Neuer Look, kompromissloserer Sound: Nubert nuControl X-2 & nuPower A-2
von Jochen Reinecke
Der schwäbische HiFi-Spezialist Nubert nutzte die High End 2026 in Wien für einen umfassenden Generationswechsel seiner hauseigenen Elektronik-Sparte. Unter dem Namen Ambient Line präsentierten die Entwickler eine neue Produktfamilie. Zum Start schicken die Schwäbisch-Gmünder mit der DAC-Streaming-Vorstufe Nubert nuControl X-2 und der mächtigen Class-AB-Endstufe Nubert nuPower A-2 ein klassisches Vollformat-Gespann ins Rennen, gefolgt von zwei kompakteren Geschwistern, die später im Herbst erhältlich sein werden.
Nubert nuControl X-2: High-End-Vorstufe mit Touchscreen
Die Schaltzentrale der neuen Serie hört auf den Namen nuControl X-2. Die High-End-Streaming-Vorstufe verarbeitet digitale Datenströme bis hin zu DSD512 sowie PCM-Signale mit bis zu 768 kHz und 32-Bit.

Die Anschlussvielfalt ist beeindruckend: Geboten werden sechs Digitaleingänge inklusive AES/EBU, teilweise durchschleifbar, fünf Hochpegeleingänge (davon zwei XLR), aber auch ein Phonoeingang für MM und MC. Für die akustische Anpassung an die eigenen vier Wände integriert Nubert ein mächtiges DSP-Klangmanagement: Neben umfangreichen Delay-Anpassungen zur Laufzeitkorrektur steht etwa ein vollparametrischer 7-Band-Equalizer bereit.

nuLook …
Optisch bricht Nubert mit dem eher teutonisch-pragmatischen Design der Vergangenheit. Die Front besteht aus einer Kombination aus getöntem Glas und einer gebürsteten Aluminium-Sockelzone samt mattem Drehregler. Ein weiteres Novum für die Serie ist die komplett überarbeitete, nun durchgehend deutschsprachige Bedienoberfläche, die sich wahlweise über die App, die Fernbedienung oder das reaktionsschnelle Touchdisplay auf der Gerätefront steuern lässt. Neben klassischen Streaming-Diensten via WLAN sind auch Bluetooth aptX HD und Low Latency an Bord.
Class AB und zappelnde Zeiger: Nubert nuPower A-2
Als kongenialer Spielpartner fungiert die Endstufe Nubert nuPower A-2. Nubert setzt hier auf einen klanglich ambitionierten Hybrid-Aufbau: Ein „hocheffizientes“ (so die Schwaben) 3-kW-Schaltnetzteil liefert die nötige Energie, während die eigentliche Verstärkung von einer klassischen, diskret mit MOSFET-Transistoren aufgebauten Class-AB-Schaltung übernommen wird. Die Endstufe lässt sich wahlweise im traditionellen Stereo- oder im kraftvollen Monobetrieb fahren.

Als optisches Highlight und Liebeserklärung an die analoge HiFi-Historie thronen zwei große, beleuchtete VU-Meter auf der Front, welche die Leistungsabgabe der Transistoren visualisieren.
Kompakte Alternativen ab Herbst
Wer weniger Stellfläche zur Verfügung hat, für den hält Nubert zudem einen Ausblick auf den Herbst bereit: Dann folgen die kompakte 12-Kanal-Streaming-Vorstufe Nubert nuControl X-c (unterstützt Dolby Atmos Setups bis 7.1.4) sowie die hocheffiziente Class-D-Kompaktendstufe Nubert nuPower D-c.
Preise und Verfügbarkeit
Die Preise für die ab 22. Juni verfügbaren Modelle betragen 4.490 Euro für den Nubert nuControl X-2 und 3.690 Euro für den Nubert nuPower A-2. Für die anderen Komponenten sagen wir: „Stay tuned“ – wir werden rechtzeitig zum Marktstart im Herbst berichten.
Kontakt
Nubert electronic GmbH
Nubertstraße 1
73529 Schwäbisch Gmünd
Telefon: +49 (0) 7171 8712 0
E-Mail: info@nubert.de
Web: https://www.nubert.de/
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