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10. September 2021 / Wilhelm Depenbrock

Danke für den aufschlussreichen Testbericht [zur Fyne Audio F1-5; Anm.d.Red.], Herr Reinecke. Als Harbeth-Hörer interessiert mich ein kurzer Vergleich mit ihren 30.1.

Wilhelm Depenbrock

Hallo Herr Depenbrock,

danke für Ihre Zuschrift.

Von der Gesamtabstimmung her sind sich die Harbeth und die Fyne Audio nicht ganz unähnlich. Tonal spielen beide eher „aus der Mitte heraus“ und zeigen sich an den Frequenzbandenden etwas zurückhaltender. Die Harbeth bringt aber mehr absoluten Tiefgang und auch Pegel im Bassbereich. Das verwundert nicht, denn sie hat mit rund 36 Litern auch ein mehr als doppelt so großes Volumen wie die Fyne Audio (gut 17 Liter). Mit ihrer um 2 dB/W/m niedrigeren Empfindlichkeit goutiert die Harbeth darüber hinaus auch eher noch kräftigere Amps als die Fyne Audio.

Recht ähnlich spielen beide Lautsprecher auch in Bezug auf Grob- und Feindynamik sowie Bühnenaufbau. In Bezug auf die schiere Verarbeitungsqualität stehen sich beide Lautsprecher in nichts nach, allerdings wirkte auf mich die Materialauswahl bei der Fyne Audio noch etwas edler als bei der Harbeth. Und, wenn wir auf die Features blicken: Hier bietet die Fyne Audio durch ihre Präsenzanpassung eine Adaptionsmöglichkeit, die die Harbeth nicht hat. Sie sehen schon, der Vergleich ist nicht ganz einfach – möglicherweise kommen Sie nicht umhin, einmal beide im direkten Vergleich probezuhören …

Herzliche Grüße
Jochen Reinecke

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