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Test-Fazit: Auralic Aries G2.1

Inhaltsverzeichnis

  1. 2 Klangtest & Vergleiche: Auralic Aries G2.1
  2. 3 Test-Fazit: Auralic Aries G2.1

Auralic Aries G2.1 - Frontseite mit 4-Zoll-Display

Auch wenn ich Gefahr laufe, typische Klischees zu strapazieren: Dem Auralic Aries G2.1 werden sicherlich insbesondere die Herzen derer zufliegen, die auf Klangbilder stehen, die sich analog reproduziert anfühlen. Dafür sorgen die mich irgendwie an weiches Quellwasser (nein, eigentlich bin ich kein Synästhetiker) denken lassende Reinheit und die daraus resultierende Eingängigkeit, Selbstverständlichkeit und letztlich Natürlichkeit des akustisch Gebotenen. Eine Exzellenz, die automatisch auf höchst saubere, organische Klangfarben (-differenzierung), klaren räumlichen Fokus samt bester Plastizität und dem friedlichen Miteinander zwischen Präzision und Stressfreiheit einzahlt. Ob schlechte, alte oder audiophile Aufnahmequalitäten: Der Auralic Aries G2.1 versteht sich mit allen und allem gut und – apropos Klischee – widerlegt dadurch ein ziemlich gängiges.

Abstriche müssen Hörertypen machen, die auf kompromisslos durchziehende obere Höhen oder ein betont luftiges Klangbild Wert legen: Der Auralic Aries G2.1 klingt unterm Strich eher seidig-elegant als sportlich-frisch. Ich wiederhole mich: Im Vergleich zu den Unterschieden, die etwa bei Lautsprechern zutage treten können, handelt es sich hierbei eher um Nuancen – die verwöhnte Ohren dennoch für entscheidend halten werden.

In Sachen Usability (z.B. Anzeige von Covern von ungetaggten WAV-Bibliotheken im Folder View, Daten- und Musikbibliotheksimport) bieten andere Sever-/Streamer-Kombis bisweilen mehr Komfort beziehungsweise sind sie noch idiotensicherer. Die Möglichkeit, halbwegs unkompliziert selbst eine 2,5-Zoll-Festplatte zu installieren, die Erklärbärkommentare auf dem 4-Zoll-Display in den Untermenüs der Einstellungen und – natürlich – die wirklich mal „tresorhaft“ ausfallende Verarbeitungsqualität gehören dafür eindeutig auf die Habenseite des Auralic.

Fakten:

  • Modell: Auralic Aries G2.1
  • Kategorie: Streaming Bridge/ Digital Transport, Server
  • Preis: 5.499 Euro
  • Maße & Gewicht: 34 x 32 x 9.6 cm (BxHxT), 9,3 kg
  • Farbe: Schwarz, Silber
  • Eingänge: 1 x LAN RJ45, 1 x USB-A für Datenspeicher, Wifi, Bluetooth, Airplay
  • Ausgänge (DAC Out):je 1 x USB, Toslink, RCA, AES/EBU
  • Formate: AIFF, ALAC, APE, DIFF, DSF, FLAC, OGG, WAV, AAC, MP3, MQA, WMA | PCM bis max. 32 Bit/384 kHz, max. DSD512
  • Streamingdienste: Qobuz, TIDAL, HighResAudio, Amazon Music, Spotify Connect, Internet Radio
  • Sonstiges: optionale interne 2,5-Zoll-Festplatte, proprietäres Lighting OS, 4-Zoll-Display
  • Garantie: 3 Jahre nach Registrierung

Hersteller & Vertrieb:

audioNEXT GmbH
Isenbergstaße 20 | 45130 Essen
Telefon: +49(0)201-799 39 404
E-Mail: info@audiodomain.de
Web: https://www.audiodomain.de/

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Test: Auralic Aries G2.1 | Streaming-Bridge

  1. 2 Klangtest & Vergleiche: Auralic Aries G2.1
  2. 3 Test-Fazit: Auralic Aries G2.1

Über die Autorin / den Autor

Equipment

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Norma HS-DA1 PRE, Keces S3 Streamer: Melco N50-S38, SOtM sMS-200 ultra & SOtM sPS-500, Volumio Primo

Vollverstärker: Abacus Ampino

Vorstufen: Hochpegel: Funk MTX Monitor V3b-4.3.1, Funk MTX Monitor V3b-4.2.1 (Upgrade von V3b), Funk LAP-2.V3 (Upgrade von Lap-2.V2)

Endstufen: Bryston 7B³, Norma Revo PA 150

Lautsprecher: Wilson Audio SabrinaX, Sehring 903 Serie 2

Kopfhörer: MrSpeakers Ether 2, Denon AH-D9200, AKG K812, RHA T20, Soundmagic E80, AAW Q

Kopfhörerverstärker: Norma HS-DA1 PRE, Keces S3, Reußenzehn Harmonie III

Mobiles HiFi: Onkyo DP-X1, iBasso DX-80

Kabel: Lautsprecherkabel: Kimber Carbon 16, HMS Armonia, WSS Platin Line LS4, Real Cable BW OFC 400, HMS Fortissimo NF-Kabel: Straight Wire Virtuoso Digitalkabel: USB-Kabel: AudioQuest Carbon, Boaacoustic Silver Digital Xeno, BMC Pure USB1 Netzkabel: Tellurium Q Black, Quantum-Powerchords, Swisscables Reference Netzleiste: HMS Energia MkII

Rack: Lovan Classic II

Zubehör: Stromfilter: HMS Energia MkII Sonstiges: AudioQuest Jitterbug

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 29 m² Höhe: 3,3 m

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