Plattenkritik: WHY? | Monobody | Tera Melos
Auf diesen drei Alben gibt‘s allerlei zu hören: erfrischendes Genre-Hopping, interessante Riffs und Harmonien – und dann tritt da noch ein Plüschtier auf:
Auf diesen drei Alben gibt‘s allerlei zu hören: erfrischendes Genre-Hopping, interessante Riffs und Harmonien – und dann tritt da noch ein Plüschtier auf:
Drei unterschiedliche Spielarten des Progressive Rock – mal spacig, mal folkloristisch oder melancholisch tönend – ergeben drei ausgezeichnete Alben:
Der eine spielt mit Plastiktüten, der andere mit seinem Kontrabass – zwei neue Alben zwischen Jazz und John-Cage-Widmung:
Von diebischen Elstern, rockigen Ninjas und hochverehrten Saitenhexern – drei neue Alben mit Wurzeln im Blues:
Manche Nascherei mag man mehr, manche weniger, an mancher überisst man sich gar – ganz ähnlich verhält sich das mit den Songs auf diesem Album:
Drei neue Alben, deren Kompositionen von düsterer Theatralik über raffinierte Zurückhaltung bis hin zu rhythmisch verwobenen Chor-Samples ganz Unterschiedliches bieten:
„Was für eine Stimme!“ Und: „Herz, was begehrst du mehr?“ Zwei Soul-Alben, die es unserer Musikautorin offenbar schwer angetan haben:
Schnüren wir uns die Schuhe diesmal besonders fest und steigen hinauf zum Funkrockgöttinnenolymp – wo wir die amerikanische Sängerin und Songschreiberin Nikka Costa besuchen:
Drei Alben mit einer Bandbreite von Retrofeeling bis hin zu maßgeschneiderten Einhörnern. Stellt sich die Frage, ob man da den Kopf eher schütteln muss oder will:
Pünktlich zur Sommersommerwende gibt‘s auf dem Berlin Midsommar Festival nicht nur Blumenkränze, Hering und jede Menge Schnaps, sondern auch fünf musikalische Geheimtipps aus Skandinavien:
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute quasi vor der Haustür liegt, fragte sich unsere Musikautorin Victoriah Szirmai:
Plattenkritik Paul Brody’s Sadawi | Hans-Joachim Roedelius & Arnold Kasar
Ein bisschen Funk hier, ein bisschen soulifizierter Classic Rock da – und heraus kommt eine ziemlich perfekte Popplatte:
Vom Ende einer Funkstille über poetische Naturverbundenheit bis hin zu reichlich bizarren Tanzauftritten – drei Alben jenseits des Üblichen:
Plattenkritik The Jesus and Mary Chain | JFDR | Future Island
Diesmal im Angebot: Ein finnisches Trio, das experimentell, modern und energiestrotzend daherkommt – und ein norwegisches Quartett, welches mit retrofuturistischen Sounds überrascht:
Dieser zwischen traditionellem Vocal Jazz und NuSoul mit Blaxploitation-Einsprengseln mäandernde Longplayer stellt Pat Appletons Stimme in den Vordergrund – gut so:
Mal sanft, mal explosionsartig, dann bassbetont & langhaarig – und schließlich ein tranceartiges Eintauchen in Klangschichten. Drei Alben mit ganz eigenen Qualitäten:
Tanzmusik für Intellektuelle und Partyklänge mit versteckten, „tieferen“ Botschaften. Zwei Platten, die sowohl ins Herz als auch ins Hirn gehen:
Drei Alben. Drei Genres. Dreimal gehaltvolle musikalische Kost. Aller guten Dinge sind zwar mitnichten immer drei – hier aber schon:
Plattenkritik Childish Gambino | Russian Circles | Minus the Bear
Yin und Yang, Ewigweibliches und Urmännliches, Frauenstimme und Basston – purer und kontrastreicher kann ein Duo kaum sein:
Was zeichnet einen „Klassiker“ aus? Er ist zeitlos und gefällt (fast) jedem. Wenn die Definition stimmt, dann kennen wir zwei Alben, die diese Bezeichnung verdienen:
Drei eigentlich höchst unterschiedliche Platten, die – wenn man genauer hinhört – dann uneigentlich doch so einiges gemein haben:
Zerbrechliche Vocals, folkiges Vintage-Instrumentarium und ein guter Schuss Poesie – aus diesen Zutaten erschafft Emily Millard ihren ganz eigenen musikalischen Stil:
Manchmal braucht man sie einfach – Platten im guten, alten Motown-Stil. Oder soll doch lieber meditatives, vielschichtiges Material auf den Plattenteller?
