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Streamingverstärker Cambridge Audio Evo 300: Das Powerkonzentrat!

von Jochen Reinecke

All-in-One-Verstärker mit Streamingmöglichkeit erfreuen sich im modernen Wohnraum großer Beliebtheit, stoßen bei besonders leistungshungrigen Lautsprechern jedoch hin und wieder an ihre Grenzen. Die britische HiFi-Schmiede Cambridge Audio möchte dieses Dilemma nun mit dem neuen Evo 300 lösen.

Kompakt, aber kompromisslos

Fünf Jahre nach der Premiere des Erfolgsmodells Evo 150 spendieren die Londoner Entwickler dem bekannten Konzept einen ordentlichen Leistungsschub. Trotz des gewohnt kompakten – nämlich 39 Zentimeter breiten und 9 Zentimeter hohen – Gehäuseformats soll die neue Verstärkerschaltung beachtliche Leistungsreserven mobilisieren und gleichzeitig als umfangreich ausgestattete Digital-Zentrale fungieren.

Das 7,8 Zoll (20 Zentimeter) große Farbdisplay des Cambridge Audio Evo 300
Der Cambridge Audio Evo 300 kommt mit großem Farbdisplay (7,8 Zoll beziehungsweise 20 Zentimeter)

Kanaltrennung und die Kraft von 600 Watt

Um die angegebene Performance von zweimal 550 Watt RMS an 4 Ohm (bzw. 300 Watt an 8 Ohm) ohne thermische Probleme in dem flachen Gehäuse unterzubringen, setzen die Briten auf eine Class-D-Verstärkerstufe. Diese basiert auf den bekannten NCOREx-Modulen von Hypex. Für maximale Kanaltrennung und Signalreinheit spendiert Cambridge Audio dem Evo 300 einen konsequenten Dual-Mono-Aufbau inklusive getrennter Spannungsversorgungen für jeden Kanal.

Die rückseitigen Anschlüsse des Cambridge Audio Evo 300
Da lässt sich fast alles anschließen: Heckpartie des Cambridge Audio Evo 300

Sauber separiert

Auch die internen Sektionen für die Digital-Analog-Wandlung, die Vorverstärkung und die Lautstärkeregelung wurden physisch voneinander isoliert. Ein „hochpräziser“ (so die Briten) analoger Lautstärkeregler mit kanalgetrennter Signalführung soll zudem dafür sorgen, dass Dynamikumfang und Stereo-Abbildung selbst bei leisen Pegeln vollständig erhalten bleiben. Für die Wandlung digitaler Daten zeichnet der bewährte ESS Sabre ES9038Q2M Chip verantwortlich, der Auflösungen bis zu 32 Bit/768 kHz und DSD512 verarbeitet.

It’s a kind of StreamMagic

Das Herzstück der digitalen Abteilung des Cambridge Audio Evo 300 bildet die hauseigene Streaming-Plattform StreamMagic. Über die zugehörige App lassen sich gängige Dienste wie Spotify Lossless Connect, Tidal Connect, Qobuz Connect, Amazon Music und Deezer ansteuern. Ergänzend dazu zeigt sich der Verstärker via Roon Ready, Google Cast und AirPlay 2 auch kompatibel mit gängigen Multiroom-Umgebungen. Auf der physischen Digitalseite stehen neben optischen und koaxialen Eingängen sowie USB-B überdies eine HDMI-eARC-Buchse für den Fernsehton zur Verfügung.

Die Cambridge-Audio-Streamingplattform StreamMagic in der Schaltung des Cambridge Audio Evo 300
Eigengewächs: Die Cambridge-Audio-Streamingplattform StreamMagic

Ein Herz für Analogies

Im Gegensatz zu vielen puristischen Streaming-Komponenten vernachlässigt der Cambridge Evo 300 die analoge Welt nicht: Neben einem symmetrischen XLR-Eingang und zwei Cinch-Paaren verbauen die Engländer freundlicherweise sogar eine dedizierte MM-Phonostufe für Plattenspieler. Ein frontseitiger 6,3-mm-Kopfhöreranschluss sowie geregelte Vorverstärkerausgänge runden das Anschlusspanel ab.

Preis & Verfügbarkeit:

Erhältlich ist der neue Streamingverstärker Cambridge Audio Evo 300 im Laufe des Monats Juni, der Preis: 3.999 Euro.

Kontakt

Cambridge Audio
Gallery Court, Hankey Place
GB 20095 London SE1 4BB

E-Mail: info@cambridgeaudio.com
Web: https://www.cambridgeaudio.com/eur/de

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