Plattenkritik: Marcus King | Henrik Freischlader Band
Leidenschaftlicher Soul trifft kräftig geräucherten Blues, fetzigen Nummern folgen eindringliche, langsame Stücke – zwei Alben, zwei Wechselbäder:
Leidenschaftlicher Soul trifft kräftig geräucherten Blues, fetzigen Nummern folgen eindringliche, langsame Stücke – zwei Alben, zwei Wechselbäder:
Musik, deren Botschaft man ohne Worte versteht. Musik, die ohne Instrumente berührt. Und drei Alben, die auf vordergründiges Vergnügen bewusst verzichten:
Poesieaffine Post-Rocker, die rappen und eine Sängerin, die neue Wege geht – das Ganze abgerundet mit einer Prise Zen. Werfen wir den Plattenteller an:
Poppige Intellektualität, tiefe Einblicke in die Seele und zappelige Mathrock-Arrangements. Langeweile gibt’s woanders:
Plattenkritik Marc Matter & Stefan Römer | FKA twigs | Battles
Über sinfonisch angelegte Genesis-Songs und spiralförmige Steigerungen – zwei neue Live-Alben mit unwiderstehlicher Sogkraft:
Gekonnt-kreative Anleihen an die Siebziger, kapitalismuskritischer Noise und trotziger Surf-Garagen-Mix. Drei Alben, die es in sich haben:
Ist das noch Death Metal? Allenfalls mit Blick auf die Wurzeln dieser Bands. Zwei Alben voller faszinierender Stilmischungen und Klangmixturen:
Drei neue Alben, die musikalisch – und bisweilen auch textlich – gängige Pfade verlassen:
Drei neue Alben, die alles andere als musikalisch flüchtige Gefälligkeiten abliefern:
Drei Alben mit gehörigen Prisen an Virtuosität, Komplexität und Experimentierfreude – sowie Tiefgang:
Über Gedichtbände, selbst gebaute Instrumente und experimentelle Songstrukturen – drei neue, ganz unterschiedlich gestimmte Alben:
Ob man auf sorgfältiges Songwriting Wert legt, Intellekt und Seriosität goutiert oder es einfach nur rocken lassen will – drei Alben, drei Möglichkeiten:
Drei neue Alben, drei unterschiedliche Duftnoten – und nichtsdestotrotz ein innerer Zusammenhang:
Plattenkritik Karen O | Nilüfer Yanya | Tomoyoshi Date & Stijn Hüwels
Gesellschaftskritische Lyrics sowie eine nachdrückliche Einladung zum Tanzen: drei neue Platten für Hirn, Herz und Beine:
Wohlgefühl und Reibung im geselligen Neben- und Miteinander – drei Alben, drei Konzepte, dreimal Spannung:
Partikel, Fragmente, Bruchstücke, Cluster – und schlussendlich fügen sich diese drei neuen Alben dennoch zu einem sehr hörenswerten Stoff:
Zwei hörenswerte Artrock-Alben, die auf unterschiedliche Weise überzeugen – konzentriert und karg das eine, opulent und komplex das andere:
Verrucht, nachdenklich, ruhig, noisy – und immer frei von Genrezwängen. Drei Musikalben, viel Abwechslung:
Plattenkritik Rolo Tomassi | Charlotte Gainsbourg | Medicine Boy
Klassischer Britpop aus den 90ern, Prog-Rock-Sound alter Horrorfilmklassiker oder späte, schon wieder vergangene Musikerkarrieren. Drei neue Alben mit zeitlos guter Musik:
Diese drei Acts aus dem Bluesrock- und Prog-Bereich stehen zwar (noch) nicht ganz vorne, hätten es aber durchaus verdient:
Plattenkritik Josh Smith | The Pineapple Thief | Henrik Freischlader Band
Drei neue Alben, die neben Gitarren und Gesang sowohl Tiefgang als auch eine ordentliche Prise „gewisses Extra“ eint:
Diese kontrastreiche Platte geht der Kunst des Coverns von Jazz-Standards nach – allerdings in einzigartiger, ja, eigenwilliger Weise:
Plattenkritik David Helbock’s Random Control | Tour d’Horizon. From Brubeck to Zawinul
Manche Konzertmitschnitte wissen wahrlich zu begeistern. So zum Beispiel diese beiden Livealben etablierter Prog-Größen:
Vom Godfather des Punkrocks bis zu Feenerscheinungen auf der Bühne. Drei Alben und ein weites, außergewöhnliches Spektrum:
Plattenkritik Iggy Pop & Underworld | Thomas Azier | Florence + the Machine
