Der Hamburger Lautsprecherhersteller Inklang aktualisiert seine Ayers-Serie in einem nicht unwesentlichen Aspekt: Künftig entstehen die Gehäuse aus hochdichter Faserplatte statt MDF. Ziel der Materialumstellung, so Inklang-Chef Thomas Carstensen, sei eine weiter verbesserte Resonanzkontrolle ohne Änderungen an Konzept oder Abmessungen.
Basisarbeit
MDF gilt als bewährter Industriestandard für Lautsprechergehäuse, vor allem wegen seiner gleichmäßigen Materialstruktur und guten Dämpfungseigenschaften. Mit HDF setzt Inklang nun jedoch auf ein dichteres Material, das physikalisch höhere Steifigkeit und Masse bietet. Laut Hersteller sollen dadurch verbleibende Gehäuseresonanzen weiter reduziert werden, was sich insbesondere in einer ruhigeren Wiedergabe und präziserem Tiefton bemerkbar mache. Gleichzeitig steigt das Gewicht der Lautsprecher um rund zehn bis fünfzehn Prozent.
Evolution statt Revolution
Technisch bleibt die Wandstärke der Ayers-Modelle bei 19 Millimetern, profitiert jedoch von der höheren Materialdichte. Die Umstellung versteht Inklang als konsequente Weiterentwicklung bestehender Konstruktionen, nicht als grundlegenden Modellwechsel. Entsprechend bleiben Klangabstimmung und äußere Formgebung unverändert.
Die Referenz
Ein Bezugspunkt für die Materialwahl ist das Flaggschiff Ceterra 70R Black Edition (ausführlicher Testbericht), bei dem der Hersteller bereits HDF mit überdies deutlich größeren Materialstärken einsetzt. Die Erfahrungen aus diesem Modell fließen nun in die Serienfertigung der Ayers-Reihe ein.
Die Auslieferung der aktualisierten Inklang-Ayers-Lautsprecher hat bereits begonnen. Das bedeutet auch: Wer ab jetzt bestellt, erhält automatisch die HDF-Variante.
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