Sonus faber präsentiert die Olympica-G3-Lautsprecherserie: Italienische Handwerkskunst trifft auf Flaggschiff-Technik
von Jochen Reinecke
Die italienische Premium-Schmiede Sonus faber überarbeitet eine ihrer traditionsreichsten Lautsprecher-Familien und schickt die Serie Olympica G3 frisch ins Rennen. Mehr als zehn Jahre nach der Premiere der Ur-Serie paart die nunmehr dritte Generation das weltbekannte, vom Renaissance-Architekten Andrea Palladio inspirierte Design mit moderner Akustik-Technologie.
Sonus faber Olympica G3: Blütendesign und Kork-Dämpfung
Viele der Neuerungen seien, so die Italiener, direkt vom Flaggschiff Suprema abgeleitet worden. Entstanden sind dabei edel anmutende Klangskulpturen, die feinstes Echtholz und Aluminium mit anspruchsvoller High-End-Audio-Technologie verschmelzen lassen.

Um den Klang von Gehäuse-Einflüssen zu befreien, haben die Ingenieure aus Vicenza das Innenleben der Serie erheblich umgestaltet. Dreh- und Angelpunkt im Mitteltonbereich ist das neue Camelia-Chassis, dessen Membranform optisch einer Kamelienblüte gleichen soll. Diese spezielle Struktur bricht unerwünschte Eigenresonanzen der Faser-Membran auf natürliche Weise. Die Membran atmet dabei rückseitig durch einen optimierten Korb, dessen Design von den natürlichen Strukturen einer Honigwabe beeinflusst („Organic Basket“) wurde und deshalb Kompressionseffekte minimiere, so die Italiener, während ein neuer Aluminium-Phase-Plug für ein sauberes Abstrahlverhalten sorgen soll.

Ein unkonventioneller Kniff verbirgt sich im Inneren der beiden großen Sonus-faber-Standboxen Olympica III und V: Hier ist die separate Mittel-Hochton-Kammer mit Kork ausgekleidet. Das organische Naturmaterial besitzt Sonus faber zufolge hervorragende akustische Eigenschaften, dämpfe stehende Wellen effektiver als synthetische Dämpfungsstoffe – und verhelfe auf diese Weise der neuen Lautsprecherserie zu einer „plastischen, extrem lebensechten“ Stimmenwiedergabe.
Sonus faber Olympica G3: Line-up für Stereo und Heimkino
Die Gehäuseform bleibt der asymmetrischen und bei Sonus faber stilprägenden Lauten-Silhouette treu, präsentiert sich aber im Detail verfeinert. Das Gehäuseoberteil ziert ein im 45-Grad-Winkel angeordnetes Fischgrätfurnier, das an die legendäre Stradivari erinnert und von Aluminium-Akzenten eingefasst wird. Das Portfolio deckt allerlei Raumgrößen und Konfigurationen ab.
Als Flaggschiff thront die Sonus faber Olympica V G3 an der Spitze der Serie. Der mächtige 3-Wege-Standlautsprecher ist für große Hörräume konzipiert und liefert das maximale dynamische Fundament.
Eine Nummer kompakter, aber ebenfalls mit Drei-Wege-Bestückung, präsentiert sich die Olympica III G3, die audiophile Höchstleistungen mit wohnraumfreundlichen Proportionen verheiratet.
Für kleinere Räume steht die Sonus faber Olympica I G3 bereit – ein klassischer 2-Wege-Regallautsprecher, der die typische Intonierung und Räumlichkeit der Serie auf kompaktem Raum abbildet.
Heimkino-Enthusiasten werden mit dem Olympica Center G3 bedient. Der opulente 3-Wege-Zentrallautsprecher soll eine besonders umfassende Dialogverständlichkeit sicherstellen und fügt sich nahtlos in die Frontkulisse ein.

Abgerundet wird das Programm durch den flachen Olympica Wall G3, einem flexiblen 2-Wege-Wandlautsprecher, der wahlweise als unaufdringliches Stereo-System oder als potenter Surround-Kanal im Wohnzimmer fungiert. Center und Wall können selbstredend auch einzeln geordert werden.
Preise und Verfügbarkeit
Die Lautsprecher der Sonus faber Olympica G3 Kollektion können ab sofort über den autorisierten Fachhandel bestellt werden – die Auslieferung erfolgt voraussichtlich im Spätsommer. Die Preise im Überblick:
- Olympica V G3: 27.000 Euro (Paar)
- Olympica III G3: 21.500 Euro (Paar)
- Olympica I G3: 12.000 Euro (Paar)
- Olympica Center G3: 10.000 Euro (Stück)
- Olympica Wall G3: 7.000 Euro (Stück)
Kontakt
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