Drei Alben, die für das Ausleben kreativer Unabhängigkeit stehen, welche sich ebenso in kurz-knackigen gehaltenen wie in gesellschaftskritisch-politischen Songs Bahn bricht:
Von tonnenschwer bis butterweich: In diesen drei Alben spielt der Bass eine ganz besondere Rolle – und füllt sie doch höchst unterschiedlich aus:
Ob nun sexy oder eher unschuldig – geistreich sind diese drei neuen Alben so oder so:
Plattenkritik Lykke Li | Father John Misty | Malakoff Kowalksi
Eine Tour durch Island, improvisatorische Wechselspiele und – na klar – Herzschmerz. Drei Alben, dreimal unvermitteltes Leben:
Es gibt gute Musiker, es gibt sehr gute – und dann noch solche, die als „musicianʼs musicians“ Legendenstatus unter Kennern und Könnern genießen:
Plattenkritik Tommy Emmanuel | Tinsley Ellis | Gleb Kolyadin
Musikalisch wird auf dieser Platte mit dem Balkan, dem Orient und Afrika angebandelt – und Letzteres nicht nur dank des Schlagwerks:
Drei packende, anspruchsvolle Alben, bei denen unsere Headline nicht nur Programm, sondern auch Songtitel ist:
Plattenkritik Janelle Monáe | Hannah Epperson | A Perfect Circle
Jazz, der wie ein mitternächtliches Traumland aus Klängen anmutet – doch damit es nicht allzu anheimelnd tönt, wird der eine oder andere Misston beigemischt:
Instrumente aus der ganzen Welt, ungewöhnliche, gleichwohl wie selbstverständlich klingende Sounds und eine neu gefundene musikalische Balance. Drei Alben mit Ecken und Kanten, die nichtsdestotrotz auf Ausgleich bedacht sind:
Vielleicht wäre „Jungle“ der treffendere Name fürs erste Album des Richard Koch Quartetts gewesen, zumal es auf dieser Platte ziemlich „hot“ zugeht:
Funkgrooves mit traditioneller Blasmusik zu verbinden ergibt eine unkonventionelle Mixtur, die sich mindestens so wild anhört, wie die Anzüge der Musiker bunt sind:
Vorstellung drei neuer Alben – von gut gelaunten musikalischen Aufrufen zum Protest bis hin zur elektronisch-melancholischen Wiederauferstehung der Achtzigerjahre:
Auf seinem Solodebüt lässt Daniel Cavanagh Glühwürmchen leuchten und Alastair Greene gelingt mit traumwandlerischer Sicherheit ein zündendes Album – während Samantha Fish neues Terrain erschließt:
Plattenkritik Daniel Cavanagh | Alastair Greene | Samantha Fish
Gute Musik muss nicht immer konsistent sein – und schon gar nicht vorhersehbar. Drei Alben, die nicht zuletzt deshalb gut miteinander harmonieren:
„Melancholisch, fragil, schön.“ Die vom australischen Pianisten und Komponisten Paul Hankinson gewählte Beschreibung seines neuen Albums trifft – um schon mal eine etwas prosaischere Ausdrucksweise anzustimmen – den Nagel ganz gut auf den Kopf:
Drei gehaltvolle, packende, im besten Sinne authentische Alben haben zum Jahresstart auf unseren Plattentellern ihre hörenswerten Kreise gezogen:
Ein ewig Junggebliebener, ein Wiedergenesener und ein virtuoses Raubein – die neuen Platten dieser drei Musiker atmen einen Geist der Frische und Energie. Und doch könnten sie unterschiedlicher kaum sein:
Zwei Alben, die sich des traditionellen deutschen Weihnachtsliedguts angenommen haben und es dabei – angenehmerweise! – nach Kräften verfremden:
Wenn klangliches Kindchenschema auf düstere Elektronika trifft und NuSoul-Nummern live gebeatboxt werden, können sehr interessante Alben entstehen:
Zwei Städte, Spannungsfelder zwischen Tradition und Moderne und die Liebe zur Sprache sind entscheidende Teile der Rezeptur dieses, so unsere Musikautorin, Must-have-Albums:
Gegensätze ziehen sich bekanntlich an – und vermögen auch Musikalben eine besondere Anziehungskraft zu verleihen:
Drei neue Platten – mit weichen Vocals und harten Gitarren, einem verträumten Piano und mystischen Dissonanzen, zwischen Underground und Hit-Potenzial:
Eine Platte, die man am liebsten rauf und runter spielen möchte – oder doch besser im Regal einstauben lässt? Vielleicht auch beides?
