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Test-Fazit: Accustic Arts Mono II

Bei diesen Monoendstufen kann man wirklich in Versuchung geraten, zumal die Accustic Arts Mono II während des Testzeitraumes nicht nur souverän an den beiden La Campanella von Acapella ihren Dienst taten, sondern auch die Zweiwege-Monitore Clockwork Event Horizon zu klanglich gleichfalls beachtlicher Performance antreiben konnten. Stabil bis 2 Ohm und mit genügend Leistung selbst für Wirkungsgradzwerge unter den Lautsprechern ausgestattet, verkörpern die Accustic Arts Mono II zum einen den Prototypen eines klassischen Powerhouses, dankenswerterweise ohne die meist damit verbundene ausufernde Physis zu teilen.

Accustic Arts Mono II

Nicht weniger verlockend stellt sich die andere Seite der Mono II dar. Hier offenbart sich nämlich ein Feingeist mit reichlich Gefühl für musikalische Strukturen, der Töne fließen lässt und es versteht, einen Klang nicht einfach nur zu verstärken, sondern eine emotional ansprechende Reproduktion des musikalischen Geschehens am Lautsprecherterminal abzuliefern. Tatsächlich legen die Mono II die Messlatte, selbst in ihrer nicht gerade spärlich besetzten Preisklasse, reichlich hoch. Eine ernsthafte Versuchung sind sie allemal. Wer ihr erliegt, dürfte zu beneiden sein.

Klangprofil der Accustic Arts Mono II:

  • Die Mono II bestechen durch ihr ungemein kraftvolles und souveränes Klangbild. Das Wort „Leistungsgrenze“ scheint für sie, zumindest in halbwegs üblichen Hörräumen, nur theoretisch von Bedeutung.
  • Die Mittel und Hochtonwiedergabe darf man getrost als mustergültig neutral, unverfärbt und homogen bezeichnen. Etwas mehr „Charakter“ offenbaren die Mono II dafür im Bassabteil. Getreu dem Motto „klotzen, nicht kleckern“ geht es gefühlt ein ganzes Stockwerk tiefer in den Keller als mit anderen mir bekannten Amps dieser Leistungsklasse.
  • Auch wenn die Accustic-Arts-Verstärker fraglos grobdynamisch zu beeindrucken wissen, sind sie keine tumben Haudraufs. Fast nebenbei gelingt es ihnen, feinste Klanggespinste aufzulösen und auch sehr, sehr leise Details ausreichend zu beleuchten.
  • Wie es sich für Amps der Referenzklasse gehört, sind die Monos zu einer ausgesprochen großzügigen Raumabbildung fähig. Exzellente Tiefen- und Breitenstaffelung sind ein „Must have“ in dieser Klasse – das die Accustic Arts Mono II selbstverständlich beherrschen.
  • Musikalischer Fluss und Eleganz zeichnen die Accustic Arts Mono II aus. Transistortypische Härten konnte ich nicht feststellen. Einige Hörer werden möglicherweise sogar eine noch „straightere“ Gangart bevorzugen.
  • Verarbeitung und Design sind der Preisklasse der Accustic Arts absolut angemessen.

Fakten:

  • Konzept: Transistor-Mono-Endverstärker,
    (2 x 300 Watt an 8 Ohm)
  • Preis: 12.500 Euro/Paar (in Schwarz: 12.900 Euro/Paar)
  • Farben: Schwarz und Silber
  • Eingänge/Ausgänge: je 1 x Cinch- und XLR-Input, doppeltes Lautsprecherterminal
  • Abmessungen und Gewicht: 350 x 240 x 430 mm (HxBxT), 25 kg
  • Leistungsaufnahme: circa 100 Watt im Leerlauf (Stück)
  • Garantie: 2 Jahre

Vertrieb/Hersteller:
SAE GmbH & Co. KG
Web: www.accusticarts.de
eMail: info@accusticarts.de
Telefon: 07133 – 974 770

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    Über die Autorin / den Autor

    Profilbild von Frank Hakopians Frank Hakopians

    Equipment

    • Analoge Quellen:
      • Festplatte: TW-Acustic Raven AC
      • Tonarm: Graham Phantom B-44, Analog Tools, Pyon Sound Iris
      • Tonabnehmer: Steinmusic Aventurin 6, Lyra Titan i, Clearaudio Charisma V2, modifiziertes Denon DL 103R
      • Sonstiges: Plattenklemme Musikus von LaMusika, Plattentellermatten von LaMusika, Dereneville und Steinmusic, externer Plattenspielerantrieb Dereneville DAE-01SP
    • Digitale Quellen:
      • D/A-Wandler: Rockna Wavelight+
      • Musikserver: Innuos Zenith SE
      • Sonstiges: Electrocompaniet EMP-2 (Player), Stack Audio SmoothLAN Netzwerkfilter & SmoothLAN Regenerator
    • Vollverstärker:
      • Analog Domain Isis M75D, SRA Röhrenverstärker Melissa
    • Vorstufen:
      • Hochpegel: Silvercore Linestage Two
      • Phonoverstärker: Chord Symphonic, Rike Audio Sabine III, TW-Acustic Raven Phono
    • Endstufen:
      • Dartzeel NHB-108 (Stereo), Tenor Audio 75 Wi (Monos)
    • Lautsprecher:
      • Acapella Harlekin 2
    • Kabel:
      • Lautsprecherkabel: Vovox Textura Fortis, Analog Tools Reference Serie
      • NF-Kabel: Bastanis Imperial, Analog Tools Reference Serie, Akeno Audio Ultimate, Symphonic Line Reference
      • Netzkabel: Acoustic Revive Absolute, Steinmusic Highline
      • Netzleiste: Eigenbau mit Furutech-FI-E30-NCF-Steckdosen
      • Sonstiges: Analog-Tools-Phonokabel (Reference Serie)
    • Rack:
      • Racks von Copulare und Audio Lignum, Basen von Symposium Acoustics und Acapella, Symposium Precision und Ultra und Super-Coupler
    • Zubehör:
      • Stromfilter: Isotek EVO3 Super Titan, Trenntrafos von Steinmusic
      • Sonstiges: Harmonix RFA-7800 Room Tuning Devices, Sicherungen: AHP-Klangmodul IV G, Steinmusic Harmonizer, AHP II Kupfer, Hifi-Tuning Supreme 3 und Audio Magic SHD Beeswax Ultimate & Premiere Ultimate
    • Sonstiges:
      • Racks von Copulare und Audio Lignum, Basen von Symposium Acoustics und Acapella, Symposium Precision und Ultra-Coupler, Harmonix RFA-7800 Room Tuning Devices, Highendnovum Passiver Multivocalresonantor PMR
    • Größe des Hörraumes:
      • Grundfläche: 23,4 m²
      • Höhe: 2,64 m