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Arcam mit Surround-Feuerwerk: AV-Receiver AVR11, AVR21, AVR31 und Vorstufe AV41

von | 5. März 2022

Mehrkanal-Freunde aufgepasst: Der Hersteller Arcam bringt zum zweiten Quartal des Jahres gleich vier neue Geräte an den Start – nämlich drei AV-Receiver und eine AV-Vorstufe.

Arcams neue AV-Komponenten: Formate & Funktionen

Die Receiver hören auf die Namen Arcam AVR11, AVR21 und AVR31, die Vorstufe nennt sich Arcam AV41. Äußerlich zeigen sie sich im gleichen Gewand wie die Vorgängermodelle, im Innern habe sich allerdings einiges getan, so Arcam.

Während die Decoder für Dolby Atmos, DTS:X, Auro-3D und IMAX Enhanced schon zuvor mit an Bord waren und Arcams neue AV-Komponenten auch weiterhin Apple AirPlay 2 und Google Chromecast bieten, ist die Unterstützung für 8K@60 Hz und das HDR10+ Format neu hinzugekommen – sowie auch der HDCD 2.3-Support. WLAN- und Bluetooth-fähig (aptX HD) sind Arcams neue Amps obendrein sowie kompatibel mit Roon, Spotify Connect und Tidal Connect.

AV-Receiver Arcam AVR21 - Frontseite

Arcam AVR21: Der AV-Receiver versteht sich auf so einige Formate und Funktionen …

Für die Raumeinmessung vertraut Arcam auf Dirac Live 2022, ein präzise arbeitendes Mikrofon befindet sich im Lieferumfang. Die 2022-Version der bekannten Einmess-Software sei nachhaltig verbessert worden, so der britische Hersteller. Als klangliches Ergebnis stehe nun ein größerer Sweet Spot bereit und der Bühnenaufbau sowie die „Klarheit und die Ausformung vokaler Anteile“ präsentierten sich vernehmlich besser.

Arcam AVR11, AVR21, AVR31: Hardware

Leistungsseitig unterscheiden sich die Receiver natürlich: Während der Arcam AVR11 und AVR21 mit 7 x 85 Watt beziehungsweise 7 x 110 Watt kommen, hält der Arcam ACR31 gleich 7 x 185 Watt bereit (jeweils an 4 Ohm).

Zudem gibt es Unterschiede in Sachen Verstärkertopologie – der AVR11 und AVR21 sind klassische Class-AB-Designs, der große AVR31 (oben im Aufmacherbild zu sehen) kommt hingegen mit einer Technik, die Arcam „Class G“ getauft hat. Durch schnelles, nicht wahrnehmbares Umschalten der Stromversorgung garantierten solche Class-G-Endstufen im niedrigen Leistungsbereich reinen Class A-Betrieb, während bei fordernden Signalen sofort hochgeschaltet werde. Wer mehr dazu wissen möchte: Der von uns getestete Arcam SA20 setzt ebenfalls auf diese Technik.

Übrigens: Die Wandlung des Digitalsignals besorgt bei Arcams neuer AV-Riege der Sabre-Chip ESS9026PRO.

AV-Vorverstärker Arcam AV41

Bei der Surround-Vorstufe Arcam AV41 entspricht die Ausstattung grundsätzlich der der Vorstufensektion des AVR31, für den optimalen Anschluss entsprechender Endstufen wurde sie allerdings um symmetrische XLR-Buchsen ergänzt – für alle 16 Kanäle, versteht sich.

Rückseite des AV-Vorverstärkers Arcam AV41

Rückseite des AV-Vorverstärkers Arcam AV41 – den 16 Kanälen steht eine entsprechende Zahl an XLR-Buchsen zur Verfügung

Preise:

  • Arcam AVR11: 3.199 Euro
  • Arcam AVR21: 4.599 Euro
  • Arcam AVR31: 6.899 Euro
  • Arcam AV41: 5.399 Euro

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GP Acoustics GmbH
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E-Mail: info.de@kef.com
Web: https://www.arcam.co.uk/

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