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Maximilian Geller | Monika Roscher Bigband | Lydie Auvray | Kari Bremnes | Movits! | Alice Francis | Lampchop | Team Ghost

Inhaltsverzeichnis

  1. 1 Maximilian Geller | Monika Roscher Bigband | Lydie Auvray | Kari Bremnes | Movits! | Alice Francis | Lampchop | Team Ghost

Victoriah Szirmai / Januar 2013

Diese Ausgabe unserer Musik-Kolumne enthält acht neue Platten von folgenden Künstlern: Maximilian Geller | Monika Roscher Bigband | Lydie Auvray | Kari Bremnes | Movits! | Alice Francis | Lampchop | Team Ghost

Maximilian Geller

Maximilian Geller Alpenglühen CD Cover

Es gilt ja neuerdings in gewissen Kreisen, nennen wir sie der Einfachheit halber: das Neue Bürgertum, als schick, den Laden nicht nur den kompletten Juli und August dichtzumachen, sondern auch noch zwischen den sogenannten Jahren bis in den Januar hinein das einzulegen, was sich je nach Branche Generalpause, Betriebsruhe oder auch schlicht Winterferien nennt. New York Style eben. Und während man sich im Sommer bevorzugt an der See – wohlgemerkt der, nicht dem – regeneriert, rufen im Winter die Berge und mit ihnen solch lustige körperliche Betätigungen wie Skifahren, Snowboarden und natürlich Après Ski. Insbesondere mit Letzterem wurden schon so manches Mal die Alpen zum Glühen gebracht, womit wir auch direkt beim Thema angekommen wären, denn während sich viele von Ihnen in besagten Bergen tummeln, veröffentlicht ein Kind der Alpen, der Schweizer Saxophonist Maximilian Geller, klammheimlich den Soundtrack dazu, der dann konsequenterweise auch Alpenglühen heißt.

Maximilian Geller Alpenglühen 05

Klingt nach Kuhglocken, Heimatepos und Almhütte? Auch. Vor allem aber nach Jazzkeller, denn Geller schreibt sich auf die Fahnen, nichts Geringeres als ein neues Genre namens „Volksmusik-Jazz“ oder gar „Heimatjazz“ kreiert zu haben. Was da heißt, dass Grundlage der Geller‘schen Stücke nicht Realbook & Co. sind, sondern Walzer, Landler und alpine Kinderlieder, allerdings nicht schunkelig-gestrig (ich bin versucht zu sagen: reaktionär) gespielt, sondern als mal wilde, mal tiefenentspannte Jam-Session im Jazz-Idiom. So geschehen auf seiner letztjährigen Platte Alpenrosen. Diesmal geht der Wahlmünchener, der einem breiteren Publikum wohl vor allem durch seine filmmusikalischen Arbeiten für Fernsehserien wie Ein Fall für Zwei, Tatort oder Aktenzeichen XY Ungelöst, der konservativen „Jazz-Polizei“ hingegen für seine Jazz Bossa- und Jazz Opera-Alben bekannt sein dürfte, noch einen Schritt weiter, denn die Tracks auf Alpenglühen sind allesamt Neukompositionen, die entweder Geller selbst, sein Pianist Walter Lang, Star-Ziachspieler Herbert Pixner oder Gast-Vokalistin Lisa Wahlandt geschrieben haben.

Erst einmal aber erinnert das auf dem Borchener Label Ozella erschienene Alpenglühen dank seines Openers, der Herbert-Pixner-Komposition „Southeast“, an die Libertango-Version eines europäischen Sunday-Afternoon-Jazz-Sextetts, bei der das Akkordeon die Rolle des Bandoneons einnimmt und das Saxophon die der Violine. Doch schon auf dem zweiten Stück, dem titelgebenden „Alpenglühen“, erblüht das Edelweiß in seiner ganzen Pracht, wenngleich unerwartet in Moll, was dem Ganzen auch hier einen Hauch wehmütigen Tangoflairs verleiht. Schluss mit melancholisch ist dann aber spätestens beim dritten Stück, dem swingenden Kopfnicker „Der Wasserfall“, während es mit dem Folgetrack „Auf geht’s“ Alpen satt gibt. Und klingt die Goethepreis-Trägerin Lisa Wahlandt auf „E bitz grantig“ noch rotzig wie Mundartsängerin Erika Stucky, so wird sie auf dem Albumcloser, der Geller’schen Komposition „Mei Bua“, zur zärtlichen Esther Kaiser – nur eben in sympathisch breitem Dialekt.

