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Der Netzwerkplayer Leak TruStream

Streaming im Retro-Gewand: Leak TruStream bringt Digitaltechnik ins Mid-Century-Format

von Jochen Reinecke

Das hätte es „damals“ nicht gegeben: Vorhang, auf, die Kultmarke Leak betritt erstmals die Welt des Musikstreamings — und bleibt sich dabei optisch wie konzeptionell treu. Der Netzwerkplayer TruStream schickt sich an, klassische HiFi-Ästhetik mit moderner Plattformtechnik zu verbinden.

Moderne Technik im Walnusskleid

Der neue Netzwerkplayer kombiniert die charakteristische Mid-Century-Optik der Marke mit moderner Streaming-Architektur und ist als vollwertiger HiFi-Baustein konzipiert, der optisch zu den Leak-Vollverstärkern Stereo 130 (ausführlicher Testbericht) und Stereo 230 passt.

Die Frontpartie des Leak TruStream
Wenn das nicht retro ist: Ein kleiner Drehschalter gestattet das Umschalten zwischen Streaming- und DAC-Modus, allerdings wird nur ein USB-Eingang geboten

Im Inneren des Leak TruStream arbeitet eine gemeinsam mit dem Netzwerkspezialisten Silent Angel entwickelte Streamingplattform, deren technischer Fokus – wie sollte es auch anders sein – auf einem stabilen, störarmen Datenfluss liegen soll. Ziel der Entwicklung sei es gewesen, so die Briten, digitale Artefakte und Übertragungsstörungen möglichst gering zu halten, sodass Dynamik, Raumabbildung und feine Details erhalten blieben. Steuern lässt sich der neue Spross der Familie wahlweise über die hauseigene Leak-TruStream-App (iOS und Android), alternativ über die Connect-Apps kompatibler Streaming-Dienste.

Das rückseitige Anschlussfeld des Leak TruStream
Heckpartie des Leak TruStream – erfreulich ist, zumal zu diesem Preis, dass es auch symmetrische Ausgänge gibt

Als Roon-Ready-zertifiziertes Gerät lässt sich der TruStream auch nahtlos in entsprechende Multiroom-Umgebungen integrieren. Zusätzlich stehen AirPlay 2 sowie eine klassische Fernbedienung zur Verfügung, sodass man auf Wunsch auch mal das Smartphone weglegen und ungestört genießen kann. Und na klar streamt der Leak-Player auch von lokalen Musikarchiven auf USB-Speichern oder NAS. Ebenso vermag der Brite Streamingdienste wie Qobuz, TIDAL, Spotify oder auch das Internetradio anzuzapfen.

Rechenkünstler

Eingehende Audiosignale werden automatisch auf 352,8 beziehungsweise 384 kHz hochgerechnet. Dadurch sollen sich mögliche Rechenartefakte aus dem hörbaren Bereich heraus verschieben, während der D/A-Wandler unter optimalen Bedingungen arbeiten kann. Gewandelt wird mit dem gutbeleumundeten ESS-Chip ES9038Q2M. Eine rauscharm ausgelegte Stromversorgung und sorgfältige Signalführung sollen Jitter reduzieren und damit ein Extra an Präzision, Ortungsschärfe und Eingängigkeit abliefern.

Flexible Anschlussmöglichkeiten

Analog stehen Cinch- und symmetrische XLR-Ausgänge bereit, ergänzt durch optische und koaxiale Digitalausgänge sowie USB-Audio-Out. Dadurch lässt sich der TruStream sowohl direkt an analoge Verstärker anschließen als auch in Kombination mit externen DACs nutzen. Übrigens: Wer mag, kann auch Daten per USB zuspielen und den Leak wandeln lassen, weitere Digitaleingänge gibt’s allerdings nicht, das reine Wandeln ist also nicht die zentrale Kompetenz des Leak TruStream.

Zusätzlich verfügt das Gerät über einen integrierten und laut Pressemitteilung dedizierten Kopfhörerverstärker mit Stromgegenkopplung (Current Feedback), der nicht zuletzt für schnelle Dynamik und einen kontrollierten Bass auch bei anspruchsvolleren Kopfhörern bürge.

Preis und Verfügbarkeit

Der Netzwerkplayer Leak TruStream ist ab sofort erhältlich. Der Preis beträgt 1.199 Euro.

Kontakt

IAD GmbH

Johann-Georg-Halske-Straße 11

41352 Korschenbroich

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