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Børresen M3 und M6: Standlautsprecher der Superlative

von | 4. Juni 2023

Der in Dänemark beheimatete Hersteller Børresen schickt mit dem M3 und dem M6 gleich zwei neue Standlautsprecher der absoluten Referenzklasse ins Rennen. Konzept, Verarbeitung und nicht zuletzt der Klang sollen sich auf höchstem Niveau bewegen, heißt es.

Børresen M3 und M6: konzeptionelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Bei beiden Modellen handelt es sich um ausgewachsene Standlautsprecher. Ausgewachsen ist hier durchaus wörtlich zu nehmen, denn der größere M6 ist mit 1,94 Metern Höhe buchstäblich übermannshoch. Der M3 misst immer noch 1,54 „Höhenmeter“. Der aufwändigen Gehäusekonstruktion geschuldet sind auch die recht hohen Gewichte, so bringt der Børresen M6 insgesamt 86 Kilogramm auf die Waage – und der Børresen M3 wiegt 68 Kilogramm.

Sowohl bei den M3 als auch bei den M6 kommt das Dreiwegeprinzip zum Einsatz. Ein Bändchenhochtöner kümmert sich um die Höhenwiedergabe ab 2.500 Hertz, während dynamische Viereinhalbzöller den Tief- und Tiefmittelton bestellen. Beim Børresen M3 kommen vier dieser Treiber zum Einsatz, wobei jeweils zwei im Tief- und Mitteltonbereich parallel laufen – und bei den M6-Lautsprechern gibt es jeweils drei parallel laufende, also insgesamt sechs dynamische Konustreiber. Deren Körbe werden übrigens im 3D-Druck aus Zirkonium hergestellt, ein Material, das laut Børresen maximale Steifigkeit, mithin minimale Vibrationen und Resonanzen verspricht. Die Membranen wiederum sind vierlagig: Sie bestehen aus zwei Karbonfaserschichten mit einer Trennschicht aus Aramidwaben – und erhalten dann noch einen Titanüberzug mit Supreme-Beschichtung.

Børresen M3 und M6 im Vergleich

Die Børresen M3 (links) und M6 im Vergleich der Front- und Seitenansichten

Der geschlossene Børresen-Bändchenhochtöner hat eine Effizienz von 94 dB – die gesamten Lautsprecherkonstruktionen sind mit jeweils 89 dB/W/m deklariert – und arbeitet ab 2,5 kHz aufwärts. Mit einer bewegten Masse von nur 0,01 Gramm soll er mit höchster Geschwindigkeit aufwarten. Es wurden, so heißt es bei Børresen, Finite-Elemente-Methoden eingesetzt, um das magnetische Flussfeld, die Bewegung des Treibers und die Gesamteffizienz und Linearität des Hochtöners zu optimieren.

Ein ähnlicher Aufwand wurde ebenso bei der Innenverkabelung sowie beim Gehäuseaufbau getrieben, letzteres zeigen die Fotos sicherlich eindrucksvoll. Das alles hat natürlich auch seinen Preis: Für die Børresen M3 wird ein Paarpreis von nicht ganz unerheblichen 250.000 Euro fällig – und die Børresen  M6 kostet bereits eine halbe Milllion Euro, in Zahlen: 500.000 Euro.

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