Keine Bange vor komplexer Polyrhythmik und „architektonischen“ Sound-Konstruktionen, denn ungewöhnliche Musik kann durchaus unterhaltsam sein:
Auf Basis dieser Themen hat Cohen, wenn man so will, das Genre der „suggestiven Endzeitballade“ erschaffen. Sein vierzehntes und leider letztes Studioalbum:
Was kommt dabei heraus, wenn ein Gitarrist auf elektronische Beats setzt, „alte Recken“ ihrem Stil treu bleiben und ein Kreativkopf mit hypnotischen Sounds experimentiert? Ganz einfach: drei Alben, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten:
Plattenkritik John Frusciante | Pixies | Omar Rodriguez Lopez
Singer/Songwriter geben ja gerne mal traurige Weisen zum Besten, und zu welcher Jahreszeit passt das schon besser als zum Herbst? Hier zwei Platten, die trotzdem eher glücklich denn depressiv stimmen:
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Manche musikalische Sozialisation findet im Kinderzimmer statt – und die Mitglieder dieses Jazztrios haben dort wohl recht ähnliche Erfahrungen gemacht. Dem zollt ihre aktuelle Platte Tribut:
Feelin' blue? Na, das passt ja gut in die Jahreszeit. Damit auch der zugehörige Soundtrack stimmt, hier drei Platten, die die eher dunklen Seiten des Lebens musikalisch ausloten – auf ihre je eigene Art und Weise:
Plattenkritik Jack White | Glitterbust | Nick Cave & The Bad Seeds
Von nackten, schmutzigen Tatsachen bis hin zur Einlösung kinematographischer Versprechen - zwei Compilations, die einiges zu bieten haben:
Drei Platten, die nacheinander gehört schon fast kathartisch wirken, aber auch solo überzeugen:
Plattenkritik Blonde Redhead | Wild Beasts | The Mercury Program
Ein Album, dessen Titel aufs Trefflichste zusammenzufassen versteht, wie seine skandinavischen Klänge aufs überreizte mitteleuropäische Gemüt wirken:
Sich freischwimmende Fräuleinwunder und mitreißende Grooveströme, Popkompatibeles und anspruchsvolle Kost – auf diese beiden Skandinavierinnen ist Verlass:
Zwischen extremer Verfremdung und historischer Aufführungspraxis – das Semer Ensemble lässt den Soundtrack des jüdischen Berlins wiederaufleben:
Mal klingt es nach amerikanischer Blaskapelle, mal fragt man sich: Ist das nun Progressive, Emo oder Post-Hardcore? Egal – angesichts dieser neuen Alben sollte man sich von klischeehaften Genre-Zuschreibungen sowieso fernhalten:
Man schmückt sich mit Blumenkränzen, es gibt Kartoffeln, Hering und Schnaps – in Schweden ist Midsommar das zweitgrößte Fest im Jahr. Davon haben sich einige feierwütige Berliner infizieren lassen. Wer nicht dabei war, folgt einfach der auch im „Spätsommar“ noch gültigen, eindeutig skandinavischen Tonspur:
Südamerikanisches Flair zwischen kubanischem Son und argentinischem Tango, berührende Momente gepaart mit Tiefsinn und ab und an ein Hauch Strandbarleichtigkeit ... All das und noch mehr bieten diese beiden Sommerplatten.
Plattenkritik Alfredo Rodríguez - Tocororo | Gregor Huebner - El Violin Latino Vol.2
Verschachtelte Rhythmen, ein bisschen Noise, aber auch zartes Falsett sowie atmosphärische Streicher und Klavier. Abwechslungsreich und intensiv geht es auf diesen drei neuen Alben zu:
Die Eigenbeschreibung des Trios mutet etwas eigenwillig an. Was nichts daran ändert, dass Vinylliebhaber – "Studio Musik" ist ausschließlich als limitierte 180-Gramm-Vinylpressung erhältlich –, vor allem aber Nurmusikhörer auf ihre Kosten kommen werden:
Musikalisch geht die Reise diesmal nach Norden, zu lyrisch-pointiertem Jazz'n'Roll aus Dänemark sowie tiefenentspanntem Countryjazz finnischer Provenienz:
Plattenkritik Offpiste Gurus – In Case Of Fire | Kalle Kalima – High Noon
Die Schweizer kommen! Und das unter anderem nach Bremen auf die Jazzahead!, schließlich waren sie dieses Jahr die Partner der Musikfachmesse. Es kamen aber auch gut 950 Firmen und 3000 Fachbesucher – inklusive fairaudio:
Mal bluesselig in sich gekehrt, mal funky wabernd, dabei fifty-fifty auf Gecovertes und Selbstkomponiertes setzend – das Debütalbum dieser drei Musiker, die schon lange Jahre zusammenspielen, hat Charakter:
Ein zuweilen exotisch und tiefenentspannt anmutendes Album, das aller nachdenklichen Lyrics zum Trotz so gar nicht als Klangtapete für Sinnsucher taugen will:
Auch wenn das Aufmacherbild ein wenig gefährlich aussieht: Freundschaftlich verbundene Zusammenarbeit kann durchaus als Katalysator für den musikalischen Schaffensprozess dienen:
Plattenkritik Teho Teardo und Blixa Bargeld - Nerissimo und Poems For Laila - Tiktak
Wir alle kennen sie, diese Duettalben in betulicher Heile-Welt-Terzseligkeit. Die öfter schon mal schiefgehen, aber – Ol' Blue Eyes Frankie Boy und Nancy im Ohr – stets eine Chance verdienen:
Feiner Stop'n'Go-Groove trifft auf Eingeweide zum Vibrieren bringenden Bass. Und ein windschiefer Funk-Chor auf eine Sängerin, die auch schon mal die überspannte Rockröhre gibt. Bisweilen ist dieses Album in seiner Kompromisslosigkeit schwer zu ertragen, oft aber schier beglückend:
Die baden-württembergische Landeshauptstadt ist nicht nur für luxuriös-sportliche Automobile bekannt, sondern auch für ihre langjährige Liaison mit dem Jazz. Passend daher, dass das Stuttgarter Kunstmuseum eine sehr sehens- und hörenswerte Sonderausstellung zu Kunst und Jazz veranstaltete:
Duos sind schon etwas Besonderes. Vermag doch die Konzentration auf nur ein Gegenüber einen intensiven menschlichen und mithin künstlerischen Austausch zu fördern:
Plattenkritik KaraSol - In Your Wild Garden | Lottchen - Quiet Storm
Drei neue Klassik-Alben, die unterschiedlicher nicht sein können: Ob Ausflüge in die Vogelwelt, eine Prise „Jazz meets Bach“ oder der eine oder andere romantische Schmachtfetzen – für Vielfalt ist gesorgt.
Plattenkritik Dorothee Mields & Stefan Temmingh | Violaine Cochard & Edouard Ferlet | Renaud Capuçon
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