Auf diesen drei Alben gibt‘s allerlei zu hören: erfrischendes Genre-Hopping, interessante Riffs und Harmonien – und dann tritt da noch ein Plüschtier auf:
Drei unterschiedliche Spielarten des Progressive Rock – mal spacig, mal folkloristisch oder melancholisch tönend – ergeben drei ausgezeichnete Alben:
Der eine spielt mit Plastiktüten, der andere mit seinem Kontrabass – zwei neue Alben zwischen Jazz und John-Cage-Widmung:
Von diebischen Elstern, rockigen Ninjas und hochverehrten Saitenhexern – drei neue Alben mit Wurzeln im Blues:
Manche Nascherei mag man mehr, manche weniger, an mancher überisst man sich gar – ganz ähnlich verhält sich das mit den Songs auf diesem Album:
Drei neue Alben, deren Kompositionen von düsterer Theatralik über raffinierte Zurückhaltung bis hin zu rhythmisch verwobenen Chor-Samples ganz Unterschiedliches bieten:
„Was für eine Stimme!“ Und: „Herz, was begehrst du mehr?“ Zwei Soul-Alben, die es unserer Musikautorin offenbar schwer angetan haben:
Schnüren wir uns die Schuhe diesmal besonders fest und steigen hinauf zum Funkrockgöttinnenolymp – wo wir die amerikanische Sängerin und Songschreiberin Nikka Costa besuchen:
Drei Alben mit einer Bandbreite von Retrofeeling bis hin zu maßgeschneiderten Einhörnern. Stellt sich die Frage, ob man da den Kopf eher schütteln muss oder will:
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute quasi vor der Haustür liegt, fragte sich unsere Musikautorin Victoriah Szirmai:
Plattenkritik Paul Brody’s Sadawi | Hans-Joachim Roedelius & Arnold Kasar
Ein bisschen Funk hier, ein bisschen soulifizierter Classic Rock da – und heraus kommt eine ziemlich perfekte Popplatte:
Vom Ende einer Funkstille über poetische Naturverbundenheit bis hin zu reichlich bizarren Tanzauftritten – drei Alben jenseits des Üblichen:
Plattenkritik The Jesus and Mary Chain | JFDR | Future Island
Diesmal im Angebot: Ein finnisches Trio, das experimentell, modern und energiestrotzend daherkommt – und ein norwegisches Quartett, welches mit retrofuturistischen Sounds überrascht:
Dieser zwischen traditionellem Vocal Jazz und NuSoul mit Blaxploitation-Einsprengseln mäandernde Longplayer stellt Pat Appletons Stimme in den Vordergrund – gut so:
Mal sanft, mal explosionsartig, dann bassbetont & langhaarig – und schließlich ein tranceartiges Eintauchen in Klangschichten. Drei Alben mit ganz eigenen Qualitäten:
Tanzmusik für Intellektuelle und Partyklänge mit versteckten, „tieferen“ Botschaften. Zwei Platten, die sowohl ins Herz als auch ins Hirn gehen:
Drei Alben. Drei Genres. Dreimal gehaltvolle musikalische Kost. Aller guten Dinge sind zwar mitnichten immer drei – hier aber schon:
Plattenkritik Childish Gambino | Russian Circles | Minus the Bear
Yin und Yang, Ewigweibliches und Urmännliches, Frauenstimme und Basston – purer und kontrastreicher kann ein Duo kaum sein:
Was zeichnet einen „Klassiker“ aus? Er ist zeitlos und gefällt (fast) jedem. Wenn die Definition stimmt, dann kennen wir zwei Alben, die diese Bezeichnung verdienen:
Drei eigentlich höchst unterschiedliche Platten, die – wenn man genauer hinhört – dann uneigentlich doch so einiges gemein haben:
Zerbrechliche Vocals, folkiges Vintage-Instrumentarium und ein guter Schuss Poesie – aus diesen Zutaten erschafft Emily Millard ihren ganz eigenen musikalischen Stil:
Manchmal braucht man sie einfach – Platten im guten, alten Motown-Stil. Oder soll doch lieber meditatives, vielschichtiges Material auf den Plattenteller?
