Sie ist schon seit fünf Jahren erfolgreich am Start: die Diamond-12-Serie von Wharfedale. Mit der neuen Diamond 12i Serie gibt’s nun ein Update. Der bewährte klangliche Grundcharakter, so heißt es bei den Briten, bleibe erhalten; im Detail sei jedoch gezielt nachgeschärft worden – akustisch wie optisch.
Feinschliff statt Neuanfang
Die Diamond-12-Serie zählt seit Jahren zu den gegenwärtig meistverkauften Lautsprecherreihen der vor fast einhundert Jahren von Gilbert Briggs ins Leben gerufenen englischen Marke. Mit der ganz frisch vorgestellten Diamond-12i-Serie verfolgt Wharfedale konsequent den Ansatz, Bewährtes durch gezielte Detailarbeit weiter reifen zu lassen. Verbesserungen an den Gehäuseoberflächen, der Bassreflexabstimmung sowie der Frequenzweiche sollen das visuelle und vor allem das akustische Erlebnis verbessern, ohne an der preislichen Positionierung der Serie zu rütteln.
Bewährtes und Neues: Die Treiber
Bei den eingesetzten Treibern setzt Wharfedale weiterhin auf bekannte Technologien. Die Mittel- und Tieftöner arbeiten mit Klarity-Membranen, einer Mischung aus Polypropylen und Glimmer (ein Schichtsilikat-Mineral). Wie so oft standen hier bei der Entwicklung die sich entgegenstehenden Anforderungen an eine hohe Membran-Steifigkeit und an ein geringes Gewicht im Vordergrund. Optimiert wurden hingegen die Magnetsysteme: Sie kommen nun mit Aluminium-Kompensationsringen zur Reduzierung von Verzerrungen sowie thermisch überlegeneren und dadurch belastbareren Glasfaser-Spulenträgern für vermehrte Linearität auch bei höheren Pegeln.

Drei Kompaktmodelle bietet die Serie – hier die kleine Wharfedale 12.0i in der Oberflächenausführung „Stone Grey“
Optimiert für akustisch schwierige Räume: der Tieftonbereich
Ein Schwerpunkt der Überarbeitung liege im Tieftonbereich, so die Pressemitteilung: Das Entwicklungsteam um Peter Comeau habe das Bassreflexsystem neu abgestimmt, einschließlich Luftführung, Portgeometrie und interner Dämpfung. Ziel war ein straffer geführter Bass mit besserer Kontrolle im Grundtonbereich, insbesondere bei wandnaher Aufstellung oder in akustisch schwierigen Räumen. Davon profitierten laut Wharfedale auch die Übergänge zu den Mitten: Stimmen sollen klarer wirken und Instrumente an Substanz und Präsenz gewinnen.
Weichen neu gestellt
Natürlich blieb bei alldem die Frequenzweiche nicht unangetastet. Die neu abgestimmte Linkwitz-Riley-Schaltung mit optimierter Luftkernspulen-Auslegung – kernlose, verzerrungsärmere Spulen sind übrigens keine Selbstverständlichkeit in dieser Preisklasse – sorge nicht zuletzt für einen kohärenteren Übergang zwischen Hoch- und Mittelton.
Schöner Hören
Und natürlich soll auch das Auge nicht zu kurz kommen: Die Wharfedale-Diamond-12i-Serie ist in drei neuen Oberflächen erhältlich: „All Black“ mit tiefmatter Anmutung, „Walnut-Black“ mit klassischem Holzdekor und schwarzer Schallwand sowie „Stone Grey“ für modern eingerichtete Wohnräume. Unter Strich ergebe sich, so Wharfedale, ein noch hochwertigeres Erscheinungsbild.
Modelle, Preise und Verfügbarkeit
Die „Wharfedale Diamond 12i“-Serie ist ab sofort im Fachhandel erhältlich. Die Preise:
- Wharfedale Diamond 12.0i Kompaktlautsprecher: 299 Euro
- Wharfedale Diamond 12.1i Kompaktlautsprecher: 349 Euro
- Wharfedale Diamond 12.2i Kompaktlautsprecher: 449 Euro
- Wharfedale Diamond 12.3i Standlautsprecher: 749 Euro
- Wharfedale Diamond 12.4i Standlautsprecher: 999 Euro
- Wharfedale Diamond 12.Ci Center: 349 Euro (Stück)
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