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Testfazit: Alluxity Pre One

Hier stimmt das Gesamtpaket: Die Vorstufe Alluxity Pre One ist tresorartig verarbeitet, besitzt einen zeitlos-modernen Look und bietet viele klangliche Meriten. Der künftige Besitzer sollte zwar eine leicht sonore einer helleren Abstimmung vorziehen, doch solche Hörer soll’s ja geben, und nicht zu knapp. Einschränkend muss ich hinterherschicken: Für ausgemachte Warmhörer dürfte die Gangart der Dänin wohl zu subtil sein, denn es geht hier um Nuancen, nicht ums Färben. Gut so.

Alluxity Pre One - Blick von oben aufs Logo

Neben der sehr charmanten Kombination aus guter Auflösung und wärmerem Tonfall geht für mich die griffig-konkrete Abbildung der Musik als zentrale Stärke der Alluxity-Vorstufe durch. Diese Qualität sorgte bei mir vor allem mit Klassik und gut eingefangenem Jazz, Folk – und bei Stimmen! – für Gänsehautmomente. Wenn Sie sich vom beschriebenen Klangprofil angesprochen fühlen, kann ich Ihnen ein Probehören also nur wärmstens empfehlen.

Steckbrief Alluxity Pre One:

  • Tonal über alles auf der leicht wärmeren Seite angesiedelt, da im Bass/Grundton mit etwas mehr Kraft und im Hochton ein Jota milder unterwegs.
  • Im Bass geht es sehr tief herunter, qualitativ darf man von halbtrocken sprechen – es geht schon noch konturierter, vor allem aber noch weicher.
  • Die Mitten sind nicht einfach nur sonor, sondern sehr schön aufgelöst. Dieser Detailreichtum passt zur Erwartungshaltung in dieser Preisklasse, besonders charmant wirkt er aber gerade deshalb, weil er nicht wie auf dem Silbertablett serviert, sondern geradezu „gediegen“ eingebunden wird. Stimmen und Instrumente kommen deshalb besonders natürlich rüber.
  • Die Präsenzen und der Hochton geben sich ein Jota milder. Tendiert die restliche Kette in die gleiche Richtung, kann etwas „Prickeln“ obenrum fehlen, in neutralen Anlagen sorgt es für verbesserte Dauerhörtauglichkeit.
  • Gutes Dynamikverhalten. Impulshaftes kommt authentisch, manch Mitbewerber geht aber noch unmittelbarer zur Sache.
  • Die virtuelle Bühne öffnet sich bei beziehungsweise leicht vor der Basislinie. Unauffällige Breite der Abbildung, tolle Tiefenstaffelung. Dass die so gut rüberkommt, liegt auch an der zentralen Stärke dieser Vorstufe: Die Alluxity bildet ungemein plastisch-konkret ab. Einzelklänge fasern nicht aus, sondern werden 3D-haft modelliert. Und weil alle Musiker so akkurat auf ihren Plätzen stehen, gelingt die Staffelung überzeugend. Klasse.

Fakten:

  • Kategorie: Hochpegel-Vorstufe
  • Preis: 7.950 Euro
  • Eingänge: 5 x Hochpegel (2 x Cinch, 3 x XLR); RJ45 (Service)
  • Ausgänge: 2 x Pre-Out (Cinch, XLR); Bypass (Cinch)
  • Maße & Gewicht: 435 x 105 x 305 mm (BxHxT), circa 14 kg
  • Farben: Schwarz, Grau, Silber, Orange
  • Leistungsaufnahme im Leerlauf: circa 20 Watt
  • Sonstiges: Fernbedienung
  • Garantie: 2 Jahre

Kontakt

Audio Offensive
Münchener Straße 5
14612 Falkensee

Telefon: +49 (0) 3322 2131655
E-Mail: info@audio-offensive.de
Web: https://www.audio-offensive.de

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    Über die Autorin / den Autor

    Profilbild von Ralph Werner Ralph Werner

    Equipment

    • Analoge Quellen:
      • Festplatte: SME Model 15
      • Tonarm: SME 309
      • Tonabnehmer: MC: Denon DL-103R, Dynavector DV-20X2 H, Transrotor Figaro; MM: Shelter 201
      • Sonstiges: Flux-HiFi (Nadelreiniger), Stack Audio Serene Mat & Stabiliser, VPI HW-16.5 (Plattenwaschmaschine)
    • Digitale Quellen:
      • D/A-Wandler: Rockna Wavelight+
      • Musikserver: Antipodes K22 G4
      • Computer/Mediaplayer: Software: MinimServer/MPD mit JPLAY-App, Squeeze-Server/Player mit Material/iPENG, Roon
      • Sonstiges: Network Acoustics Eno2 (Ethernet-Filter), Pink Faun LAN Isolator, Silent Angel Bonn N8 (Switch)
    • Vorstufen:
      • Hochpegel: Electrocompaniet EC 4.8 MKII
      • Phonoverstärker: BMC Audio MCCI Signature ULN
    • Endstufen:
      • Electrocompaniet AW 800 M
    • Lautsprecher:
      • Acapella High BassoNobile MK2
    • Kopfhörer:
      • Audeze LCD-2, Beyerdynamic DT-990, Sennheiser HD 800 S, Sony MDR-1000X, Teufel Supreme In
    • All-In-One:
      • Ruark Audio R4
    • Kabel:
      • Lautsprecherkabel: Dyrholm Audio Phoenix
      • NF-Kabel: Dyrholm Audio Phoenix XLR & Cinch, Boaacoustic Blueberry Signal.xlr, Vovox und andere
      • Digitalkabel: Audioquest Cinnamon (Toslink), Audioquest Vodka 48 (HDMI/I2S), Boaacoustic Silver Digital Xeno (USB), fis Audio Magic (LAN-Kabel), Wireworld Series 7 Starlight Gold (S/PDIF koaxial)
      • Netzkabel: fis Audio Blackmagic, fis Audio Studioline
      • Netzleiste: fis Audio Blackmagic
    • Rack:
      • Creaktiv Trend 3 (Rack) auf bFly Audio b.DISC (Spikeaufnahmen) stehend, Stack Audio Auva EQ (Geräte-Entkopplungsfüße)
    • Zubehör:
      • Audes ST-3000 Power Conditioner (Trenntrafo)
    • Größe des Hörraumes:
      • Grundfläche: 40 m²
      • Höhe: 2,45 m