Keine Bange vor komplexer Polyrhythmik und „architektonischen“ Sound-Konstruktionen, denn ungewöhnliche Musik kann durchaus unterhaltsam sein:
Auf Basis dieser Themen hat Cohen, wenn man so will, das Genre der „suggestiven Endzeitballade“ erschaffen. Sein vierzehntes und leider letztes Studioalbum:
Was kommt dabei heraus, wenn ein Gitarrist auf elektronische Beats setzt, „alte Recken“ ihrem Stil treu bleiben und ein Kreativkopf mit hypnotischen Sounds experimentiert? Ganz einfach: drei Alben, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten:
Plattenkritik John Frusciante | Pixies | Omar Rodriguez Lopez
Singer/Songwriter geben ja gerne mal traurige Weisen zum Besten, und zu welcher Jahreszeit passt das schon besser als zum Herbst? Hier zwei Platten, die trotzdem eher glücklich denn depressiv stimmen:
Manche musikalische Sozialisation findet im Kinderzimmer statt – und die Mitglieder dieses Jazztrios haben dort wohl recht ähnliche Erfahrungen gemacht. Dem zollt ihre aktuelle Platte Tribut:
Feelin' blue? Na, das passt ja gut in die Jahreszeit. Damit auch der zugehörige Soundtrack stimmt, hier drei Platten, die die eher dunklen Seiten des Lebens musikalisch ausloten – auf ihre je eigene Art und Weise:
Plattenkritik Jack White | Glitterbust | Nick Cave & The Bad Seeds
Von nackten, schmutzigen Tatsachen bis hin zur Einlösung kinematographischer Versprechen - zwei Compilations, die einiges zu bieten haben:
Drei Platten, die nacheinander gehört schon fast kathartisch wirken, aber auch solo überzeugen:
Plattenkritik Blonde Redhead | Wild Beasts | The Mercury Program
Ein Album, dessen Titel aufs Trefflichste zusammenzufassen versteht, wie seine skandinavischen Klänge aufs überreizte mitteleuropäische Gemüt wirken:
Sich freischwimmende Fräuleinwunder und mitreißende Grooveströme, Popkompatibeles und anspruchsvolle Kost – auf diese beiden Skandinavierinnen ist Verlass:
Zwischen extremer Verfremdung und historischer Aufführungspraxis – das Semer Ensemble lässt den Soundtrack des jüdischen Berlins wiederaufleben:
Mal klingt es nach amerikanischer Blaskapelle, mal fragt man sich: Ist das nun Progressive, Emo oder Post-Hardcore? Egal – angesichts dieser neuen Alben sollte man sich von klischeehaften Genre-Zuschreibungen sowieso fernhalten:
Südamerikanisches Flair zwischen kubanischem Son und argentinischem Tango, berührende Momente gepaart mit Tiefsinn und ab und an ein Hauch Strandbarleichtigkeit ... All das und noch mehr bieten diese beiden Sommerplatten.
Plattenkritik Alfredo Rodríguez - Tocororo | Gregor Huebner - El Violin Latino Vol.2
Verschachtelte Rhythmen, ein bisschen Noise, aber auch zartes Falsett sowie atmosphärische Streicher und Klavier. Abwechslungsreich und intensiv geht es auf diesen drei neuen Alben zu:
Die Eigenbeschreibung des Trios mutet etwas eigenwillig an. Was nichts daran ändert, dass Vinylliebhaber – "Studio Musik" ist ausschließlich als limitierte 180-Gramm-Vinylpressung erhältlich –, vor allem aber Nurmusikhörer auf ihre Kosten kommen werden:
Musikalisch geht die Reise diesmal nach Norden, zu lyrisch-pointiertem Jazz'n'Roll aus Dänemark sowie tiefenentspanntem Countryjazz finnischer Provenienz:
Plattenkritik Offpiste Gurus – In Case Of Fire | Kalle Kalima – High Noon
Mal bluesselig in sich gekehrt, mal funky wabernd, dabei fifty-fifty auf Gecovertes und Selbstkomponiertes setzend – das Debütalbum dieser drei Musiker, die schon lange Jahre zusammenspielen, hat Charakter:
Ein zuweilen exotisch und tiefenentspannt anmutendes Album, das aller nachdenklichen Lyrics zum Trotz so gar nicht als Klangtapete für Sinnsucher taugen will:
