Innuos stellt drei audiophile Switches und einen neuen USB-Reclocker vor
von Jochen Reinecke
Der portugiesische Digitalspezialist Innuos nutzte die Bühne der Wiener High End, um sein Portfolio im Netzwerk- und Reclocking-Bereich massiv auszubauen. Laut Hersteller folgt das neue Quartett einer konsequenten Trickle-Down-Philosophie: Kerntechnologien, die ursprünglich für das Flaggschiff der Nazaré-Serie entwickelt wurden, wandern nun in erschwinglichere Regionen ab. Mit den drei neuen Netzwerk-Switches und einer überarbeiteten USB-Reclocker-Stufe wollen die Entwickler aus Faro nun für jedes Anlagen- und Budgetniveau die passende digitale Peripherie parat haben.
Zuwachs für die audiophile Switch-Klasse
Im Fokus der Präsentation standen drei neue Switch-Modelle, die sich auf zwei Produktfamilien teilen. Der Innuos Next-Gen NET gehört der Zen-Next-Gen-Serie an, es handelt sich um einen High-End-Switch, der optisch und technisch perfekt auf die Servermodelle Zen und Zenith Next-Gen abgestimmt ist, sich laut Vertrieb aber auch als Upgrade für den großen Innuos Statement eignet. Er erbt die Stromversorgung des Zenith Next-Gen (hier der ausführliche Testbericht) und öffnet über eine herunterskalierte Version der WaveNET-Platine die Tür zu Glasfaserverbindungen.

Eine Stufe darunter positioniert Innuos den NET3, der das Erbe des eingestellten PhoenixNET (fairaudio-Testbericht) antritt. Er bringt die Gehäuse- und Netzteileigenschaften der Stream-Serie und kommt mit einem besonders üppig dimensionierten Ringkerntransformator im Full-Size-Gehäuseformat. Abgerundet wird das Switch-Trio durch den kompakten Einstiegs-Switch Innuos NET1, der als idealer Partner für den Stream1 konzipiert wurde (den wir vor einigen Monaten im Test hatten) und der optional über das externe Linearnetzteil LPS1 klanglich aufgewertet werden kann.
Master-Reclocker und flexible DAC-Anbindung
Neben diesen Netzwerk-Verteilern zeigten die Portugiesen mit dem Innuos Next-Gen FLOW eine dedizierte USB-Master-Reclocker-Ausgangsstufe. Die Schaltung soll Digitalsignale vor der Wandlung rigoros von Jitter befreien. Besonderer Clou sind die austauschbaren Ausgangsmodule.
Auf der High End wurde zudem das NazaréFLOW-Optilink-Modul zur direkten optischen Anbindung an Wandler von EMM Labs sowie ein HDMI-basiertes I2S-Modul (beispielsweise für Soulution-Komponenten) präsentiert.
Sämtliche Streaming- und Server-Komponenten des Herstellers setzen weiterhin auf die hauseigene Innuos Sense App, die lokale Musikbibliotheken, Streamingdienste und das CD-Ripping unter einer gemeinsamen, proprietären Bedienoberfläche vereint.
Verfügbarkeit und Preis
Die neuen Innuos-Komponenten kommen gestaffelt auf den Markt.
Die Modelle Innuos NET3 und NET1 sind ab dem dritten Quartal 2026 verfügbar. Der NET1 schlägt solo mit 1.500 Euro zu Buche, während der NET3 bei 5.500 Euro liegt.
Im vierten Quartal 2026 folgen der Switch Innuos Next-Gen NET sowie der Reclocker Innuos Next-Gen FLOW für jeweils 10.900 Euro. Die passenden FLOW-Ausgangsmodule starten preislich bei 3.500 Euro.
Kontakt
Innuos
LOTE 1D / Zona Industrial Vale da Venda
PT 8005-402 Faro
Telefon: +49 (0) 800 724 4538
E-Mail: sales@innuos.com
Web: https://innuos.com/
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