Wer das Außergewöhnliche liebt und sich nicht mit audiophilem Kleinklein zufrieden gibt, der dürfte die Neuheit aus dem Hause Dan D’Agostino mit einem Zungenschnalzen goutieren: Der neue Momentum Z soll als Mono-Endverstärker extreme Leistungsreserven mit präziser Kontrolle verbinden.
Dan D’Agostino Momentum Z: Power für alle Lebenslagen
Der neue Dan D’Agostino-Monoblock wurde anlässlich des 15-jährigen Firmenjubiläums entwickelt und versteht sich als konsequente Weiterführung der Momentum-Plattform. Ziel sei es gewesen, maximale Stromlieferfähigkeit mit nochmals gesteigerter Stabilität, Geschwindigkeit und klanglicher Präzision zu kombinieren, so die Amerikaner.

Panzerschrankartiger Aufbau: An Material und Verarbeitungsqualität wurde beim Dan D’Agostino Momentum Z offensichtlich nicht gespart
Der Momentum-Z-Verstärker liefert 500 Watt an 8 Ohm, 1.000 Watt an 4 Ohm und bis zu 2.000 Watt an 2 Ohm – pro Kanal, versteht sich. Diese Leistungsdaten stehen exemplarisch für das zugrunde liegende Konzept einer extrem stromstabilen Ausgangsstufe, die auch unter wechselnden Lastbedingungen ihre Kontrolle behält. Herzstück der Konstruktion ist der neu entwickelte „Kinetic Drive Regulator“, der Versorgungsspannungen und Betriebsparameter kontinuierlich überwacht und stabilisiert.
Freundlicher Empfang
Eine weitere Neuerung betrifft die Eingangsstufe. Erstmals hat man sich bei Dan D’Agostino im Momentum Z für eine JFET-basierte Eingangsschaltung entschieden, um von deren hoher Eingangsimpedanz, dem geringen Rauschen und einer möglichst linearen Übertragungscharakteristik zu profitieren.
Betriebszustände im Blick
Die Verstärkerschaltung des Momentum Z arbeitet vollständig analog. Ergänzend kommt eine softwarebasierte Überwachung ins Spiel, die Betriebszustände wie Temperatur, Vorspannung, Netzspannung oder Stromaufnahme in Echtzeit kontrolliert. Über den integrierten RJ45-Ethernet-Anschluss lassen sich diese Daten über einen Webbrowser abrufen, ebenso wie die Einstellungen des Frontpanels. Der Momentum Z integriert sich damit nicht nur klanglich, sondern auch funktional in moderne High-End-Setups.

Das Anschlussfeld des Dan D’Agostino Momentum Z inklusive Ethernetbuchse zur Verbindung mit dem Heim-Netzwerk – das Audiosignal wird symmetrisch zugeführt
Unverwechselbar
Gestalterisch bleibt der Monoblock der unverwechselbaren Designsprache von Dan D’Agostino treu.

Ikonisches Design: Das hellgrün hintergrundbeleuchtete „Bullauge“ gehört bei Dan D’Agostino natürlich dazu
Dominantes Element sind die massiven Kühlkörper aus Kupfer, die freilich nicht nur das Erscheinungsbild prägen, sondern auch technisch eine Schlüsselrolle spielen, wird doch dank der deutlich höheren Wärmeleitfähigkeit gegenüber Aluminium die entstehende Wärme der Transistoren besonders effizient und gleichmäßig abgeführt. Das sorgt für stabile Arbeitsbedingungen der Elektronik, erhöht die Betriebssicherheit und trägt zur langfristigen Zuverlässigkeit bei. Das zentral platzierte, grün illuminierte Leistungsinstrument setzt schließlich den bekannten visuellen Akzent der Momentum-Serie fort.
Preis und Verfügbarkeit
Einen kleinen Haken hat die Sache allerdings, Sie ahnen es bereits: Die ab März 2026 erhältlichen Monoendstufen Dan D’Agostino Momentum Z kosten stolze 150.000 Euro/Paar. Aber man wird ja noch träumen dürfen …
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