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Audioplan Verstärker & Racks: Planvoll

Der im baden-württembergischen Malsch beheimatete Audiovertrieb und Hersteller Audioplan zählt sicherlich mit zu den traditionsreichsten – der junge Elton John war beispielsweise Fan der legendären Kontrapunkt-Lautsprecher – hiesigen Akteuren am HiFi-Markt. Eine kurzfristigen Trends widerstehende, nachhaltig gepflegte Produktpalette mit langen Lebenszyklen und die Besonderheit, dass man sich in Malsch zum Teil in die Entwicklungsarbeiten der Vertriebsmarken aktiv einbezieht und so durchweg konsistent feinabgestimmte Komponenten anzubieten vermag, haben Audioplan eine treue Fangemeinde beschert.

Zu alledem passt dann wohl auch, dass weiterentwickelte oder gänzlich neue Audiokomponenten ohne größeres Marketinggetöse mal en passant auf Messen wie der Hifedeluxe – die ja kürzlich parallel zur High End in München stattfand – präsentiert werden:

Zu den besonderen Highlights unter den Neuankömmlingen im Audioplan’schen Portfolio zählt dabei sicherlich der Vollverstärker Jadis Orchestra Reference 20 (5.000 Euro), eine Sonderversion zum zwanzigsten Jahrestag der Orchestra-Linie mit KT120-Bestückung, Röhrenabdeckung, Audioplan-Signature-Tuning und speziellen Blenden.

Nicht minder relevant sind die neuen Racks von Lovan (links im Bild): Die bisherige Classic-II-Serie, aktuell werden noch Restbestände zu vergünstigten Preisen angeboten, gehört sicherlich zu den Lösungen mit dem interessantesten Preis-Sound-Verhältnis am Markt und verrichtet entsprechend auch in zwei fairaudio-Hörräumen ihren Dienst, die modulare, leichtgewichtige Bauweise bürgt dabei für eine hohe Praxistauglichkeit. Als neue „Klassiker“ im Rackprogramm hat Audioplan nun ganz frisch die Lovan SGM-Racks am Start: Die Multiplex/Edelstahl-Konstruktionen sind für zirka 350 Euro pro Etage erhältlich und sollen klanglich noch avancierter aufspielen.

Auch in Sachen Kabel vermeldet Audioplan Neuigkeiten: Das NF-Kabel Maxwell U (3.000 Euro/Stereometer, im Bild rechts) sei die aktuelle Kulmination jahrzehntelanger Entwicklungsarbeit und eines der persönlichen Highlights von Entwickler Thomas Kühn.

Die Vorführung auf der Messe geriet – typisch Audioplan ­– ausnehmend organisch und klangfarbentreu. Beeindruckend war aber auch die extrem tiefe, gleichwohl unaufdringliche, saubere Basswiedergabe, die wohl nicht zuletzt auf die Lautsprecher Konzert III zurückging, jedenfalls wurden hier durchaus Erinnerungen an unseren Test der Konzert III wach.

Weitere  Neuvorstellungen und Komponenten der Vorführanlage waren der Plattenspieler Jadis Hestia (um 26.000 Euro), die Netzfilter Audioplan PowerPlant 1500 Serie 2 (zirka 2.800 Euro), die Vorstufe Tsakiridis Devices Alexander (Bildmitte, MM-Phono: 2.500 Euro, MC-Phono: 3.200 Euro) sowie die Monoblöcke Tsakiridis Devices Apollon Ultra (3.600 Euro) mit unter anderem vier KT120-Röhren, Mundorf Caps etc.

Kontakt

Audioplan
Goethestraße 27
76316 Malsch
Deutschland

Telefon: +49(0)7246-1751
E-Mail: info@audioplan.de
Web: https://www.audioplan.de

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