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Test-Fazit: AVM Evolution PA5.2 und AVM Ovation SA8.2

Inhaltsverzeichnis

  1. 4 Test-Fazit: AVM Evolution PA5.2 und AVM Ovation SA8.2

Mit Pauschalempfehlungen ist das häufig so eine Sache: Beispielsweise schätze ich persönlich meine Audionet-Monos sehr, weiß aber auch, dass diese manchen Hörern klanglich zu drahtig und entschlackt daherkommen – zudem ist besondere Sorgfalt bei der Abstimmung/Auswahl der restlichen Anlagenzutaten angezeigt. Auf der anderen Seite – die hier getestete AVM Evolution PA5.2 gehört hierzu – haben unbedingt langzeittaugliche, farbig zeichnende, warm-musikalische Geräte eine große Fangemeinde, aber auch viele „Opponenten“, die es zackiger, agiler und aufgelöster mögen.

Die Endstufe AVM Ovation SA8.2 zählt dagegen ohne Zweifel zur nicht allzu weit verbreiteten Gerätespezies, die unterschiedlichste Hörgeschmäcker zu bedienen vermag: Zum einen geben sich Auflösung und Dynamik präzise und zackig, tonal geht es neutral zu. Zum anderen tönt es für einen leistungsstarken Transistorboliden – ohne dafür allzu viel Class-A-Ruhestrom zu verbraten – fast schon überraschend geschmeidig, härtefrei und, ja, ich weiß, die Vokabel ist abgegriffen, aber dennoch: „musikalisch“. Um es kurz und schnörkelfrei zu formulieren: Für mich die beste, weil ausgewogenste Endstufenlösung, die bisher mein Rack beehrte. Eine unbedingt ans Herz gelegte Probehörempfehlung für alle, die auf der Suche nach einer praktischen (wenig Abwärme, hilfreiche Bedienfeatures, Anschlüsse), universellen (im Grunde freie Lautsprecherwahl) und klanglich sehr kompromisslosen Endverstärker-Lösung sind.

Die AVM Evolution PA5.2 zeichnet sich aus durch …

  • einen angenehm geschmeidigen, härtefreien, wohlgefälligen Musikfluss, dafür werden Abstriche in Sachen Dynamik und Auflösung eingegangen.
  • deckkräftige, organische Klangfarben.
  • eine eher warme Tonalität, mit dennoch etwas zurückhaltendem Bassdruck.
  • eine der Preisklasse entsprechende, akkurate Raumabbildung.
  • hervorragende Verarbeitungsqualität.
  • umfangreiche Bedienfeatures; praxisfreundliche Flexibilität bietet zudem die modulare Erweiterbarkeit mittels Einsteckkarten (DAC, Tuner, Phono).

Die AVM Ovation SA8.2 zeichnet sich aus durch …

  • ein angenehm organisch-authentisches, gänzlich „untechnisches“ Klangbild.
  • tonale Neutralität.
  • hohes Auflösungsvermögen.
  • bestes Fein- wie Grobdynamikverhalten.
  • einen angenehm seidigen, langzeittauglichen, keinesfalls aber „geschönt“ wirkenden Hochtonbereich.
  • eine farbige und sehr rein wirkende Mittenwiedergabe.
  • einen für einen Transistorboliden dieser Preisklasse standesgemäßen Bassdruck und -tiefgang.
  • eine tadellose Ortungsschärfe; hervorzuheben ist zudem die angenehm plastische Abbildung des Bühnengeschehens.
  • genügend Potenz für wohl fast alle Lautsprecherarten.
  • hervorragende Verarbeitung.
  • für eine Endstufe umfangreiche Bedienfeatures.

Fakten:

Vorverstärker AVM PA5.2

  • Kategorie: Vorstufe
  • Preis: 3.990 Euro
  • Maße & Gewicht: 430 × 100 × 325 mm (BxHxT), 6 kg
  • Farbe: Silber oder Schwarz
  • Eingänge: 4 x RCA, 1 x XLR, Prozessor-In/Out
  • Ausgänge: 1 x RCA, 1 x XLR, 1 Kopfhörerausgang (frontseitig)
  • Leistungsaufnahme: ca. 18 Watt im Leerlauf, Standby: 0 Watt
  • Garantie: 3 Jahre

Endverstärker AVM SA8.2

  • Kategorie: Stereo-Endverstärker
  • Preis: 10.990 Euro/Paar
  • Maße & Gewicht: 432 x 253 x 420 mm (BxHxT), 42 kg/Stück
  • Farbe: Silber oder Schwarz
  • Eingänge: XLR oder RCA
  • Ausgänge: 1 x Lautsprecheranschluss
  • Ausgangsleistung: 2 x 220 Watt an 8 Ohm
  • Leistungsaufnahme: ca. 95 Watt im Leerlauf, Standby: 1 Watt
  • Garantie: 3 Jahre

Hersteller/Vertrieb:
AVM GmbH
Web: www.avm-audio.com
eMail: info@avm-audio.com
Telefon: +49 (0) 7246 4285

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Test: AVM Evolution PA5.2 und AVM Ovation SA8.2 | Vor-End-Kombi

  1. 4 Test-Fazit: AVM Evolution PA5.2 und AVM Ovation SA8.2

Über den Autor

Equipment

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Linnenberg Telemann, Electrocompaniet ECD 2 CD-Player: Fonel Simplicité Streamer: SOtM sMS-200 ultra & SOtM sPS-500, Auralic Aries Computer/Mediaplayer: Laptop mit JRiver MC

Vollverstärker: Abacus Ampino

Vorstufen: Hochpegel: MTX-MONITOR.V3b-4.2.1 (Upgrade von V3b), Funk LAP-2.V3 (Upgrade von Lap-2.V2)

Endstufen: Bryston 7B³

Lautsprecher: Sehring 903, Quadral Megan VIII

Kopfhörer: Audeze LCD-2, AKG K812, AKG K712 Pro, RHA T20, Soundmagic E80, Shure SRH 1840, AAW Q

Kopfhörerverstärker: NuPrime DAC-10H, Reußenzehn Harmonie III

Mobiles HiFi: Onkyo DP-X1, iBasso DX-80

Kabel: Lautsprecherkabel: HMS Armonia, WSS Platin Line LS4, Real Cable BW OFC 400, HMS Fortissimo NF-Kabel: Straight Wire Virtuoso Digitalkabel: USB-Kabel: BMC Pure USB1, AudioQuest Carbon, Boaacoustic Silver Digital Xeno Netzkabel: Furutech FP-S022N: konfektioniert mit FI-E 50 NCF & FI 50 NCF, Tellurium Q Black, Quantum-Powerchords, Swisscables Reference Netzleiste: HMS Energia MkII

Rack: Lovan Classic II

Zubehör: Stromfilter: HMS Energia MkII Sonstiges: AudioQuest Jitterbug

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 29 m² Höhe: 3,3 m

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