung mit dem hohen Gewicht mahnen zur Vorsicht beim Handling.
  • ist intuitiv und komplett mit der Fernbedienung bedienbar, wenn man sich die Bedienungsanleitung zumindest einmal durchgelesen hat.

Fakten:

  • Modell: Balanced Audio Technology VK-3000SE
  • Konzept: Hybrid-Vollverstärker
  • Preis: 9.490 Euro
  • Farben: Silber, Schwarz
  • Maße & Gewicht: 48,3 x 14,6 x 39,4 cm (BxHxT), 23 kg
  • Eingänge: fünf Hochpegelinputs (2 XLR + 3 RCA)
  • Ausgänge: 1 Pre-Out (XLR), 1Tape-Out (RCA), 1 Paar Lautsprecherklemmen
  • Leistung: 2 x 150 Watt (8 Ohm)
  • Sonstiges: Fernbedienung, optionales Phonoboard (MM/MC) +1.000 Euro, hochwertiges Stromkabel von Lab12 im Lieferumfang
  • Garantie: 2 Jahre

Vertrieb:

CM-Audio – Flöter Technology Service
Adlerstraße 46 | 41066 Mönchengladbach
Telefon: +49(0)2161 – 6782451
E-Mail: info@cm-audio.net
Web: https://www.cm-audio.net/

Für Österreich: nem-austria.at

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Test: Balanced Audio Technology VK-3000SE | Vollverstärker

  1. 2 Klangeindruck und Vergleiche
  2. 3 Testfazit: Balanced Audio Technology VK-3000SE

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Analoge Quellen: Laufwerk: J.Sikora Initial Max mit Alu-Base und geregeltem Netzteil Plattenspieler: Pro-Ject Carbon Debut EVO Tonarm: Kuzma Stogi Reference S12 VAT Tonabnehmer: Transrotor Figaro, Ortofon 2M Bronze, Ortofon 2M Red Sonstiges: UKW-Tuner: Grundig FineArts T2

Digitale Quellen: D/A-Wandler: ifi iDSD nano, Norma Audio REVO DAC-Modul CD-Player: Technics SL-G700 Streamer: Métronome DSS 2, Cambridge CNX (V2) Computer/Mediaplayer: Nucleus by Roon, MacBook Pro

Vollverstärker: Audio Hungary Qualiton X200 KT150 (Röhre), Linn Classik Movie II (Surroundreceiver mit integriertem DVD-Player)

Vorstufen: Hochpegel: Norma Audio REVO SC-2 Phonoverstärker: Linnenberg BIZET (MC), Norma Audio PH3 (Modul)

Endstufen: Norma Audio REVO PA-150

Lautsprecher: ATC SCM50PSL, Divine Acoustics Bellatrix, JBL 4309, Argon Audio Forte A5

Kopfhörer: Denon AD-H7200, Teufel Real Blue PRO, Beyerdynamic Free BYRD

Kopfhörerverstärker: Meier Audio Corda Classic

Kabel: Lautsprecherkabel: Ortofon Reference SPK Black, Kimber Kable 12TC All Clear, Audioquest Rocket 22, Fastaudio Black Science SPK NF-Kabel: Gutwire EON-Z, Ortofon Reference 7NX-705, Graditech Kide 1 & Kide 3, Audioquest Yukon, Audioquest Mackenzie, fastaudio Black Science NF Digitalkabel: Supra Cables Sword Excalibur USB, AudioQuest Vodka & Cinnamon Ethernet, Graditech Kide Digital RCA, AudioQuest Carbon RCA Netzkabel: Supra Cables LoRAd 2.5 SPC, Gutwire SV-8, Gutwire G Clef 2, AudioQuest NRG-2 Sonstiges: Erdungskabel Gutwire Ultimate Ground

Rack: Roterring Belmaro 33 (Customized)

Zubehör: Stromfilter: Supra Cables LoRad Netzleiste MD08 DC 16 EU Mk 3.1 Sonstiges: Audioplan PowerStar S4, bFly PowerBase M, bFly BaseTwo M, YDOL Relax 60 und fastaudio Absorber, Acoustic System Resonatoren Silver & Gold, The Gryphon De-Magnetizer, Audioplan Sicomin Antispikes und Gerätefüße, bFly MASTER Absorberfüße, Solidsteel SS6 (Lautsprecherständer)

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 24,5 m² Höhe: 2,7 m