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Test-Fazit: Audioplan Konzert III

Inhaltsverzeichnis

  1. 4 Test-Fazit: Audioplan Konzert III

Audioplan Konzert IIIEs mag in der Topklasse Wandler geben, die noch spektakulärere, extremere Klangbilder zum Besten geben, allerdings sind die Audioplan Konzert III – nicht zuletzt aufgrund ihrer Tieftonmacht und Grobdynamik – ebenfalls alles andere als Waisenknaben. Die ausgereiften Zweieinhalb-Wegler lassen grundsätzlich in keiner HiFi-Disziplin etwas auf sich kommen und überzeugen durch einen sehr breitbandig-ausgewogenen Mix an Meriten:

Grob gefasst – der Klang von Lautsprechern beinhaltet ja deutlich mehr als sich mit zwei, drei Worten abstecken lässt -, vereint sich in der Audioplan Konzert III der leichte, emotionale Zugang zur Musik, wie ich ihn vor kurzem mit der Quadral Titan VIII erlebte (die noch mehr Bassdruck vermittelt, aber in Sachen Bühne weniger präzise ans Werk geht), mit der angenehm unaufgeregten tonalen Ausgewogenheit einer Stereokonzept 3.0 (die weniger Bassdruck, Tiefgang und Grobdynamik liefert) sowie den räumlichen Fähigkeiten meiner Thiel CS 3.7 (die etwas transparenter und feindynamischer spielt, aber den Mittenbereich einen Tick dünner und weniger farbig zeichnet).

Wer auf der Suche nach einem Lautsprecher „mit Schlagseite“, mit Bestwerten in einer bestimmten Disziplin ist, wird womöglich woanders suchen. Wer für seinen Hörraum (> 25 Quadratmeter) einen möglichst neutral-tendenzfreien – gleichwohl tieftonseitig sehr erwachsen auftretenden – und ausnehmend „untechnisch“ klingenden, langzeittauglichen Lautsprecher sucht sowie über halbwegs potente, gerne anspringend zackig klingende Elektronik verfügt, sollte sich diesen unkomplizierten, wohlausbalancierten Wandler unbedingt einmal anhören. Fürwahr ein sehr ausgereiftes Stück HiFi-Technik.

Die Audioplan Konzert III zeichnen sich aus durch …

  • ein hochneutrales, sehr schlüssiges und natürlich wirkendes Klangbild.
  • eine der Preisklasse adäquate, schon recht eindrucksvolle Tieftonmacht, wobei es in den unteren Lagen zudem einwandfrei konturiert und durchhörbar zugeht.
  • einen Mittenbereich mit realistischer, angenehmer Wärme und Deckkraft, die Konzert III legen eine sehr organisch anmutende Stimmwiedergabe an den Tag.
  • einen ebenso unaufdringlichen wie informativen Hochtonbereich bar jedweder unnatürlicher Härte/Schärfe, der allerdings nicht darauf ausgelegt ist, das letzte Quäntchen Luft und knisterende Feinstdynamik herauszukitzeln.
  • hohe Pegelfestigkeit, die Konzert machen vor allen Dingen ab Zimmerlautstärke und drüber hinaus Spaß.
  • eine hervorragende Bühnenabbildung, Ortungsschärfe und Plastizität liegen auf sehr hohem Niveau.
  • eine der Preisklasse angemessene, hohe Verarbeitungsqualität.

Fakten:

  • Modell: Audioplan Konzert III
  • Konzept: 2,5-Wege-Standlautsprecher mit Bassreflexsystem
  • Preis: 15.800 Euro mit Seitenwangen Strukturlack-Schwarz oder -Weiß, Kirschbaum, Buche, Ahorn, Apricot | 17.500 Euro mit Seitenwangen in Klavierlack-Weiß oder -Schwarz
  • Wirkungsgrad: 89dB/1W/1m
  • Nenn-Impedanz: 4 Ohm
  • Maße: 1180 x 270 x 515 mm (H x B x T)
  • Gewicht: 67 kg/Stück
  • Sonstiges: 3 Jahre Garantie, serienmäßig mit Antispikes

Hersteller und Vertrieb:
AUDIOPLAN
Web: www.audioplan.de
eMail: info@audioplan.de
Telefon: 07246-1751

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Test: Audioplan Konzert III | Standlautsprecher

  1. 4 Test-Fazit: Audioplan Konzert III

Über den Autor

Equipment

Digitale Quellen: D/A-Wandler: Linnenberg Telemann, Electrocompaniet ECD 2 CD-Player: Fonel Simplicité Streamer: SOtM sMS-200 ultra & SOtM sPS-500, Auralic Aries Computer/Mediaplayer: Laptop mit JRiver MC

Vollverstärker: Abacus Ampino

Vorstufen: Hochpegel: MTX-MONITOR.V3b-4.2.1 (Upgrade von V3b), Funk LAP-2.V3 (Upgrade von Lap-2.V2)

Endstufen: Bryston 7B³

Lautsprecher: Sehring 903, Quadral Megan VIII

Kopfhörer: Audeze LCD-2, AKG K812, AKG K712 Pro, RHA T20, Soundmagic E80, Shure SRH 1840, AAW Q

Kopfhörerverstärker: NuPrime DAC-10H, Reußenzehn Harmonie III

Mobiles HiFi: Onkyo DP-X1, iBasso DX-80

Kabel: Lautsprecherkabel: HMS Armonia, WSS Platin Line LS4, Real Cable BW OFC 400, HMS Fortissimo NF-Kabel: Straight Wire Virtuoso Digitalkabel: USB-Kabel: BMC Pure USB1, AudioQuest Carbon, Boaacoustic Silver Digital Xeno Netzkabel: Furutech FP-S022N: konfektioniert mit FI-E 50 NCF & FI 50 NCF, Tellurium Q Black, Quantum-Powerchords, Swisscables Reference Netzleiste: HMS Energia MkII

Rack: Lovan Classic II

Zubehör: Stromfilter: HMS Energia MkII Sonstiges: AudioQuest Jitterbug

Größe des Hörraumes: Grundfläche: 29 m² Höhe: 3,3 m

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