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Arcam kehrt mit der Radia-Serie zur Lautsprecherfertigung zurück

von | 14. Februar 2026

Wenn das keine spannende Meldung ist: Arcam meldet sich mit der neuen Radia-Lautsprecherserie nach langer Pause im Lautsprechersegment zurück. Das vollständige Line-up für Stereo- und Heimkinoanwendungen will das Elektronik-Know-how der Marke konsequent auf die Schallwandler übertragen – abgestimmt auf moderne Wohnräume ebenso wie flexible Systemkonzepte.

Das Arcam-Radia-Line-up für Musik und Heimkino

Die neue Baureihe ergänzt die 2023 vorgestellte Radia-Elektronikfamilie und umfasst zwei Regal- und zwei Standlautsprecher, einen Center-Speaker sowie einen aktiven Subwoofer. Ziel ist ein in sich geschlossenes Sortiment, das sich sowohl für hochwertige Stereoanlagen als auch für ambitionierte Mehrkanal-Setups eignet.

Der Kompaktlautsprecher Arcam Radia R25

Die Arcam Radia R25 ist der kleinste Kompaktlautsprecher der Serie

Obwohl man Arcam heute vor allem für Verstärker und digitale Quellen kennt, knüpft die Marke mit der Radia-Lautsprecherserie an frühere Entwicklungen an. Bereits in den 1980er Jahren hatte das Unternehmen mit eigenen Modellen internationale Anerkennung erhalten. Für die neue Serie griff Arcam auf die Entwicklungsressourcen und Messlabore der Harman Luxury Audio Group zurück, um Lautsprecher und Elektronik eng aufeinander abzustimmen.

Radia-Lautsprecher – optisch und technisch passend zur Elektronik

Gestalterisch folgen die Arcam-Radia-Lautsprecher der Designsprache der Radia-Elektronik. Dunkle Furniere mit dezenten gelben Akzenten, magnetisch befestigte Frontabdeckungen und optional erhältliche Aluminium-Ständer für die Regallautsprecher sorgen für ein einheitliches Erscheinungsbild. Die Arcam-Lautsprecher sind natürlich so ausgelegt, dass sie sich nicht nur mit Arcam-Komponenten, sondern auch mit anderer hochwertiger HiFi- und Heimkinoelektronik kombinieren lassen.

Der Standlautsprecher Arcams Radia R45

Das Flaggschiff-Standmodell aus Arcams neuer Serie hört auf den Namen Radia R45

Die Bestückung

Technisch setzen alle passiven Modelle auf einen 25-Millimeter-DCC-Aluminiumkalottenhochtöner, der in einem sogenannten Acoustic-Lens-Waveguide sitzt. Dieser soll Abstrahlung und Phasenverhalten verbessern und für ein stabiles Stereobild sorgen. Für Mittel- und Tiefton kommen Treiber mit Micro-Ceramic-Composite- beziehungsweise Deep-Ceramic-Composite-Membranen zum Einsatz, die Steifigkeit und geringe Masse kombinieren. Je nach Modell variieren Größe und Anzahl der Chassis – von kompakten Zwei-Wege-Regallautsprechern bis hin zu ausgewachsenen Drei-Wege-Standmodellen.

Der Centerlautsprecher der neuen Arcam-Radia-Serie

Der Centerlautsprecher der neuen Radia-Serie

Systematisch

Ein zentrales Merkmal der Radia-Serie ist der Systemansatz. In Kombination mit den Streaming-Verstärkern Arcam SA35 oder Arcam SA45 lassen sich die Lautsprecher über den sogenannten Arcam Anechoic EQ (AEQ) fein abstimmen. Die Elektronik passt Leistung und Signalverarbeitung automatisch an, um die jeweilige Lautsprecherkonfiguration optimal auszureizen. Diese Funktion soll künftig auch für die AV-Komponenten der Radia-Reihe verfügbar sein.

Der Sub

Zum Portfolio gehört außerdem der aktive Subwoofer Radia R25B, der mit einem 25-Zentimeter-Treiber und einem integrierten 750-Watt-Verstärker arbeitet. Er ist sowohl für den Einsatz in 2.1-Systemen als auch als Tieftonfundament in Surround-Setups konzipiert.

Preise und Verfügbarkeit

Die Lautsprecher der Arcam-Radia-Serie sollen ab dem zweiten Quartal 2026 im Handel verfügbar sein, der Marktstart ist für Mai vorgesehen. Preislich reicht das Angebot – je nach Modell – von 2.000 bis 3.500 Euro Paarpreis. Der Centerlautsprecher wird für 2.000 Euro/Stück angeboten und der Subwoofer für 3.000 Euro.

Kontakt

HARMAN Deutschland GmbH
Parkring 3
85748 Garching bei München

Telefon: +49(0)302 295 7806
Web: https://www.arcam.co.uk/

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