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Druckvolles Duo: KEF LS50 Meta und LS50 Wireless II – passive und aktive Kompaktlautsprecher

von | 23. September 2020

Vor Kurzem berichteten wir über die neueste Entwicklung aus dem Hause KEF: das sogenannte Metamaterial, das – laut KEF – bis zu 99 % der unerwünschten Schallwellen absorbieren kann, die von der Rückseite eines Treibers abgestrahlt werden.

Nun hat KEF das Material erstmals in einem Lautsprecher angewendet, dem neuen KEF LS50 Meta – basierend auf dem bereits 2011 vorgestellten Koaxiallautsprecher LS50. Und auch der dort verbaute Uni-Q-Koaxialtreiber liegt inzwischen in der zwölften Generation vor, denn er wird ständig weiterentwickelt. In der aktuellen Inkarnation soll er, der Pressemitteilung zufolge, ein noch detaillierteres, genaueres und gleichmäßiger im Raum verteiltes Klangbild liefern. Ja, der vielzitierte Sweet Spot soll sich sogar fast überall im Hörraum finden lassen. Unter anderem sei dies das Resultat einer neuen Entkopplung am Konushals sowie einer Optimierung des Antriebssystems – was Verzerrungen und Verfärbungen weiter minimiert habe.

KEF LS50 Meta und LS50 Wireless II

Gut zu erkennen: der asymmetrische Bassreflexport auf der Rückseite der KEF LS50 Meta

Doch auch auf das Design des Bassreflexports haben die Briten geachtet. Der asymmetrische Port wurde mithilfe eines Computersystems berechnet, die flexiblen Portwände sollen Resonanzen, die den Mitteltonbereich verfärben können, erfolgreich zurückdrängen.

Wer mag, der kann dazu die ebenfalls neu entwickelten Standfüße mit Kabelkanal KEF S2 erwerben, ein entsprechend eingepasstes Gewinde an der Unterseite der LS50 Meta gestattet die einfache und sichere Fixierung des Lautsprechers auf dem Fuß.

Ebenfalls neu – und gleichfalls mit der Metamaterial-Absorptionstechnologie ausgestattet – ist der KEF LS50 Wireless II, dessen Vorgängermodell wir 2017 im Test hatten. Hier wurde hardware- wie softwareseitig aufgebohrt. Letzteres zeigt sich an einer neuen Wireless-Plattform, die bequemen Direktzugriff auf alle wichtigen Musikdienste wie Spotify, Tidal, Amazon Music, Deezer oder Qobuz bietet. Der Empfang von Internetradio ist natürlich ebenso möglich – und per Apple AirPlay 2 und Google Chromecast lässt sich aus jeder App heraus im ganzen Haus streamen. Roon-Ready ist das System ebenfalls. Bei der Gelegenheit wurde auch die KEF-Connect-App überarbeitet, sodass die Einrichtung und individuelle Konfiguration des LS 50 Wireless II nun noch einfacher vonstatten gehen sollen.

KEF LS50 Meta und LS50 Wireless II

Hier finden viele Spielpartner Anschluss: die aktuelle Auflage der KEF LS50 Wireless. Es gibt einen dezidierten linken und rechten Lautsprecher, auf deren Heckpartien unterschiedliche Anschlüsse residieren

Damit nicht genug: Mithilfe mehrerer Eingänge (HDMI, analog, optisch, koaxial) lassen sich auch kabelgebundene Geräte fast jeder Couleur problemlos mit dem LS50 Wireless II betreiben. Für den Hochtonbereich steht ein separater, neu entwickelter Class-A/B-Verstärker mit einer Leistung von 100 Watt zur Verfügung, den Tiefmitteltonbereich verantwortet ein 280 Watt starker Class-D-Amp.

Ach ja: Die S2-Standfüße können natürlich auch mit der LS5 Wireless II verwendet werden.

Preise:

  • KEF LS50 Meta (Passivlautsprecher): 1.199 Euro
  • KEF LS50 Wireless II (Aktivlautsprecher): 2.499 Euro
  • KEF S2 (Standfüße): 450 Euro

Kontakt

GP Acoustics
Kruppstraße 82 - 100
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Telefon: +49(0)201 – 17039-0
E-Mail: info.de@kef.com
Web: https://de.kef.com/

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