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Test-Fazit: Accustic Arts Tube Dac II Mk 2

Wer einen D/A-Wandler in dieser Liga erwirbt, stellt wohl kaum auf das Preis-Leistungs-Verhältnis alleine ab. Man muss schon eine ausgeprägte High-End-Passion, einiges an Kleingeld sowie – seien wir ehrlich – ein Faible für Luxus besitzen. Was das angeht, „liefert“ der Accustic Arts Tube Dac II Mk 2, wie man das heute so sagt. Und zwar nicht zu knapp. Einen solider, schwerer und feiner verarbeiteten D/A-Wandler habe ich noch nicht in den Händen gehalten. Dieser Tresor geht fast schon als Klischee von „Made in Germany“ durch, als durchaus positives freilich.

Klanglich sollte man kein „Spektakel“ erwarten, sondern ein sehr ausbalanciertes, selbstverständlich-richtiges und natürlich wirkendes Klangbild von großer Langzeittauglichkeit. Der Tube Dac II Mk 2 spielt tonal eher auf der Sonnenseite und versteht es, Stimmen und Instrumente ausnehmend körperlich-griffig darzustellen. Vor allem aber ist er ein Allrounder, der viele Talente gekonnt zu einem „untechnischen“ Gesamtklang verbindet.

Accustic Arts Tube Dac II Mk 2

Steckbrief Accustic Arts Tube Dac II Mk 2:

  • Insgesamt spielt der Tube Dac auf der leicht wärmeren Seite von neutral.
  • Der Tiefton ist gut ausgebaut, eher Marke saftig als drahtig. Kontur und Durchzeichnung sind selbstverständlich da, staubtrocken gibt er sich im Bass aber auch nicht. Gerade bei akustischer Instrumentierung klingt es so meist natürlicher. Bei Electronica mit großem Tiefbassanteil oder ähnlichem mag sich mancher noch etwas mehr Durchgriff wünschen.
  • Die mittleren Lagen klingen auf gewisse Weise „edel“. Ursache dafür dürfte die relativ selten zu findende Kombination aus „eher wärmer“ plus hoher Auflösung sein. Die Stimmwiedergabe ist eine Wucht.
  • Der Hochtonbereich wirkt quasi wie eine natürliche Verlängerung der Mitten, also perfekt integriert, niemals aufgesetzt. Ja, es gibt explizitere Wandler, aber im Grunde ist alles da.
  • Grob- und Feindynamik werden selbstverständlich beherrscht. Im Zweifel legt der Accustic Arts mehr Wert auf musikalischen Fluss als auf knallharte Attacke.
  • Der Accustic-Arts-Edeldac zieht ein breites Klangpanorama auf, das sich durchaus nach vorne traut, wenn die Aufnahme es hergibt. Gute, unauffällige Tiefstaffelung. Als besonderes Highlight darf das ausnehmend plastische Herausskulptieren der Klänge gelten. Sein Klangbild wirkt sehr griffig.
  • Die Verarbeitungsqualität ist Maßstäbe setzend, ja luxuriös.

Fakten:

  • Modell: Accustic Arts Tube Dac II Mk 2
  • Konzept: D/A-Wandler
  • Preis zum Testzeitpunkt: 7.990 Euro (Silber), 8.190 Euro (Schwarz)
  • Abmessungen & Gewicht: 100 x 482 x 375 mm (HxBxT), 12 kg
  • Farben: Schwarz und Silber
  • Eingänge: digital bis 192 kHz: 2 x S/PDIF (Cinch), 1 x TOSLINK, 1 x USB 2.0 (asynchron); digital bis 48 kHz: 1 x AES/EBU, 1 x S/PDIF (Cinch), 1 x S/PDIF (BNC)
  • Ausgänge: digital: 1 x AES/EBU, 1 x S/PDIF (Cinch); analog: 1 x symmetrisch, 1 x unsymmetrisch
  • Sonstiges: Eingangsformat PCM bis 24 Bit/192 kHz, Fix-Pegel-Ausgang
  • Leistungsaufnahme: circa 10 Watt im Tube-Standby-Modus, circa 20 Watt im Leerlauf
  • Garantie: 2 Jahre

Vertrieb/Hersteller:

SAE GmbH & Co. KG
Web: www.accusticarts.de
eMail: info@accusticarts.de
Telefon: 07133 – 974 770

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    Über die Autorin / den Autor

    Profilbild von Ralph Werner Ralph Werner

    Equipment

    • Analoge Quellen:
      • Festplatte: SME Model 15
      • Tonarm: SME 309
      • Tonabnehmer: MC: Denon DL-103R, Dynavector DV-20X2 H, Transrotor Figaro; MM: Shelter 201
      • Sonstiges: Flux-HiFi (Nadelreiniger), Stack Audio Serene Mat & Stabiliser, VPI HW-16.5 (Plattenwaschmaschine)
    • Digitale Quellen:
      • D/A-Wandler: Rockna Wavelight+
      • Musikserver: Antipodes K22 G4
      • Computer/Mediaplayer: Software: MinimServer/MPD mit JPLAY-App, Squeeze-Server/Player mit Material/iPENG, Roon
      • Sonstiges: Network Acoustics Eno2 (Ethernet-Filter), Pink Faun LAN Isolator, Silent Angel Bonn N8 (Switch)
    • Vorstufen:
      • Hochpegel: Electrocompaniet EC 4.8 MKII
      • Phonoverstärker: BMC Audio MCCI Signature ULN
    • Endstufen:
      • Electrocompaniet AW 800 M
    • Lautsprecher:
      • Acapella High BassoNobile MK2
    • Kopfhörer:
      • Audeze LCD-2, Beyerdynamic DT-990, Sennheiser HD 800 S, Sony MDR-1000X, Teufel Supreme In
    • All-In-One:
      • Ruark Audio R4
    • Kabel:
      • Lautsprecherkabel: Dyrholm Audio Phoenix
      • NF-Kabel: Dyrholm Audio Phoenix XLR & Cinch, Boaacoustic Blueberry Signal.xlr, Vovox und andere
      • Digitalkabel: Audioquest Cinnamon (Toslink), Audioquest Vodka 48 (HDMI/I2S), Boaacoustic Silver Digital Xeno (USB), fis Audio Magic (LAN-Kabel), Wireworld Series 7 Starlight Gold (S/PDIF koaxial)
      • Netzkabel: fis Audio Blackmagic, fis Audio Studioline
      • Netzleiste: fis Audio Blackmagic
    • Rack:
      • Creaktiv Trend 3 (Rack) auf bFly Audio b.DISC (Spikeaufnahmen) stehend, Stack Audio Auva EQ (Geräte-Entkopplungsfüße)
    • Zubehör:
      • Audes ST-3000 Power Conditioner (Trenntrafo)
    • Größe des Hörraumes:
      • Grundfläche: 40 m²
      • Höhe: 2,45 m