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Testfazit: Audiophile FAST cylindric compact

Auch das neue Line-Array der Frankfurter Manufaktur Audiophile FAST zielt nicht auf Technojünger und Metalheads, sondern in erster Linie auf Klassik- und Jazzliebhaber und alle anderen Freunde akustischer Musik: Singer/Songwriter-, Folk-, Blues-Fans etc.

Die Audiophile FAST cylindric compact spielt tonal balanciert, mit etwas sonorerem Einschlag, gibt sich lebendig und informativ – und setzt einen besonderen klanglichen Akzent: Die Raumdarstellung gerät ihr sehr frei, weitläufig und involvierend, und das nicht nur im Sweet Spot zwischen den Boxen, sondern in einem viel größeren Areal als gemeinhin üblich. Klar, wem die räumliche Darstellung der Musik nur wenig bedeutet, der wird dem Zauber der Audiophile FAST wohl nicht erliegen – allen anderen sei ein Probehören aber sehr ans Herz gelegt.

Audiophile FAST cylindric compact, weiß

Das aktuelle Modell klingt nicht wesentlich anders als das modular aufgebaute, das wir vor einiger Zeit im Test hatten – das bedeutet aber gleichzeitig, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis noch einmal deutlich besser geworden ist, schließlich konnte der Einstandskurs um fast ein Drittel reduziert werden. Das sind doch gute Nachrichten.

Steckbrief Audiophile FAST cylindric compact:

  • Insgesamt tonal balanciert, mit leicht wärmerem Einschlag: Im Bass wird etwas mehr draufgelegt, im Grundton lediglich eine Spur – und Richtung Hochton/Superhochton geht es minimal milder zu.
  • Halbtrockene, kräftige Basswiedergabe, die durchaus tief reicht – es gibt in dieser Klasse Boxen, die noch weiter hinab langen.
  • Leicht sonore Mitten, der Übergang zum Hochton ist – Breitbänder-typisch – absolut bruchlos und smooth. Gute Auflösung, im Obertonbereich wäre noch etwas mehr Detaillierung möglich.
  • Es werden sehr differenzierte, deckkräftige Klangfarben geboten, gerade für die überzeugende Darstellung von akustischen Instrumenten ein echter Vorteil!
  • Gutes Rhythmus- und Timinggefühl, ausgeglichene Balance von Attack und Sustain. Auf Maximaldynamik wurde dieser Lautsprecher nicht gezüchtet, aber insbesondere für die Wiedergabe von akustischer Musik ist auch dynamisch für die meisten Anwendungsfälle alles in Butter.
  • Das Highlight: Es wird eine sehr weitläufige und freie musikalische Bühne in den Raum projiziert. Dabei geht es meist schon ein gutes Stück vor der Stereobasis los und je nach Aufnahme wird ein ausnehmend tiefer und breiter Raum aufgespannt. Das Ganze wirkt nicht nur im Sweet Spot sehr glaubhaft und natürlich. Die Abbildung erfolgt präzise und körperlich, aber nicht „rasiermesserscharf“. Das würde auch nicht zur Klangphilosophie passen. Die weiträumige Staffelung klassischer Orchester gerät zum echten Erlebnis.

Fakten:

  • Modell: Audiophile FAST cylindric compact
  • Konzept: 2-Wege-Line Array-Lautsprecher, geschlossenes Gehäuse
  • Preis: 9.300 Euro
  • Anschlüsse: aktiv: analog via Cinch oder XLR, digital via AES/EBU (XLR); passiv: Speakon-Lautsprecherterminal
  • Abmessungen & Gewicht: 150 x 60 x 40 cm (HxTxB (Lautsprecher/Tiefe&Breite: Fuß)), 45 kg/Stück
  • Ausführungen: Lackierung in allen RAL-Farbtönen möglich
  • Sonstiges: Standard ist die Aktivversion (2 x 250 Watt); es gibt eine passive Variante des Lautsprechers
  • Garantie: 2 Jahre

Hersteller & Vertrieb:

Audiophile FAST GmbH
Inselsbergstraße 9 | 65929 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0) 172 – 5731407
E-Mail: info@audiophileFAST.de
Web: www.audiophilefast.de

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    Über die Autorin / den Autor

    Profilbild von Ralph Werner Ralph Werner

    Equipment

    • Analoge Quellen:
      • Festplatte: SME Model 15
      • Tonarm: SME 309
      • Tonabnehmer: MC: Denon DL-103R, Dynavector DV-20X2 H, Transrotor Figaro; MM: Shelter 201
      • Sonstiges: Flux-HiFi (Nadelreiniger), Stack Audio Serene Mat & Stabiliser, VPI HW-16.5 (Plattenwaschmaschine)
    • Digitale Quellen:
      • D/A-Wandler: Rockna Wavelight+
      • Musikserver: Antipodes K22 G4
      • Computer/Mediaplayer: Software: MinimServer/MPD mit JPLAY-App, Squeeze-Server/Player mit Material/iPENG, Roon
      • Sonstiges: Network Acoustics Eno2 (Ethernet-Filter), Pink Faun LAN Isolator, Silent Angel Bonn N8 (Switch)
    • Vorstufen:
      • Hochpegel: Electrocompaniet EC 4.8 MKII
      • Phonoverstärker: BMC Audio MCCI Signature ULN
    • Endstufen:
      • Electrocompaniet AW 800 M
    • Lautsprecher:
      • Acapella High BassoNobile MK2
    • Kopfhörer:
      • Audeze LCD-2, Beyerdynamic DT-990, Sennheiser HD 800 S, Sony MDR-1000X, Teufel Supreme In
    • All-In-One:
      • Ruark Audio R4
    • Kabel:
      • Lautsprecherkabel: Dyrholm Audio Phoenix, fis Audio Studioline
      • NF-Kabel: Dyrholm Audio Phoenix XLR & Cinch, Boaacoustic Blueberry Signal.xlr, fis Audio Livetime (Cinch), Vovox und andere
      • Digitalkabel: Audioquest Cinnamon (Toslink), Audioquest Vodka 48 (HDMI/I2S), Boaacoustic Silver Digital Xeno (USB), fis Audio Magic (LAN-Kabel), Wireworld Series 7 Starlight Gold (S/PDIF koaxial)
      • Netzkabel: fis Audio Blackmagic, fis Audio Studioline
      • Netzleiste: fis Audio Blackmagic
    • Rack:
      • Creaktiv Trend 3 (Rack) auf bFly Audio b.DISC (Spikeaufnahmen) stehend, Stack Audio Auva EQ (Geräte-Entkopplungsfüße)
    • Zubehör:
      • Audes ST-3000 Power Conditioner (Trenntrafo)
    • Größe des Hörraumes:
      • Grundfläche: 40 m²
      • Höhe: 2,45 m