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Schwarzes Loch für unerwünschte Töne: KEFs Metamaterial-Absorptionstechnologie

von | 1. September 2020

Von einer ungewöhnlichen Neuentwicklung berichtet der Hersteller KEF in einer aktuellen Pressemitteilung: Man habe eine neue Absorptionstechnik ersonnen, mit deren Hilfe sich drastische Verbesserungen im Lautsprecherbau erzielen lassen sollen. Der Name der Technologie: Metamaterial-Absorptionstechnologie (MAT).

Gemeinsam mit dem asiatischen Unternehmen Acoustic Metamaterials Group hat KEF ein synthetisches Material mit besonderen Fähigkeiten entwickelt. Es soll nahezu sämtliche unerwünschten Frequenzen, die ein Lautsprecher rückseitig abstrahlt, absorbieren und somit Verzerrungen und Resonanzen erheblich reduzieren. Dr. Sebastien Degraeve, Forschungs- und Entwicklungsingenieur bei KEF, sagt dazu: „Wir wollen den Schall hinter den Treibern absorbieren, weil wir die Musik hören wollen und nicht irgendein Artefakt, welches durch den Treiber selbst oder das Gehäuse entsteht.“

Wie man auf dem Foto sieht, handelt es sich bei MAT um eine komplexe Struktur, die an ein Labyrinth erinnert. Jeder der Labyrinthkanäle absorbiert dabei einen spezifischen Frequenzbereich. In Kombination soll die Struktur bis zu 99 % des unerwünschten Schalls absorbieren.

Schon bald, so ist man bei KEF überzeugt, soll diese Technologie in die Entwicklung neuer Lautsprecher des Hauses einfließen. Wir sind gespannt!

Kontakt

GP Acoustics
Kruppstraße 82 - 100
45145 Essen

Telefon: +49(0)201 – 17039-0
E-Mail: info.de@kef.com
Web: https://de.kef.com/

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