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Highendig-klassisch und nur echt in Class A: Vollverstärker Vincent SV-600 & CD-Player CD-600

von Jochen Reinecke

Der bereits seit über 30 Jahren aktive, deutsche HiFi-Spezialist Vincent feiert die Rückkehr einer bekannten Modellreihe und kündigt mit dem Class-A-Vollverstärker SV-600 und dem CD-Spieler CD-600 die ersten Vertreter der neuen solidLine 2.0 an. Die Kombi orientiert sich optisch am Design der ersten solidLine-Generation von 1999 samt dreifach unterteilter Frontblende.

Vincent SV-600: Kraftmeier mit Class-A-Schaltung und HDMI ARC

Reine Transistortechnik im vollsymmetrischen Schaltungsdesign prägt den bis auf die Digitalsektion highendig-klassisch anmutenden Vollverstärker Vincent SV-600. Der knapp 22 Kilogramm schwere, im oberrheinischen Iffezheim entwickelte Bolide arbeitet noch dazu mit heutzutage immer rarer werdender Class-A-Schaltung und schickt mittels kanalübergreifend 16 verbauter Leistungstransistoren sowie eines üppigen Ringkerntransformators dennoch mehr als 300 Watt pro Kanal (4 Ohm) an die Lautsprecherklemmen. Die FET-Differenzverstärkung soll dabei für extrem kurze Reaktionszeiten und ein besonders sauberes Signal bürgen.

Die Frontpartie des Vincent SV-600 mit VU-Metern
Klassischer Boliden-Look mit schicken VU-Metern: die Frontpartie des Vincent SV-600

Klassisch analog und praktisch digital …

Neben sechs analogen Eingängen (Cinch und natürlich XLR sind im Angebot) bietet der Vincent SV-600 eine praxisgerechte Digitalabteilung: Koaxiale und optische Eingänge werden durch einen HDMI-ARC-Anschluss für die komfortable Anbindung an den Fernseher ergänzt. Zudem erlaubt das integrierte Bluetooth-Modul die kabellose Zuspielung direkt vom Smartphone oder Tablet.

Die rückseitigen Anschlüsse des Vincent SV-600
Der Vincent SV-600 bietet ein durchaus reich bestücktes Anschlussfeld – inklusive Anschlüsse für zwei Lautsprecherpaare

Vincent CD-600: Hochwertiges Laufwerk und vierfache Kanalschaltung

Der passende CD-Spieler Vincent CD-600 wiegt über 8 Kilogramm und konzentriert sich ganz aufs präzise Auslesen rotierender Silberlinge. Im Zentrum steht unter anderem ein speziell für die Audio-Wiedergabe konzipiertes Sanyo-Schubladenlaufwerk, das von einer eigens entwickelten Servo-Software gesteuert werde, so die Pressmitteilung. Die digitale Signalverarbeitung übernimmt ein ESS-Sabre-ES9038Q2M-Wandlerchip.

Die Frontpartie des CD-Spielers Vincent CD-600
Auch der CD-Spieler Vincent CD-600 kommt mit dreifach unterteilter Frontblende

Vier Kanäle und viel Schaltungsaufwand

Ein technisches Highlight im Inneren des CD-Spielers sei laut Vincent die Signaltopologie: Jeder der vier (Stichwort: Symmetrie) Kanäle besitze eine eigene Filter-, Verstärker- und Pufferschaltung, um Übersprechen zu minimieren. Ausgangsseitig stehen neben analogen Cinch- und symmetrischen XLR-Buchsen auch digitale Ausgänge (Coax + Toslink) bereit, falls ein externer Wandler die D/A-Konvertierung übernehmen soll.

Verfügbarkeit und Preis

Der Vollverstärker Vincent SV-600 und der CD-Player CD-600 sind ab sofort in den Farbvarianten Schwarz und Silber erhältlich. Der SV-600 kostet 3.199 Euro – und für den CD-Spieler CD-600 werden 1.899 Euro aufgerufen; beide Geräte werden wie bei Vincent üblich in Asien gefertigt. Vincent-Komponenten spielten in unseren Tests häufig etwas wärmer und richteten sich durchaus eher an Genießer – wir sind gespannt, ob diese Klangphilosophie bei den neuen solidLine-Geräten weitergepflegt wird.

Kontakt

Sintron Distribution GmbH (Vincent)
Südring 14
76473 Iffezheim

Telefon: +49 (0) 7229 182950
E-Mail: info@sintron.de
Web: https://www.vincent-tac.de/

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