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Watthungrig?

15. Januar 2020 / Daniel Homolka

Hallo Herr Mertens,

da die Nubert nuVero 140 als stromhungrig gilt, wäre ein Hinweis zu dieser Problematik wünschenswert gewesen. Im Artikel lese ich von unproblematischer Aufstellung und Antrieb (?). Neugierig geworden, finde ich als Testequipment dann eine Bryston-Endstufe. Was wäre denn das Minimum an (soliden, nicht Mond-)Watt, das der Verstärker mitbringen sollte?

Da beide in derselben Preisklasse liegen, wäre die Nubert nuVero 140 oder eine etwas wärmer klingende B&W 702 S2 ihr Favorit?

Danke und Gruss
Daniel Homolka

Hallo Herr Homolka,

dank der verschiedenen Einstelloptionen - Stopfen für die Reflexöffnungen und Schalter zur Frequenzganganpassung - lassen sich die Nubert nuVero 140 wirklich gut an den Hörraum und die Aufstellungssituation anpassen. Da haben die bei Nubert offenbar Erfahrung, weswegen die Aufstellung kaum kritisch ist.

In der Datenbank von fairaudio stehen immer die aktuellen Komponenten der Redakteure. Zum Testzeitpunkt habe ich die nuVero 140 mit einem Musical Fidelity AMS 35i betrieben, einem Class-A-Verstärker, der gerade einmal 35 Watt liefert. Insofern kann ich Ihnen versprechen, dass die Lautsprecher nicht viel Leistung benötigen. Angesichts der vier Langhub-Basschassis pro Kanal sollte der Verstärker natürlich schon Strom liefern und einen guten Dämpfungsfaktor besitzen. Einen Röhrenverstärker würde ich vom Prinzip erst einmal für wenig empfehlenswert halten. Doch alles was Transistor, halbwegs stromstabil und unempfindlich gegen die Gegeninduktion der Treiber ist, sollte problemlos mit den nuVero 140 laufen. Auch unterhalb dreistelliger Wattzahlen.

Zu den B&W 702 S2 kann ich leider wenig sagen, da die mein Kollege Jochen Reinecke besprochen hat. Nur soweit: die nuVero 140 sind sehr neutral, jedoch nicht kühl abgestimmt.

Viele Grüße
Martin Mertens

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