Der Lumin P2 vereint Streamer, DAC und Vorstufe in einem Gerät
von Jochen Reinecke
High-End aus einer Hand: Die Spezialisten von Lumin haben mit dem P2 ein spannendes neues Produkt am Start – nämlich den Nachfolger der Streaming-Vorstufe P1, mit dem das Unternehmen nicht weniger als die ultimative Steuerzentrale für moderne Anlagen anbieten will, um digitale und analoge Quellen ohne klangliche Kompromisse zusammenzuführen.
Digitale Vielfalt und Integration externer Quellen
Der Lumin P2 fungiert als zentrale Schaltstelle für unterschiedlichste Zuspieler. Mit insgesamt neun analogen und digitalen Eingängen lassen sich Streaming-Quellen ebenso einbinden wie klassische Komponenten oder der Fernsehton. Zwei analoge Hochpegelquellen werden unterstützt (Cinch und XLR), dazu gibt es zahlreiche Digitaleingänge (S/PDIF optisch/BNC/Cinch, USB – und gleich viermal HDMI). Lediglich Phonofreunde brauchen weiterhin einen externen Vorverstärker.

Beim Streaming hingegen zeigt sich der Lumin P2 wieder komplett offen. Unterstützt werden unter anderem Tidal und Qobuz jeweils inklusive Connect-Funktion, Amazon Music, Spotify, Roon, Audirvana, JPLAY, Plex, TuneIn sowie AirPlay 2.
Technik aus der Referenzklasse
Im Inneren des P2 greift Lumin auf Technologien zurück, die aus den Spitzenmodellen der Marke bekannt sind. Zwei ESS-SABRE-ES9038PRO-DACs arbeiten im Dual-Mono-Layout, ergänzt durch ein Femto-Clock-System, edle Lundahl-Ausgangsübertrager und nicht zuletzt eine aufwendig ausgelegte Stromversorgung mit zwei separaten Ringkerntransformatoren.

Ein besonderes Merkmal ist der optische Netzwerkanschluss („Fibre Network“), der den Player galvanisch vom restlichen Heimnetz entkoppelt. Dadurch lassen sich Störungen minimieren, wodurch die Wiedergabe an Ruhe und Stabilität gewinnen soll.
Für die Lautstärkeregelung nutzt Lumin das sogenannte Leedh-Processing. Dieser digitale Algorithmus passe die Signalamplitude ohne unnötige klangliche Verluste klassischer digitaler Lautstärkeregelungen an. Der Lumin P2 kann dadurch problemlos direkt an Endstufen oder Aktivlautsprecher angeschlossen werden.
Flexibler Einsatz – vom DAC bis zum System-Hub
Je nach Konfiguration lässt sich der Lumin P2 als reiner Streamer, hochwertiger DAC oder vollständige Vorstufe betreiben. In Kombination mit vorhandenen Endstufen oder Aktivlautsprechern wird er zum Herzstück einer kompletten Anlage. Die Steuerung erfolgt über die Lumin-App, eine hochwertige Fernbedienung oder direkt über kompatible Musikplattformen.
Besonders naheliegend – zumindest für den Hersteller, versteht sich – ist die Kombination mit dem separat erhältlichen Lumin AMP. Auf diese Weise soll sich laut Lumin ein „schlankes, leistungsstarkes System, in dem Signalverarbeitung, Lautstärkeregelung und Verstärkung optimal aufeinander abgestimmt sind“, ergeben.
Preis und Verfügbarkeit
Der Streaming-DAC und Pre Lumin P2 ist ab Ende März 2026 erhältlich – und zwar in Schwarz oder Silber. Der Preis: 12.990 Euro.
PS: Lesen Sie hier unseren Test des Vorgängermodells Lumin P1.
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