Auch wenn das Aufmacherbild ein wenig gefährlich aussieht: Freundschaftlich verbundene Zusammenarbeit kann durchaus als Katalysator für den musikalischen Schaffensprozess dienen:
Plattenkritik Teho Teardo und Blixa Bargeld - Nerissimo und Poems For Laila - Tiktak
Wir alle kennen sie, diese Duettalben in betulicher Heile-Welt-Terzseligkeit. Die öfter schon mal schiefgehen, aber – Ol' Blue Eyes Frankie Boy und Nancy im Ohr – stets eine Chance verdienen:
Feiner Stop'n'Go-Groove trifft auf Eingeweide zum Vibrieren bringenden Bass. Und ein windschiefer Funk-Chor auf eine Sängerin, die auch schon mal die überspannte Rockröhre gibt. Bisweilen ist dieses Album in seiner Kompromisslosigkeit schwer zu ertragen, oft aber schier beglückend:
Duos sind schon etwas Besonderes. Vermag doch die Konzentration auf nur ein Gegenüber einen intensiven menschlichen und mithin künstlerischen Austausch zu fördern:
Plattenkritik KaraSol - In Your Wild Garden | Lottchen - Quiet Storm
Drei neue Klassik-Alben, die unterschiedlicher nicht sein können: Ob Ausflüge in die Vogelwelt, eine Prise „Jazz meets Bach“ oder der eine oder andere romantische Schmachtfetzen – für Vielfalt ist gesorgt.
Plattenkritik Dorothee Mields & Stefan Temmingh | Violaine Cochard & Edouard Ferlet | Renaud Capuçon
Zwölf Lieder, die sich, so die New Yorkerin Amy Antin, „aus einer schmerzlichen Situation heraus hin zu etwas entwickeln, das eher nach Akzeptanz und Frieden klingt“. Oder nach etwas Schönem – wie beispielsweise dem Frühling:
Zwei Alben – aufwühlend das eine, erhebend das andere: Während das Schweizer Duo Egopusher eine klanggewordene Entsprechung zur Endzeitstimmung liefert, überzeugt der niederländische Pianist Rogier Telderman mit lyrischem, aber immer energetisch-groovendem Spiel:
Plattenkritik Egopuscher – E und Rogier Telderman Trio – Contours
Eine massige Hammondorgel sowie ein Saxofon, etwas Vintage-Appeal und zwei Spritzer Ipanema-Feeling – alles kräftig geschüttelt, et voilà: Fertig ist der musikalische Cocktail „Chirstmas Soul“. Aber hätte es wahrheitsgemäß nicht besser „Jazz“ geheißen?
Schieben wahre musikalische Visionäre heutzutage Bits und Bytes hin und her, bis Neues entsteht – oder sitzen sie doch eher vor riesigen Orgeln mit mehr als 9000 Pfeifen und 91 Registern? Sowohl als auch. Zwei aktuelle Produktionen von Künstlern, auf der Suche nach neuen Klangwelten:
Plattenkritik Arca – Mutant und Anna von Hausswolff – The Miraculous
Canyontouren hier, Rodeospaß da – die Berliner Sängerinnen Louise Gold und Lisa Bassenge haben für ihre aktuellen Alben den Sprung nach Amerika gewagt:
Plattenkritik Louise Gold – Terra Caprice Lisa Bassenge – Canyon Songs
Treue Leser wissen, dass Victoriah’s Music seit jeher eine Vorliebe für starke Frauenstimmen hegt. Die Sirens of Song, wo sich Vokalistinnen von Amy Winehouse bis Eartha Kitt um Bandleader Jools Holland scharen, kommen da gerade recht:
Plattenkritik Jools Holland & his Rhythm & Blues Orchestra – Sirens of Song
Erna Rot und Otis Blue: Was klingt, wie den Träumen eines Synästheten entsprungen, funktioniert auch für sinnlich Normalbefähigte – meint zumindest unsere Musikautorin:
Plattenkritik Erna Rot – Ode an die Freude Otis Redding – Otis Blue
Das Musikerpaar Irit Dekel & Eldad Zitrin macht mit diesen orchestralen Miniaturen die zugrunde liegenden, klassischen Stücke fast vergessen. Neuinterpretation? Re-Arrangement? Nein, eine ganz eigene Zwischenwelt aus Orient und Okzident.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen