Wenn das Richard Wagner noch erlebt hätte: Mit den Lohengrin-Reference-Monoblöcken will VTL die Grenzen dessen verschieben, was von leistungsstarken Röhrenverstärkern erwartet werden kann. 400 Watt pro Kanal, kompromisslose Stabilität und ein durchdachtes Schaltungskonzept wollen dem Anspruch des neuen Referenzverstärkers gerecht werden.
VTL Lohengrin Reference: Hochleistungs-Röhrentechnik
Aufbauend auf den bekannten Siegfried-Reference-Monoblöcken und dem S-400-Stereo-Verstärker verfolgt VTL mit dem „Gralsritter“ das Ziel, hohe Ausgangsleistung mit Kontrolle, Stabilität und musikalischer Feinzeichnung zu verbinden. Rund fünf Jahren intensiver Forschung und Entwicklung seien in den Lohengrin-Amp geflossen, so der deutsche Vertrieb Audio Reference.
Der VTL Lohengrin Reference arbeitet mit einer vollständig symmetrischen Differenzeingangs- und Treiberarchitektur. Das kalifornische Unternehmen verzichtet dabei bewusst auf globale Gegenkopplung und setzt stattdessen auf lokale, schnelle Rückkopplungsschleifen, um Phasenverschiebungen zu minimieren und die Klangkontrolle zu erhöhen. Das Resultat sei eine hohe Bandbreite bei gleichzeitig stabiler Lautsprecheransteuerung, so VTL.
Bestückung, Modi, Leistung
Pro Monoblock kommen acht Leistungsröhren des Typs 6550 oder KT-88 zum Einsatz. Im Tetrodenmodus liefert der Verstärker bis zu 400 Watt an 5 Ohm, im Triodenbetrieb stehen immer noch 200 Watt pro Kanal zur Verfügung. Die Ausgangsimpedanz bleibt dabei niedrig, was eine kontrollierte Wiedergabe auch an komplexen Lautsprecherlasten ermöglichen soll. Ein einstellbarer Dämpfungsfaktor erlaubt zudem die Anpassung an unterschiedliche Lautsprecher und Hörvorlieben.
Stromversorgung vom Feinsten
Großen Aufwand betreibt VTL auch bei der Stromversorgung. Präzisionsgeregelte Anoden- und Schirmspannungen sollen die Arbeitspunkte der Röhren unter hohen Lasten stabil halten. Ein mikroprozessorgesteuertes Bias-System überwacht automatisch die Ruheströme, erkennt Fehlerzustände und schützt die Ausgangsröhren. Ergänzt wird dies durch eine Standby-Funktion mit reduziertem Röhrenstrom, was die Lebensdauer der Röhren erhöhen soll.

Rückansicht des VTL Lohengrin Reference: Hinein geht’s symmetrisch via XLR oder unsymmetrisch via Cinch
Die Ausstattung umfasst symmetrische XLR- sowie unsymmetrische Cinch-Eingänge und hochwertige Lautsprecheranschlüsse. Frontplatten aus stranggepresstem Aluminium, massive Gehäusekonstruktion und verbesserte Belüftung unterstreichen den Anspruch als kompromisslose Referenzkomponente. Jeder Monoblock bringt rund 77 Kilogramm auf die Waage.
Souverän
Auch klanglich ziele der VTL Lohengrin Reference auf maximale Souveränität. Laut Hersteller überzeuge der Verstärker mit hoher Durchzeichnung, feiner mikrodynamischer Auflösung und einer präzise gestaffelten Bühnenabbildung. Stimmen und Instrumente sollen klar ortbar sein, während die Basswiedergabe kontrolliert und kraftvoll bleibt. Der Klangcharakter wird als lebendig und unmittelbar beschrieben, ohne an tonaler Ausgewogenheit einzubüßen.
Preis und Verfügbarkeit
Sie ahnen schon, alles das hat seinen Preis: Die voraussichtlich ab März 2026 erhältlichen Monoendstufen VTL Lohengrin Reference schlagen mit 125.000 Euro/Paar zu Buche.
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