Maximilian Geller Alpenglühen 01

Und genau dies macht die Stärke von Alpenglühen aus: Vermengt man für gewöhnlich zwei gegensätzliche Zutaten, kommt dabei zumeist etwas heraus, das man zwar so manches Mal als spannend bezeichnen kann, öfter aber noch in den Euphemismus „interessant“ hüllen muss, was konkret bedeutet, dass es nur selten wirklich gefällt. Maximilian Geller hingegen ist es gelungen, mit seinem „Heimat-Jazz“ eine ungeheuer angenehme – dabei aber keinesfalls smoothe! – Platte zu machen, die zurzeit in keiner geschmackssicheren Plattensammlung fehlen sollte.

Monika Roscher Bigband | Failure in Wonderland

Monika Roscher Failure in Wonderland CD Cover

Wer hier ob des Bandnamens eine swingende Bigbandexplosion überbordender Lebensfreude erwartet, wird zwangsläufig enttäuscht, denn Roschers 18-köpfige Truppe, die eher wilde Kapelle als Bigband ist, setzt vielmehr auf einen minimalistisch-lethargischen Portishead-Sound in Zeitlupentempo mit sich beständig steigerndem Elektrostörgeräusch, als auf das klassische Swingtime-Repertoire. Und so lässt sich Failure in Wonderland dann auch am besten als experimentelle Electro-Industrial-Platte mit Noise Elementen beschreiben. Klar, dass auch der titelgebende erste Track mit seinen sieben Minuten und vierundzwanzig Sekunden, bei dem nach einem verhältnismäßig verhaltenen Anfang das große Rauschen im Ohr – dank voller Posaunen-von-Jericho-Orchestration mit dem wohl düster-epochalstem Bläsersatz ever, Tribal-artigen D&B-Drums, einem repetitiv-nervtötenden Pianolauf wie frisch aus der Klapsmühle sowie dem vokoderverzerrtem Gesang Roschers wie direkt aus der Raumkapsel und den mit dieser Soundwand konkurrierenden, ebenfalls von der gebürtigen Fränkin höchstpersönlich bedienten rammsteinesken Gitarren – einsetzt, um dann irgendwo zwischendurch doch noch zu etwas zu werden, das entfernt an Freejazz erinnert, nur um bald darauf wieder in die Marche-Funèbre-artige Lethargie des Stückanfangs zu verfallen, womit das Stück eher zur verschwenderischen Ouvertüre als zum Nullachtfünfzehn-Popsong gerät. Radiokompatibel ist das nicht.

Monika Roscher 01

Erwartungen zu erfüllen, scheint nicht im Sinne Monika Roschers zu sein, und so präsentiert sie uns mit „Future3“ anstatt eines weiteren wilden Klangexperiments ein trauriges kleines Stück Pop, das um den innigen Wunsch kreist, jene verkauften Seelen zurückzubringen, die ihren eigenen überzogenen Ansprüchen nach dem Motto „higher, faster, burned-out“ zum Opfer gefallen sind. So weit, so konsensfähig, zudem Roscher auch hier nicht vom klanglichen Minimalismus lässt – zumindest nicht, bis die Posaunen kommen. Es scheint geradezu bezeichnend für Failure in Wonderland zu sein, den Hörer zunächst einzulullen und ihm dann die volle Dröhnung zu verpassen, als wäre ohne reinigendes Fegefeuer kein Auskommen. So heben auch auf „Future3“ die Gitarren im letzten Drittel wieder an, mit den Wölfen zu heulen – Eddie van Halen hätte seine wahre Freude an den von Roscher gerührten Saiten gehabt, die einmal mehr klingt wie der Club of Gore auf Speed. Es ist schon ganz erstaunlich, wie man sich in diesem klanglichen Durcheinander den lethargischen Unterton bewahren kann!

Monika Roscher 03

Der ist auch im Stück „Wüste“ greifbar, das ob seines dezent orientalischen Touches aber auch ein weiterer Begräbnismarsch sein könnte, der irgendwo im Balkan von einer multiethnischen Kapelle gespielt wird, bei der sich Roma-Einflüsse und Klezmer-Floskeln die Hand reichen, wobei man aber auch nicht verabsäumte, zur Totenfeier den jungen DJ-Cousin aus einer westlichen Metropole einzuladen, der dann mit seinem Mac-Book den Bandsound mal hierhin zerrt, mal dorthin hallt. Und dann, mittendrin, gibt es plötzlich ein Stück Zirkuswalzer, und man wähnt sich im freakigen Varieté der Tiger Lillies. Auch hier kann man nur staunen. Während die anschließende „Parade“ als rein instrumentales Bigband-Stück daherkommt, ist „Human Machines“ wieder ein Message-dominiertes Stück vokale Proklamation. Leicht vorstellbar, wie sich Roscher hier mit einem Megaphon auf die Bühne stellt und ihre Parolen à la „We need more machines!“ lauthals verkündet. Ohnehin die Bühne! Dafür sind die Stück auf Failure in Wonderland recht eigentlich geschaffen, denn diese frontale Klangoffensive mag so gar nicht ins enge Korsett eines Albums passen!

Monika Roscher 01_live

Im heimischen Wohnzimmer hat es das Stück „Schnee aus Venedig“ mit seinem enervierenden Pfeifen sogar geschafft, den Hund nervös von seinem Platz zu vertreiben, um sich eingezogenen Schwanzes in Sicherheit zu bringen, und auch für das menschliche Gehör ist das venezianische Gestöber nur schwer verdaulich. Im Gegenteil zum vorangehend besprochenen Alpenglühen lässt sich Failure in Wonderland wahrlich nicht bescheinigen, eine angenehme Platte zu sein. Dafür aber eine umso spannendere: Wenn das hier das verheißene Wunderland ist und es nun einmal einen Defekt hat, dann möchte ich gar kein fehlerloses.

Lydie Auvray | 3 Couleurs

Lydie Auvray 3 Couleurs

Dem wilden, in sich jedoch absolut stimmigen Genremix ist auch die „Grande Dame des Akkordeons“ Lydie Auvray nicht abgeneigt. 3 Couleurs, ihr inzwischen zwanzigstes Album, welches sie sich und ihren Fans zum fünfunddreißigsten Bühnenjubiläum schenkt, mäandert irgendwo zwischen Funk, Swing, Tango und Chanson, gepaart mit etwas Balkan hier und ein bisschen Reggae dort, und bezirzt, mal fordernd, mal klagend, durch den einen oder anderen langsamen Walzer, eine Prise Chick Corea und einen Hauch Django Reinhardt, ist dabei aber trotz aller akkordeonklangfarbenbedingten Melancholie meistens selten funky. Das liegt nicht zuletzt an Auvrays Mitstreitern – ihrer als „Les Auvrettes“ bekannten Band, die sich aus gestandenen Live- und Studiomusikern aus dem Soulfunkjazz-Bereich wie beispielsweise Schlagzeuger Harald Heinl (u.a. The Temptations), Bassist Gigu Neutsch (u.a. Chaka Khan) oder Keyboarder Eckes Malz (u.a. DePhazz) rekrutiert.

Lydie Auvray live

Die dreizehn neuen Stücke der normannischen Wahlkölnerin sind, entsprechend der aktuellen drei Tourvarianten von Lydie Auvray, in drei verschiedenen Besetzungen eingespielt: mit den Auvrettes, im Trio und Solo. Dies sind auch die drei (Klang-)Farben, auf die der Titel des Albums abstellt, das als Bestandsaufnahme, ja: Status quo der aktuellen Auvray’schen Arbeit gesehen werden kann, vor allem aber zeigt, dass aus den eingangs beschriebenen Zutaten bei weitem kein zahnloser Weltmusikcocktail für Sozialpädagogenhaushalte gemixt werden muss, sondern durchaus etwas entstehen kann, das …, ach, was soll der Geiz: das einfach Eier hat.

Überzeugen können sich Skeptiker beispielsweise auf Track 7 („Tarengo“), der gleichzeitig mein Anspieltipp für dieses Album ist. Vielleicht hören Sie als Kontrast dazu noch einmal in „Complainte“ mit seinem lebensgezeichneten Gesang und seiner bombastischen Koda rein, um einen lebhaften Eindruck des gigantischen Spektrums des Auvray’schen Schaffens zu bekommen.

Lydie Auvrey 3.1

Dazu bietet sich auch der Akustikgitarrenbonustrack Dis-moi grand mère an, mit dem sich die Künstlerin einen lang gehegten Herzenswunsch erfüllt: Ein Duett mit ihrer 1993 geborenen Tochter Cannelle, deren heller Sopran in krassem Gegensatz zur ebenso resonanzreichen wie ausdrucksstarken, immer leicht müde klingenden Divenstimme der Mutter steht. Hört man die beiden, bekommt man einen kleinen Eindruck von der unerträglichen Leichtigkeit des Seins, wobei die Mutter den ersten und die Tochter den zweiten Teil dieses schönen Oxymorons verkörpert. Großes Emotionskino!

Kari Bremnes | Og Så Kom Resten Av Livet

Kari Bremnes Cover

Wie Lydie Auvray gehört auch die Norwegerin Kari Bremnes dem 1956er-Jahrgang an, wobei ihr musikalisches Schaffen, beeinflusst von Künstlern wie Leonard Cohen, Bob Dylan oder Joni Mitchell, eher Singer/Songwriter-geprägt ist, gleichzeitig aber auch jenen kühlen „nordischen“ Einfluss nicht verleugnet, der so manch skandinavischem Künstler mehr vorauseilt, als ihm liebt ist. Bremnes hingegen glaubt an die Wahrheit im Klischee: „Es ist doch völliger Blödsinn“, so die Liedermacherin, „solche Einflüsse auf unsere Musik, auf unsere gesamte Kultur zu leugnen“.

Bremnes’ bedingungslose Bekenntnis zur skandinavischen Melancholie ist sicher nicht nur einer Laune geschuldet, führt man sich vor Augen, dass ihre viereinhalb Millionen Landsleute den musikgewordenen Winter bevorzugen und mehr Alben von Tom Waits und Leonard Cohen kaufen als von Lady Gaga & Co zusammen!

Kari Bremnes trosmso

Dennoch geht es auf Og Så Kom Resten Av Livet („Und dann kommt der Rest des Lebens“) nicht nur unterkühlt und nachtumwölkt zu, findet sich zwischen Songs von bestechender Kargheit doch auch das eine oder andere Stückchen fröhlichen Uptempo-Pops, etwa mit Mann På Rommet, das ein bisschen klingt wie der Achtziger-Jahre-Hit „When the rain begins to fall“ von Pia Zadora und Jermaine Jackson, gepaart mit etwas TangoHop à la Bajofondo Tangoclub oder Gotan Project. Oder „Med Sin Nydelige Kone“, das seinen leichten Eighties- und damit Pop-Appeal ebenfalls nicht verleugnet. Vom Ambient-Jazz ihrer letzten Alben ist dies jedenfalls meilenweit entfernt!

Kari Bremnes 1

Dabei beginnt auch aber Og Så Kom Resten Av Livet mit E Du Nord eher getragen mit voller Klavierdröhnung und stattlichem Streichereinsatz, der hier aber nicht zuckrig-doof daherkommt, sondern eine weite, luftige Atmosphäre kreiert. Ungewohnt für den westeuropäischen Hörer ist zunächst aber der norwegische Gesang, denn schließlich ist man von Bremners‘ Landsleuten wie Susanne Sundfør, Thomas Dybdahl oder Beady Belle doch englischsprachigen Pop gewohnt. Unwillkürlich fragt man sich, woran einen die Sprache erinnert, mal meint man, etwas Ofra Haza, mal, etwas Khadja Nin herauszuhören. Schnell aber gewöhnt sich der Hörer an den Gesang, der umhüllt und einlullt, und es fast erscheinen lässt, als sei das Norwegische eine sehr sangliche Sprache. An der Sprachbarriere sollte es jedenfalls nicht liegen, dass die bisherigen Veröffentlichungen von Kari Bremnes – sieht man von einem eingeschworenen Kreis audiophil orientierter Musikhörer ab, bei denen sie sich aufgrund ihrer meist hervorragenden Klangqualität großer Beliebtheit erfreuen – bei uns bislang ein trauriges Nischendasein fristen. Man muss die Texte nicht verstehen, um Freude an Bremnes’ Musik zu haben, denn die Norwegerin setzt ihre Stimme wie ein Melodieinstrument ein, das auch dem des Norwegischen nicht kundigen Hörer eine ganz eigene Geschichte erzählt, die ein jeder mit seinen eigenen Worten füllen kann.

Kari Bremnes 2

Musikalisch ist Og Så Kom Resten Av Livet äußerst vielfältig:„Like Før Dagen Går Ned“ ist rhythmisch unglaublich prägnant, „Lysestake I Sannergata“ richtiggehend elektronisch, während „Nytt Imellom Oss“ als ganz große Klavierballade daherkommt, erst pur, dann gestrichen, sprich: erst nur mit Piano und Stimme, dann unter Aufbietung des kompletten Streichereinsatzes, und ich gebe zu, dass mir nur pur lieber gewesen wäre. Dennoch gelingt der Produktion das Wunder, trotz der stellenweise arg dichten Instrumentierung und der langgezogenen und satt mit Hall gespickten Background-Chöre nie gänzlich unerträglich zu sein. Das hier ist eben nicht Celine Dion, sondern Kari Bremnes! Persönlich haben es mir die reduzierteren Singer/Songwriter-Stücke wie „Trist Når Man Får Tenkt Sæ Om“ oder der Albumcloser „Tidlig“ angetan, die sowas von zauberhaft und tröstlich sind, dass man sie nicht mehr hergeben möchte.

Aber auch das erfrischende „Håpet“ steht – selbst wenn die halb-gesummten Mmmms im Background, die sich durch das ganze Album ziehen, mittlerweile etwas auf die Nerven fallen – ganz oben auf meiner Favoritenliste, entwickelt es sich mit der Zeit doch zu einem guten Stück lebensbejahenden Indie-Rocks irgendwo zwischen Kaiser Chiefs und I Am Kloot und damit zum Gegenteil des in sich gekehrten Klischees vom melancholischen hohen Norden.

Plattenkritik: Maximilian Geller | Monika Roscher Bigband | Lydie Auvray | Kari Bremnes | Movits! | Alice Francis | Lampchop | Team Ghost

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